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Cover Reisen in die Ukraine und nach Russland

Reisen in die Ukraine und nach Russland

Herausgegeben von Jan BürgerBeck Literatur

Erschienen 2015 bei Beck
Sprache: Deutsch
132 Seiten; m. 2 Ktn.; 207 mm x 131 mm
ISBN 978-3-406-67545-4

Inhaltsverzeichnis

I.
NACHRICHTEN AUS DEM OSTEN Ukrainomanie. Berlins neueste Mode. Die ukrainische Minderheit. Lemberg, die Stadt. Die Krüppel. Ein polnisches Invalidenbegräbnis. II. RUSSISCHE ANSICHTEN Eine Nacht mit Wanzen. Leningrad. III. SOWJETISCHE WIRKLICHKEIT Die Grenze Niegoreloje. Gespenster in Moskau. Auf der Wolga bis Astrachan. Die Wunder von Astrachan. Das Völker-Labyrinth im Kaukasus. Wie sieht es in der russischen Straße aus? Rußland geht nach Amerika. Die Frau, die neue Geschlechtsmoral und die
Prostitution. Die Kirche, der Atheismus, die Religionspolitik. Die Stadt geht ins Dorf. Öffentliche Meinung, Zeitungen, Zensur. Der Liebe Gott in Rußland. NACHWORT EDITORISCHE NOTIZ DANKSAGUNG

Langtext

Auf seinen Expeditionen nach Kiew, Moskau und Odessa, nach Lemberg, Baku oder Astrachan taucht der in Galizien geborene Schriftsteller und Journalist Joseph Roth in den vielgestaltigen Kosmos des östlichen Europa ein. Seine Berichte und Essays aus den 1920er Jahren sind bewegende Zeugnisse von großer Aktualität! Die Aufmerksamkeit von Joseph Roth gilt den Menschen und ihrer Lebenswirklichkeit in der Sowjetunion, die von einem Nebeneinander an Sprachen, Kulturen und Religionen geprägt ist. Ob im Alltagstrubel auf den Straßen von Leningrad, am Grenzübergang von Niegoreloje oder an Bord eines Wolga-Dampfers: Stets bestechen Roths Schilderungen durch fundierte Recherchen und seinen besonderen Stil. Dabei entwirft er spannungsreiche Bilder gesellschaftlicher Realitäten zwischen den gegensätzlichen Polen von Staat und Kirche, Diktatur und Pressefreiheit, Armut und Reichtum. Und zeigt damit gleichzeitig, wie er, der heimatlos Gewordene, sich reisend, schreibend und kritisch sondierend ein Stück Heimat zurückerobert.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Joseph Roth, geboren 1894 in Brody, Ostgalizien, gestorben 1939 im Pariser Exil, wurde mit den Romanen "Hiob" (1930) und "Radetzkymarsch" (1932) zu einem Klassiker der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts.

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