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Cover Der Riss

Der Riss

Roman

von Hye-young Pyun; Übersetzt von: Ki-Hyang Lee

Erschienen 2019 bei btb
Sprache: Deutsch
224 Seiten; 231 mm x 204 mm
ISBN 978-3-442-75771-8

Besprechung

"Eine mutige, verstörende und von Licht und Schatten geprägte Erzählung." Galore

Langtext

Kann das Leben einen so tiefen Riss bekommen, dass man durch ihn hinabstürzt und darin verschwindet? Ogi hat Schuld an dem Unfall, durch den seine Frau getötet wurde. Im Haus seiner Schwiegermutter vegetiert er nun schwer verletzt vor sich hin. Seine Welt schrumpft zu dem Bett, in dem er liegt. Im Inneren halten beunruhigende Gedanken an seine Frau ihn gefangen. Draußen verwandelt sich ihr üppiger Garten in einen welken Orten, entstellt von dunklen Löchern, die die Schwiegermutter wie besessen gräbt. Was verbirgt sich hinter der unheimlichen Obsession für den Garten? Ein so kafkaesker wie hypnotisierender Roman von den verstörenden Rissen, die Einsamkeit, Schuld und Entwurzelung im Leben hinterlassen können.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Hye-young, Pyun
Hye-young Pyun wurde 1972 in Seoul geboren. Nach drei Universitätsabschlüssen arbeitete sie als Büroangestellte, bevor sie 2000 mit einer Kurzgeschichte debütierte, die in Korea sofort große Beachtung fand. Für ihr Werk wurde sie mit den renommiertesten Literaturpreisen Südkoreas ausgezeichnet, darunter dem Dong-in Literary Award 2011, Yi-sang Literaturpreis 2014 und den Hyundae Munhak Award 2015. Sie veröffentlicht Kurzgeschichten u.a. im New Yorker und Harper's Magazine. Sie lebt in Seoul, Korea.

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Kundenbewertungen

6 Sterne über den Ursprung des Bösen 08. Juli 2019
Diese Geschichte entwickelt einen unglaublichen Sog, der einen selbst dann nicht loslässt, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Starke Sprache, starke Figuren, Spannung ... sehr Empfehlenswert
Volle Konfrontation 05. Juli 2019
Für mich ein Buch, dass auf volle Konfrontation geht mit Erlebnissen, die man vielleicht hatte und viel mehr noch mit möglichen Ängsten vor dem, was kommen kann: Hilfsbedürftigkeit, Pflege, Ausgeliefert sein. Unglaublich ergreifend beschreibt die Autorin Sprachlosigkeit, psychische Gewalt und Hilflosigkeit. Ein Buch, das mir nicht im eigentlichen Sinne gefallen hat, das ich aber "verschlingen" musste.
Gefangen und gefesselt 02. Juli 2019
Im wahrsten Sinn des Wortes! Gefangen im eigenen Körper - gefesselt von der Thematik. Ein Roman, der unter die Haut geht und mich sehr lange beschäftigt hat. Denn wie ist es, wenn plötzlich ein Riss durchs Leben geht und man ins Bodenlose stürzt?

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