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Cover Die hohe Kunst des Alterns

Die hohe Kunst des Alterns

Kleine Philosophie des guten Lebens

Erschienen 2018 bei Beck
Sprache: Deutsch
187 Seiten; 210 mm x 132 mm
ISBN 978-3-406-72747-4

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Vorwort

1. Erste Annäherung

2. Wider die Macht negativer Altersbilder

3. "Alternde Gesellschaft" oder "gewonnene Jahre"

4. Gesellschaftspolitische Aufgaben

5. Vorbilder für eine Alterskunst

6. In Würde glücklich altern

7. Hochbetagt: Alterskunst in der Geriatrie

8. Wenn es zum Sterben kommt 1: Das Lebensende planen?

9. Wenn es zum Sterben kommt 2: Um eine Kultur des Abschiednehmens bitten

10. Demokratische Aspekte der Lebens- und Alterskunst

Literatur

Personenregister

Besprechung

"Erhellend und lehrreich (...) dichter aufmunternder Essay über eine Kunst, die Gelassenheit meint."
Tages-Anzeiger, Guido Kalberer

Langtext

Altern will gelernt sein, sagt der Tübinger Philosoph Otfried Höffe. Umfassend behandelt er auch die ökonomischen, medizinischen, juristischen und sozialen Aspekte des Themas und fragt sehr konkret nach den Voraussetzungen, um in Würde glücklich altern zu können. Das Buch richtet sich unmittelbar an die Betroffenen und behandelt auch die Themen Sterben und Tod.
"Was du als Kind nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem Älteren zu!" Mit dieser Goldenen Regel formuliert Otfried Höffe eine ebenso einfache wie überzeugende Sozialethik des Alters. Er wendet sich gegen die Übermacht der Ökonomie und die Dominanz negativer Altersbilder. Auf die Drohkulisse der "alternden Gesellschaft" antwortet er mit der Perspektive der "gewonnenen Jahre" und gibt auch praktische Ratschläge wie "die vier L": Laufen, Lernen, Lieben und Lachen arbeiten der Altersschwäche entgegen und verhelfen nicht nur zu Wohlbefinden, sondern auch zu einem beträchtlichen körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Kapital. Denn was die Erfahrung lehrt, das hat die Forschung längst bestätigt: dass man die dem Alter entgegenwirkenden Kräfte zu einem erheblichen Teil bei sich und in sich selbst findet.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern


Otfried Höffe lehrte u. a. in Freiburg/Schweiz, Zürich, Sankt Gallen und Tübingen, wo er die Forschungsstelle Politische Philosophie leitet. Bei C.H.Beck erschienen zuletzt: «Geschichte des politischen Denkens. Zwölf Porträts und acht Miniaturen» (2016) und «Kritik der Freiheit. Das Grundproblem der Moderne» (2015).

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