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Cover Der Zauber ist nicht verkäuflich

Der Zauber ist nicht verkäuflich

Afrikanische Erzählungen

von Doris Lessing; Übersetzt von: Elisabeth Schnack; Marta Hackel; Lore Krüger

Erschienen 2019 bei Diogenes
Sprache: Deutsch
384 Seiten; 180 mm
ISBN 978-3-257-20886-3

Kurztext / Annotation

Afrikanische Geschichten von Frauen und Männern, Schwarzen und Weißen, Liebe und Haß, Leidenschaft und Langeweile.

Langtext

Als Teddy, das einzige Kind der Farquars, sein Augenlicht zu verlieren droht, eilt ihm der schwarze Koch, Gideon, mit seinem geheimen Heilwissen zu Hilfe. Doch 'Der Zauber' ist nicht verkäuflich. George Chester ist nicht zuletzt dank der Hilfe seines weisen, alten Dieners Smoke zu einem reichen Farmer geworden. Als er sich mit Smokes junger Frau einlässt, kommt es zu einem Unglück - und Chester zu seinem Spitznamen 'Leoparden-George'. In 'Die zweite Hütte' dagegen hat Major Carruthers mit seiner Farm kein Glück, aber ein gutes Herz. Sein Mitgefühl für die Not anderer wird ihm jedoch zum Verhängnis. Doris Lessings afrikanische Geschichten berichten pointiert und einfühlsam vom Zusammenleben von Schwarzen und Weißen. Das brüchige Selbstbewusstsein einer Schicht rückt ins Bild, die das schlechte Erbe des Kolonialismus schlecht verwaltet.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Doris Lessing wurde 1919 als Doris May Taylor in Kermanshah im heutigen Iran geboren. Als Fünfjährige kommt sie mit ihren britischen Eltern nach Südrhodesien (heute Simbabwe). Nach einer schwierigen Kindheit und nach zwei gescheiterten Ehen zieht sie 1949 mit ihrem Sohn nach London, wo ein Jahr darauf ihr erster Roman, 'The Grass is Singing' (Afrikanische Tragödie), erscheint, mit dem sich die Dreißigjährige sogleich als namhafte Autorin etabliert. Als Pionierin der Frauenemanzipation bestimmte sie in den fünfziger und sechziger Jahren die Literaturszene im englischsprachigen Raum entscheidend mit. In ihren Büchern setzt sie sich mit dem Kolonialismus und der Situation der Frau auseinander, und das Verhältnis zwischen Herrschaft und Unterwerfung, besonders zwischen den Geschlechtern, wurde zu ihrem Grundthema. Kurz vor ihrem 88. Geburtstag wurde Doris Lessing für ihr Gesamtwerk mit dem Literaturnobelpreis 2007 ausgezeichnet. Doris Lessing starb am 17. November 2013 in London.

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