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Cover Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit

Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit

Nachw. v. Hugo Loetscher

von Baltasar Gracián; Übersetzt von: Arthur Schopenhauer

Erschienen 2003 bei Diogenes
Sprache: Deutsch
272 Seiten; 180 mm
ISBN 978-3-257-22589-1

Kurztext / Annotation

Die psychologischen Einsichten des Jesuiten Gracián fanden als Ausdruck des spanischen Hochbarocks europaweit große Verbreitung. Arthur Schopenhauer nannte das Buch "einen Gefährten für das Leben".

Langtext

Die psychologischen Einsichten des Jesuiten Gracián (1601-1658) fanden als Ausdruck des spanischen Hochbarock im 17. und 18. Jahrhundert europaweit große Verbreitung. In Deutschland waren es im 19. Jahrhundert vor allem Friedrich Nietzsche und Arthur Schopenhauer, die in Gracián einen geistigen Vorläufer erkannten.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Baltasar Gracián wurde 1601 in Belmonte bei Calatayud (Aragón) geboren. Seine Beredsamkeit begründete seinen Ruhm als Prediger und Professor an Jesuitenkollegien und machte ihn zum willkommenen Gast am Madrider Königshof, den er aus unbekannten Gründen nach kurzer Zeit enttäuscht verließ. Durch seine Schriften aber kam er in Verruf. Als sein Orden nämlich dahinterkam, daß er sie unter dem Namen seines Bruders veröffentlicht hatte, um der Zensur zu entgehen, wurde er mit Zellenhaft »bei Wasser und Brot« und »ohne Tinte und Feder« bestraft. Nach der Entlassung schrieb Gracián trotzdem weiter. Seiner Bitte, aus dem Orden austreten zu dürfen, wurde nicht entsprochen, man versetzte ihn statt dessen in die Provinz. Gracián starb 1658 in Tarragona.

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