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Cover Bewegte Männer

Bewegte Männer

Männlichkeit und männliche Homosexualität im deutschen Kino der 1990er Jahre

Erschienen 2015 bei Böhlau
Sprache: Deutsch
456 Seiten; 241 mm x 171 mm
ISBN 978-3-412-20656-7

Langtext

Homosexualität wurde im Kino lange tabuisiert. Seit den 1980er-Jahren hat sich dies vor allem in den "westlichen" Gesellschaften allmählich geändert. Homosexualitäten und insbesondere die männliche Homosexualitäten scheinen hier den Nimbus des Unnatürlichen, Schrecklichen und Abstoßenden verloren zu haben. Christopher Treiblmayr analysiert diese Entwicklung am Beispiel des deutschen Films nach 1989 und erklärt die neue Sichtbarkeit Homosexueller am Ende des 20. Jahrhunderts durch das Konzept einer "Krise der Männlichkeit". Dabei unterzieht er das wirkungsmächtige Ordnungsprinzip "Männlichkeit" einer historischen Kontextualisierung und Dekonstruktion.
Der Vielfalt an homosexuellen Männlichkeitsentwürfen geht sein Buch sowohl im Mainstream-Kino als auch in Avantgarde-Produktionen nach.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Christopher Treiblmayr ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Universität Wien.

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