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Cover Am Tag davor

Am Tag davor

Roman

von Sorj Chalandon; Übersetzt von: Brigitte Große

Erschienen 2019 bei DTV
Sprache: Deutsch
320 Seiten; 216 mm x 144 mm
ISBN 978-3-423-28169-0

Besprechung

"Sorj Chalandon erzählt eindringlich davon, wie unerbittlich Schuld und Verdrängung ein ganzes Leben bestimmen können."
Andreas Wirthensohn, WDR 3, Mosaik 23.09.2019

Kurztext / Annotation

Ein erschütternder Roman über Schuld, Verdrängung und zwei Brüder, die einander bewunderten.

Langtext

"Ein Roman wie ein Faustschlag." Le Parisien

Der Tag vor der Katastrophe: Der 16-jährige Michel fährt mit seinem geliebten großen Bruder Joseph auf dem Moped durch die Straßen seiner französischen Heimatstadt. Gemeinsam fühlen sie sich unbesiegbar. Am Tag darauf kommen bei einem Grubenunglück 42 Bergmänner aufgrund eines fatalen Fehlers der Werksleitung ums Leben - Joseph stirbt infolge seiner Verletzungen. Michel flüchtet sich nach Paris, auch um die Worte des Vaters zu vergessen: "Du musst uns rächen!" Sein Schmerz aber vergeht nicht, und so beginnt Michel Jahre später einen Rachefeldzug. Noch weiß er nicht, dass die Nacht vor dem Unglück anders war, als er es in Erinnerung hat.

Ein erschütternder Roman über Schuld, Verdrängung und zwei Brüder, die einander bewunderten.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Chalandon, Sorj
Sorj Chalandon, geboren 1952 in Tunis, war viele Jahre lang Journalist bei der Zeitung 'Libération' und ist seit 2009 Journalist bei der Wochenzeitung 'Le Canard enchaîné'. Seine Reportagen über Nordirland und den Prozess gegen Klaus Barbie wurden mit dem Albert-Londres-Preis ausgezeichnet. Auch sein schriftstellerisches Schaffen wurde mit nahezu allen großen französischen Literaturpreisen gewürdigt. Er veröffentlichte zunächst die Romane 'Le petit Bonzi' (2005), 'Une promesse' (2006, ausgezeichnet mit dem Prix Médicis) und 'Mon traître' (2008). 'La légende de nos pères' (2009) erschien 2012 als erstes Buch in deutscher Übersetzung u.d.T. 'Die Legende unserer Väter'. Der folgende Roman 'Retour à Killybegs' (2011; dt. 'Rückkehr nach Killybegs', 2013) wurde mit dem Grand Prix du roman de l'Académie française 2011 ausgezeichnet und war für den Prix Goncourt 2011 nominiert. Auch der Roman 'Le quatrième mur' (2013; dt. 'Die vierte Wand', 2015) war für den Prix Goncourt nominiert. Sein semiautobiografischer Roman 'Profession du père' (2015; dt. 'Mein fremder Vater') wurde mit dem Prix du Style ausgezeichnet.

Große, Brigitte
Brigitte Große, 1957 in Wien geboren, studierte Philosophie, Musikwissenschaft, Soziologie und Psychologie in Wien und Hamburg. Anschließend war sie als Lektorin und Redakteurin tätig. Sie lebt heute als Übersetzerin aus dem Französischen und dem Englischen in Hamburg. Sie überträgt unter anderem Amélie Nothomb, Frédéric Beigbeder und Georges-Arthur Goldschmidt ins Deutsche. 1994 und 2015 erhielt Brigitte Große den Hamburger Förderpreise für Literatur und literarische Übersetzungen. Sie war Trägerin des Hieronymusrings und wurde 2017 mit dem Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung ausgezeichnet.

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