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Cover Picasso und seine Freunde

Picasso und seine Freunde

Erinnerungen aus den Jahren 1905 - 1913

von Fernande Olivier; Übersetzt von: Gertrud Droz-Rüegg

Erschienen 1989 bei Diogenes Verlag AG; Diogenes
Sprache: Deutsch
176 Seiten; 30 Reprod., 28 Phot., 16 Zeichnungen; 178 mm x 126 mm
ISBN 978-3-257-21748-3

Werbliche Überschrift

Die Erinnerungen von Fernande Olivier über die Jahre 1905 bis 1913, in denen sie Picassos Lebensweg begleitete: ein persönliches Buch, das auch die künstlerische Entwicklung dieser Jahre nachzeichnet.

Hauptbeschreibung

Fernande Olivier und Pablo Picasso waren zusammen kaum vierzig Jahre alt, als sie sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts kennenlernten. Verheißungsvoll lag das Leben vor ihnen, und die gemeinsame Wegstrecke war reich an äußerem Erleben und bedeutsam für die innere Entwicklung des Künstlers. ,La belle Fernande', die erste Frau, die in Picassos Leben zählte, hat die Erinnerung an diese hohe Zeit in ihren temperamentvollen Aufzeichnungen festgehalten. Sie zeigt uns den Künstler in seinen Anfängen in Paris, von seiner ,blauen und rosa Periode bis zur Geburt des Kubismus. Als feine Beobachterin schildert sie seinen Charakter und seine Lebensweise. Vom Hintergrund der ´Künstlerstadt Paris heben sich köstliche Episoden und spannungsreiche Begegnungen ab, etwa mit seinen Freunden Max Jacob und Guillaume Apollinaire mit Rousseau, Marie Laurencin und Van Dongen, mit Gertrud Stein und Vollard, um aus der Fülle nur einige Beispiele herauszugreifen. Wenn auch etwa ein bitteres Wort fällt, so sind die Erinnerungen doch durchwirkt und getragen von Fernande Oliviers großer Liebe und Verehrung für den Freund und Künstler Picasso. Die Aufzeichnungen, die auch in der Übersetzung ihre Frische und Unmittelbarkeit behalten, wurden mit zahlreichen, teils bisher unveröffentlichten Dokumenten bereichert.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Fernande Olivier, eigentlich Amélie Lang, kam 1881 in Paris zur Welt. Ungeliebt und als Außenseiterin wuchs sie bei ihrer Tante und ihrem Onkel in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf. Nach einem missglückten Eheversuch schlug sie sich als Aktmodel und Maitresse in Montmartre durch. 1904 lernte sie den Maler Picasso kennen und verbrachte acht Jahre an seiner Seite. Nach ihrer Trennung von Picasso arbeitete sie weiterhin als Aktmodell und später als Lehrerin. 1933 veröffentlichte Fernande Olivier ihre ersten Memoiren über die gemeinsame Zeit mit Picasso, der zweite Teil erschien posthum. Sie starb 1966 in Paris.

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