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Cover Wunderkind und andere Meistererzählungen

Wunderkind und andere Meistererzählungen

Nachw. v. Daniel Kampa

von Carson McCullers; Übersetzt von: Elisabeth Schnack; ausgewählt von: Daniel Keel; Daniel Kampa

Erschienen 2011 bei Diogenes
Sprache: Deutsch
229 Seiten; 180 mm x 113 mm
ISBN 978-3-257-24165-5

Langtext

In Carson McCullers Erzählungen wimmelt es von Sonderlingen und rätselhaften Begebenheiten. Da gibt es zum Beispiel zwei Jungs, die nie einen Teppich überqueren, oder einen Hund, der rückwärts trippelt. Am befremdlichsten jedoch ist die exzentrische Madame Zilensky, die neue Professorin für Musik am Ryder College: Als Komponistin und Pädagogin hat sie zwar einen hervorragenden Ruf, doch warum erzählt sie den ganzen Tag Lügenmärchen? Und was hat es mit dem König von Finnland auf sich, den sie immer wieder erwähnt? Madame Zilensky und der König von Finnland ist eine der schönsten Künstlernovellen der Weltliteratur, Ein Baum, ein Felsen, eine Wolke eine der rührendsten Liebesgeschichten. Darin stellt ein alter verwahrloster Mann eine abstruse Theorie der Liebe auf, die er in einer magischen Nacht einem Zeitungsjungen in einem leeren Café erzählt. In Carson McCullers Erzählungen finden sich Juwelen, die auch heute noch hell strahlen im Schein von McCullers unnachahmlicher Poesie und ihrer dem Weltschmerz abgerungenen Lebensbejahung.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Carson McCullers, geboren 1917 in Columbus (Georgia), gestorben 1967 in Nyack (New York), dort begraben. McCullers wollte eigentlich Pianistin werden. Mit 500 Dollar fuhr sie 18-jährig alleine nach New York, um an der renommierten Juilliard-Musikschule zu studieren. Das Geld verschwand auf mysteriöse Weise, doch sie blieb in New York, arbeitete als Sekretärin, Kellnerin, Barpianistin und beschloss, Schriftstellerin zu werden. Der Erfolg ihres Erstlings, 'Das Herz ist ein einsamer Jäger', machte die 23-Jährige zum literarischen 'Wunderkind'. Mit 23 erlitt sie den ersten von drei Schlaganfällen, ihr Leben wurde bestimmt durch die Krankheit, der sie ihr Werk abrang, und durch Einsamkeit, besonders nach dem Selbstmord ihres Mannes 1953.

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