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Cover R.I.P.

R.I.P.

Thriller

von Yrsa Sigurdardóttir; Übersetzt von: Anika Wolff

Erschienen 2019 bei btb
Sprache: Deutsch
448 Seiten; 219 mm x 144 mm
ISBN 978-3-442-75665-0

Langtext

Er mordet kalt und brutal: Zwei Jugendliche sind seine Opfer. Über Social Media müssen Freunde deren letzte qualvolle Minuten mitansehen. Und dieser Mörder ist noch nicht fertig: Ein weiterer Junge wird vermisst. Was verbindet die Jugendlichen? Wer glaubt, sie verdienten den Tod? Und kann der Junge noch gerettet werden?

Huldar und sein Team ermitteln. Auch Psychologin Freyja wird wieder in die Untersuchungen einbezogen, trotz anfänglichen Widerwillens. Gemeinsam müssen sie den gnadenlosen Mörder finden, bevor er wieder zuschlägt...

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Sigurdardóttir, Yrsa
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Thriller in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den »besten Kriminalautorinnen der Welt« (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit »Das letzte Ritual«, der Erfolgs-Serie von Thrillern um die junge Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. »R.I.P.« ist nach dem Spiegel-Bestseller »DNA« und »SOG« der dritte Teil der Thriller-Serie um Kommissar Huldar und Kinderpsychologin Freyja.

