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Cover Die Ladenhüterin

Die Ladenhüterin

Roman. Ausgezeichnet mit dem Akutagawa-Preis 2016

von Sayaka Murata; Übersetzt von: Ursula Gräfe

Erschienen 2018 bei Aufbau-Verlag
Sprache: Deutsch
145 Seiten; 220 mm x 133 mm
ISBN 978-3-351-03703-1

Besprechung

" Es ist diese vollendete Entfremdung, von der diese herzbitterliche, absurd komische Groteske erzählt. " ZEIT online 20180709

Langtext

Die literarische Sensation aus Japan: Eine Außenseiterin findet als Angestellte eines 24-Stunden-Supermarktes ihre wahre Bestimmung. Beeindruckend leicht und elegant entfaltet Sayaka Murata das Panorama einer Gesellschaft, deren Werte und Normen unverrückbar scheinen. Ein Roman, der weit über die Grenzen Japans hinausweist.
Keiko Furukura ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich. Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stößt, einen sogenannten Konbini, beschließt sie, dort als Aushilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Maß zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini. Doch dann fängt Shiraha dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautes Lebenssystem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Murata, Sayaka
Sayaka Murata wurde 1979 in der Präfektur Chiba, Japan, geboren und arbeitet selbst in einem Konbini. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie bereits mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Noma-Literaturpreis für Nachwuchsschriftsteller und den Mishima-Yukio-Preis. Ihr Roman "Die Ladenhüterin" gewann 2016 mit dem Akutagawa-Preis den renommiertesten Literaturpreis Japans.

Gräfe, Ursula
Ursula Gräfe hat Japanologie, Anglistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main studiert. Seit 1989 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Japanischen und Englischen und hat neben zahlreichen Werken Haruki Murakamis auch Autoren wie Yasushi Inoue und Hiromi Kawakami ins Deutsche übertragen.

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Kundenbewertungen

DAS ROSIE-PROJEKT trifft auf DAS LABYRINTH DER WÖRTER 23. August 2018
Keiko Furukura war ihr ganzes Leben schon anders, eine Außenseiterin. Als sie einen Aushilfsjob in einem Kombini, einem japanischen Supermarkt, bekommt, findet sie endlich einen Platz, an dem sie sich wohlfühlen kann. Die klaren Regeln und Strukturen bieten ihr Halt. Achtzehn Jahre später arbeitet sie immer noch als Aushilfe im Kombini. Keiko muss erfahren, dass eine Frau Mitte dreißig ohne erfolgreiche Karriere oder glückliche Familie in den Augen der Gesellschaft versagt hat. Als ihr die Nachfragen von Familie und Freunden auf die Nerven gehen, sucht sie nach einer Lösung - und ihr neuer Kollege Shiraha könnte Teil dieser Lösung sein... DAS ROSIE-PROJEKT trifft auf DAS LABYRINTH DER WÖRTER: Mir hat der locker-leichte Erzählstil gut gefallen - Keiko ist eine reizende Figur. Sie repräsentiert die Irritation und das Unverständnis gegenüber sozialen Normen und Werten, die unverrückbar zu sein scheinen. Der Schreibstil ist sehr lebhaft und Murata malt ein buntes Bild der magischen Welt eines japanischen Kombini.
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