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Denkanstöße zu den großen Fragen der Zeit

Erschienen 2016 bei Edition Kleine Zeitung
Sprache: Deutsch
112 Seiten; 30 cm x 21 cm
ISBN 978-3-902819-78-9

Hauptbeschreibung

Die Welt ist im Umbruch. Was bleibt, was geht verloren,was ist zu betrauern? Der Zeitforscher Karlheinz Geißler meint, alles Glück wolle Ewigkeit. Er rief in einem Interview in der Kleinen Zeitung dazu auf, weniger unachtsam
mit sich und der Lebenszeit umzugehen. Es ist ein Interview, das wir für dieses Lesebuch bewusst ausgewählt haben. Als flammender Appell und als Plädoyer, das Leben bewusst zu leben. Ein Appell, der aber auch die Frage provoziert, ob wir uns in einer Zeit der Bürgerkriege, einer Zeit, in der Millionen von Menschen auf der Flucht sind, noch ruhigen Gewissens unserem kleinen privaten Glück, dem Schönen des Lebens, der Kunst hingeben können und dürfen.
Der Philosoph Konrad Paul Liessmann ist dieser Frage in der Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele 2016 nachgegangen. Wir haben diese Rede in der Zeitung veröffentlicht und stellen sie als Plädoyer gegen Gewalt und Barbarei und als Plädoyer für die Kunst als eines der „edelsten Werkzeuge“ des Menschen an den Beginn dieses Lesemagazins. Ein Magazin, in dem wir jene Interviews und Essays des vergangenen Jahres ausgewählt haben, die zu den großen Fragen der Zeit wie Terror, Migration, Integration abseits von Verharmlosung, Schönfärberei oder aber Moralisierung Stellung nehmen, nach Lösungen suchen. Moralisierung führt bekanntlich zur Zementierung von Fronten. Einer solchen Zementierung stemmt sich dieses Magazin entgegen. Der Philosoph Bernard-Henri Levy analysiert abseits aller Moralkeulen nüchtern die Irrtümer, denen wir angesichts von Terrorakten oft unterliegen. Der Jihadismus schlage, schreibt er, überall zu und bediene sich der Logik der simplen Opportunität. Über die Macht der Religion haben wir mit dem Theologen Eugen Drewermann gesprochen, über Orbans Ungarn mit der Philosophin Agnes Heller. Der Ökonom Hans Werner Sinn analysiert im Gespräch mit Ernst Sittinger die Folgen des Brexit, die Ökonomin Nora Szech die Chancen von Moral in der Wirtschaft. Der türkische Nobelpreisträger Orhan Pamuk bekennt im Gespräch mit Stefan Winkler, dass es ihn schmerze zu sehen, wie Welle über Welle an Migranten Istanbul verändert. Der Homo Politicus sage ihm aber, er müsse den Wandel verstehen und als unvermeidbar akzeptieren.
In diesem Sinne hoffen wir, dass dieses Lesebuch erfüllt, was es verspricht: Denkanstöße zu den großen Fragen der Zeit zu geben.

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