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Kundenbewertungen

Fesselnde Fortsetzung 22. Juli 2019
Eine junge Frau wird brutal ermordet. Zuvor verteilt der Täter Bilder und Videos der letzten Augenblicke seines Opfers über ihre Sozial-Media-Kanäle an ihre Freunde. Kommissar Huldar und sein Team arbeiten an der Aufklärung des Falls und auch die Kinderpsychologin Freya wird wieder mit in den Fall eingebunden. Doch im Laufe der Ermittlungen wird klar, dass es sich hierbei nicht um das erste und wohl auch nicht um das letzte Opfer handeln würde. R.I.P. ist der inzwischen dritte Teil einer fesselnden Thriller Reihe rund um die Ermittlungen von Kommissar Huldar und der Kinderpsychologin Freyja. Ich kenne die Vorgängerbände (DNA und SOG) zwar, aber es werden zu Beginn ausreichend Informationen erneut aufgegriffen, sodass sich auch Quereinsteiger gut zurecht finden sollten. Durch den lebendigen und spannenden Schreibstil wird der Leser, entsprechend der vorangehenden Bände, sehr schnell in das Geschehen gezogen. Schon zu Beginn wird der Spannungsbogen aufgebaut und durch immer neue Ermittlungsergebnisse und Ereignisse wird er auch bis zum Ende hin aufrecht erhalten. R.I.P. ist wie seine Vorgänger auch ein sehr fesselndes Buch, mit einer realitätsnahen Handlung. Das aufgegriffene Thema (Mobbing) stellt definitiv ein Problem in der heutigen Gesellschaft dar, das weit verbreitet und allgegenwärtig ist. Genau deshalb wirkt das Geschehen auch so real und auch am Ende bleibt ein etwas beklemmendes Gefühl, dass es ähnlich wie beschrieben überall in der Welt ablaufen könnte. Wer gerne etwas härtere Thriller mit Bezug zur Realität mag, dem kann ich R.I.P. nur wärmsten empfehlen. - by valid_username
Mobbing 09. Juli 2019
von Ele95
R.I.P., Thriller von Yrsa Sigurdardottir, 444 Seiten, erschienen im btb-Verlag. Kommissar Huldar, seine Chefin Erla und die Psychologin Freyja ermitteln wieder. Das Mädchen Stella wird in einem Kino in dem sie arbeitet, überfallen. Der Täter lässt sie um Verzeihung flehen, erschlägt sie auf brutalste Weise und schleppt sie aus dem Kino. Kurz darauf wird ihre Leiche in einem Hinterhof gefunden, dabei ein Blatt mit der Ziffer zwei darauf. Kurz darauf wird in seinem Elternhaus ein weiterer Jugendlicher zusammengeschlagen, diese Tat wird ebenso, wie die Tat an Stella, über Social Media an seine Klassenkameraden und Freunde weitergeleitet, er wird in einem Container gefunden, dabei ein Blatt mit der Nummer drei. Kommissar Huldar und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Wer ist der Mörder der die jungen Menschen so eiskalt und brutal ermordet und was haben sie verbrochen um den Tod zu verdienen? Auf der Suche nach dem Opfer Nummer eins und dem Täter, stoßen die Ermittler auf menschliche Abgründe. Die ermordeten Schüler haben auf gemeinste Weise Mitschüler gemobbt. 42 aufregende Kapitel in angenehmer Leselänge, lebendige Dialoge, ein auktorialer Erzählstil, bildhafte Beschreibung des Settings und der Personen machten die Lektüre zu einem wahren Lesevergnügen. Wie auch der Vorgängerband hat mich R.I.P. bestens unterhalten. Ich habe das vorangehende Buch gelesen, was aber m. E. zum Verständnis des vorliegenden Bandes nicht nötig ist. Huldar hat sein angespanntes Verhältnis zu den Damen in seinem Team noch nicht klären können, Erla ist auf ihn sauer und Freyja geht ihm immer noch aus dem Weg was den Plot belebt aber die Nachforschungen auch etwas behindert. Der Anfang ist gut beschrieben und ich hatte keine Mühe sofort in Lesefluss zu kommen. Die Ermittlungen sind logisch und die Polizeiarbeit ist interessant erklärt. Der Spannungsbogen zieht sich vom ersten Kapitel bis zur letzten Seite. Die Taten sind schonungslos, jedoch gut beschrieben. Die Personen sind hervorragend charakterisiert und handeln nachvollziehbar. In der Mitte der Geschichte meinte ich den Täter ausgemacht zu haben, doch die Autorin hat es geschickt verstanden, den Leser auf die Falsche Fährte zu locken und immer wieder unerwartete Wendungen einzubauen, die Lösung des Falls hat mich letztendlich total verblüfft. Da die einzelnen Abschnitte oft mit einem Cliffhänger enden, hat mich die Geschichte einfach nicht losgelassen ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Blogeinträge von ?Vala? in kursiver Schrift, die dazwischen eingestreut waren, haben mich betroffen gemacht, das Thema ?Mobbing? vor allem in sozialen Medien, das auch den Taten zugrunde liegt, wurde im Buch hervorragend herausgearbeitet. Wieder einmal hat es Sigurdardottir geschafft einen erstklassigen, spannenden und unterhaltsamen Thriller vorzulegen. Ich bin begeistert und hoffe, dass ich den ?Hauptdarstellern? in einem weiteren Islandthriller begegnen werde. Eine absolute Leseempfehlung für die Genießer von skandinavischen Krimis und vor allem für die Fans der Autorin. Dafür verdiente fünf Sterne.
Mobbing 26. Juni 2019
In einem Kino wird ein Mädchen ermordet, ein Junge wird bei sich zu Hause erschlagen. Kurz nach den Taten verbreitet der Mörder sein Tun per Snapchat an Freunde und Familie des Opfers. Kommissar Huldar und sein Team tappen im Dunkeln, denn die beiden Opfer haben nichts miteinander zu tun. Erst nach und nach zeigt sich, dass die Taten im weiteren Sinn mit Mobbing zu tun haben. Die Autorin beginnt ihr Werk gleich mit einem Knall: die Stimmung im Kino war so stark geschrieben, dass man sich als Leser sehr gut in die Situation hineinversetzen konnte und mitgebangt hat. Auch der Teil mit Egill war sehr spannend und toll geschildert. Vor allem die Szene im Container ? hier hofft man mit, dass der Junge es schaffen kann. Wieder ein tolles Werk der isländischen Autorin, das viel Spannung aufbaut, den Leser jedoch zwischendurch auch einmal zum Durchschnaufen Zeit lässt, indem die Ermittlerarbeit der Kommissare im Vordergrund steht. Auch die fand ich sehr interessant und authentisch. Durch das Thema Mobbing bekommt das Buch zudem noch einen aktuellen Hintergrund. Sehr schlimm fand ich jeweils die beschriebenen Szenen und mochte mir gar nicht ausmalen, wie die Jugendlichen darunter gelitten haben. Ich rätsle bei Krimis ja immer mit, wer der Täter ist, aber Sigurdarsdottir versteckt den Mörder hier so gut, dass nicht nur die Kommissare, sondern auch der Leser keine Chance haben, selbst darauf zu kommen. Klasse Idee, wenn auch nicht ganz neu, aber toll umgesetzt. Fazit: Wieder ein super Buch, das mich sehr gut unterhalten hat.

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