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Cover Ein Mann der schläft

Ein Mann der schläft

Roman

von Georges Perec; Übersetzt von Eugen Helmlé

Erschienen 2012 bei diaphanes
Sprache: Deutsch
112 Seiten; 185 mm
ISBN 978-3-03734-241-1

Besprechung

"Das schönste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe, und das tröstlichste." Peter Stamm

"Perec ist der größte Erzähler der zweiten Jahrhunderthälfte." Roberto Bolaño

"Ein Buch, das ganz ruhig macht. Und gleichzeitig immer beunruhigender wirkt. Groß und verrückt." Petra Mies, Frankfurter Rundschau

"Ein ungewöhnlicher Roman. Perecs bildhafte, schwebende lyrische Prosa schildert die äußeren und inneren Bedingungen einer unvollkommen suchenden Existenz." Heinz Albers, Hamburger Abendblatt

"Georges Perecs großartiger Roman ist ein Versuch über die Unvereinbarkeit von philosophischer Radikalität und bürgerlichem Leben. Man sollte ihn wirklich lesen." Deutschlandradio Kultur

"Das Du kriecht uns auf die Haut, während es Perec erlaubt, sich von seinem Helden zu entfernen und eine so grimmige Einsamkeitserkundung zu wagen, wie sie ein Ich vielleicht kaum ausgehalten hätte." Gabriele von Arnim, Die Welt

"Man wird Georges Perec nicht ganz aus seinem Versteck herauslocken können, aber man kann ihn als Autor neu entdecken." Katharina Teutsch, FAZ

"Ein formal wie inhaltlich radikaler Roman in der kongenialen Übersetzung von Eugen Helmlé" Tilla Fuchs, Saarländischer Rundfunk

"Der Roman über die moderne Oblomowerei kommt zu dem wenig überraschenden, aber nichtdestotrotz sehr lesenswerten Ergebnis, dass die große Stille auf dem Grund der Seele zu Lebzeiten doch keine richtig gute Lösung ist." Iris Radisch, Die ZEIT

"Perec schreibt nicht 'über' diesen Zustand, sondern aus ihm heraus. Und das gibt diesem Text ein radikales, subversives Potenzial." Sabine Peters, Deutschlandfunk

Textauszug

"Hör auf zu reden wie ein Mensch, der träumt."

Langtext

In der winzigen Pariser Mansarde klingelt wie jeden Morgen der Wecker. Heute gälte es, das Examen anzutreten - doch der junge Mann steht nicht auf. Er beschließt, an diesem Leben, das ihm nichts mehr zu geben hat, keinen Anteil mehr zu nehmen. Während über den Dächern von Paris die Sommerhitze brütet, überlässt er sich einem gefährlichen Selbstexperiment.

Georges Perecs drittes Buch ist die Geschichte einer radikalen Verweigerung. Noch vor der Oulipo-Zeit entstanden, ist dieser ganz in der Du-Perspektive geschriebene Roman eine Meditation über den Stillstand, eine Etüde über die Leere. Die brüchige Schönheit, die Perec der Selbstisolation verleiht, und die außergewöhnliche literarische Qualität machen "Ein Mann der schläft" (1967) zu einem modernen Urtext der Melancholie, der eine ganze Schriftstellergeneration inspirierte. Perec adaptierte "Ein Mann der schläft" 1974 zusammen mit Bernard Queysanne für das Kino und erhielt dafür den Jean-Vigo-Preis.

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