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Cover Der letzte Zar

Der letzte Zar

Der Untergang des Hauses Romanow

von György Dalos; Übersetzt von: Elsbeth Zylla

Erschienen 2017 bei Beck
Sprache: Deutsch
231 Seiten; mit 23 Abbildungen; 221 mm x 160 mm
ISBN 978-3-406-71367-5

Besprechung

"Eindrucksvoll (...) eine handliche und gut lesbare Einführung in ein so tragisches wie komplexes Kapitel osteuropäischer Geschichte."
Bettina Baltschev, MDR Kultur, 12. Oktober 2017 "Grandioses Buch über den letzten russischen Zaren." Michael Hesse, Kölner Stadt-Anzeiger, 6. Oktober 2017 "Es ist eines jener Bücher, die man gerne liest, weil sie eine wund erzählte, mythologisierte Geschichte frisch und unaufdringlich neu erzählen." Tim Neshitov, Süddeutsche Zeitung, 04. Oktober 2017 "Dalos ist auf dem letzten Stand der Forschung und referiert seine Erkenntnisse in wohltuend sachlicher Form. Zarismus-Apokalypse für Einsteiger."
Günter Kaindlstorfer, Deutschlandfunk, 18. September 2017

Langtext

In der Nacht vom 17. auf den 18. Juli 1918 wurde Zar Nikolaus II. mit seiner Frau und der gesamten Familie von einem Kommando der Tscheka in Jekaterinenburg ermordet. Der Alptraum aller Monarchien, der sich in Aufständen, Verschwörungen und Attentaten schon angedeutet hatte, war Wirklichkeit geworden. In dieser historisch fundierten, lebendigen Darstellung wird deutlich, wie das beständige politische Versagen der Romanow-Dynastie den revolutionären Prozess befeuert hat, den der letzte Zar nicht mehr aufhalten konnte.

György Dalos - einer der international profiliertesten Publizisten auf dem Feld osteuropäischer Geschichte - entwirft ein scharf konturiertes Bild der Zaren im 19. Jahrhundert, ohne die Ursachen für die Nöte der Arbeiter und Bauern zu vernachlässigen. Als Nikolaus II. 1894 den Thron besteigt, erweist er sich als unfähig, der vielfältigen Probleme in seinem riesigen Reich Herr zu werden. Katastrophen, Krieg und persönliches Leid, die der Autor eindrücklich schildert, verunsichern den schwachen Herrscher zutiefst, an dessen Hof schließlich der Wanderprediger Rasputin immer größeren Einfluss gewinnt. Als Nikolaus zu Reformen ansetzt, ist es zu spät. Der erfolglos geführte Erste Weltkrieg drängt den Zaren immer weiter in die Defensive, bis er und das Haus Romanow im reißenden Strom der bolschewistischen Revolution untergehen.

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