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Cover Ein Mann der schläft

Ein Mann der schläft

Roman

von Georges Perec; Übersetzt von: Eugen Helmlé

Erschienen 2012 bei diaphanes
Sprache: Deutsch
112 Seiten; 185 mm
ISBN 978-3-03734-241-1

Besprechung

"Das schönste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe, und das tröstlichste." Peter Stamm

Textauszug

"Hör auf zu reden wie ein Mensch, der träumt."

Langtext

In der winzigen Pariser Mansarde klingelt wie jeden Morgen der Wecker. Heute gälte es, das Examen anzutreten - doch der junge Mann steht nicht auf. Er beschließt, an diesem Leben, das ihm nichts mehr zu geben hat, keinen Anteil mehr zu nehmen. Während über den Dächern von Paris die Sommerhitze brütet, überlässt er sich einem gefährlichen Selbstexperiment.

Georges Perecs drittes Buch ist die Geschichte einer radikalen Verweigerung. Noch vor der Oulipo-Zeit entstanden, ist dieser ganz in der Du-Perspektive geschriebene Roman eine Meditation über den Stillstand, eine Etüde über die Leere. Die brüchige Schönheit, die Perec der Selbstisolation verleiht, und die außergewöhnliche literarische Qualität machen "Ein Mann der schläft" (1967) zu einem modernen Urtext der Melancholie, der eine ganze Schriftstellergeneration inspirierte. Perec adaptierte "Ein Mann der schläft" 1974 zusammen mit Bernard Queysanne für das Kino und erhielt dafür den Jean-Vigo-Preis.

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