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Cover Der Fund

Der Fund

Thriller

Erschienen 2019 bei btb
Sprache: Deutsch
352 Seiten; 224 mm x 144 mm
ISBN 978-3-442-75783-1

Langtext

Warum musste Rita sterben? Wer hat die Supermarktverkäuferin, die doch nie jemand etwas zuleide getan hat, auf dem Gewissen? Hat die 53-jährige wirklich ihr Todesurteil unterschrieben, als sie eines Tages etwas mit nach Hause genommen hat, was sie besser im Laden gelassen hätte? Offiziell ist der Fall abgeschlossen - aber da ist einer, der nicht aufgibt. Ein Polizist, der scheinbar wie besessen Fragen stellt - und Ritas Tod bis zum Ende nicht akzeptieren will...

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Aichner, Bernhard
Bernhard Aichner (1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014, dem Crime Cologne Award 2015 und dem Friedrich Glauser Preis 2017.Die Thriller seiner Totenfrau-Trilogie standen monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Die Romane wurden in 16 Länder verkauft, u.a. auch nach USA und England. Mit BÖSLAND schloss er 2018 an seine internationalen Erfolge an.

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Kundenbewertungen

fesselnde Geschichte 03. November 2019
Rita Dalek ist eine unbescholtene Bürgerin, sie arbeitet in einem Supermarkt und nebenbei als Putzfrau bei einem reichen Mann. Sie erträgt ihren trinkenden Ehemann und hilft einer todkranken Nachbarin. Als sie eines Tages in einer Bananenkiste Kokain Päckchen findet, nimmt sie dies zum Anlass ihr Leben zu ändern, einfach mal jemand anderes sein und das Leben genießen. Sie nimmt den Karton mit nach Hause und überlegt sich einen Plan. Kurzzeitig bricht sie aus ihrem gewohnten Leben aus und geht zu Partys der Reichen und Schönen bis die Maffia ihr auf die Schliche kommt und die Drogen zurück haben möchte. Die Geschichte ist gegliedert in Gespräche eines namenlosen Ermittlers der den Tod von Rita Dalek aufklären will die grausam bei einem Brand ums Leben kam und die Erzählung der Geschichte von Rita. Der Schreibstil von Bernhard Aichner ist schon außergewöhnlich. Kurze Sätze ohne wörtliche Rede. Da gibt es keine Längen im Buch alles wird kurz und knapp auf den Punkt gebracht und der Spannungsbogen bleibt gleichmäßig hoch.
grandioser Thriller - nur für starke Nerven 20. Oktober 2019
Der Schreibstil ist ungewöhnlich - macht aber das Buch für mich gerade deswegen so toll gelungen/interessant. Von Anfang an gibt es einen sehr hohen Spannungsbogen der das ganze Buch hindurch aufrecht gehalten werden kann - das Ende selber ist überraschend (aber dennoch logisch und schlüssig, was mir persönlich immer besonders wichtig ist). Der Ermittler hat mir besonders gut gefallen - mit seiner Art war er mir sehr sympathisch. Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein Volltreffer des Autors geworden - wenn man den Autor bereits kennt, weiß man auch was man zu erwarten hat (hinsichtlich Schreibstil und Details). Ich freue mich schon auf weitere Bücher des Autors.
Klasse! 12. Oktober 2019
Inhalt: Rita Dalek ist 53 Jahre alt und arbeitet in einem Supermarkt. Das Leben hat ihr übel mitgespielt. Als sie in einer Bananenkiste einen außerordentlichen Fund macht, beschließt sie, dass sich von nun alles ändern wird. In welche Gefahr sie sich und ihre Nächsten bringt, ist ihr dabei nicht bewusst ? Meine Meinung: Man muss ihn mögen, Aichners knappen, prägnanten Schreibstil, sonst wird man die Lektüre nicht richtig genießen können. Und ich mag ihn sehr! Dass er lang rumschwafelt, kann man diesem Autor wirklich nicht vorwerfen. Sehr viele Kapitel bestehen nur aus Dialogen zwischen einem Polizisten und verschiedenen involvierten Personen - ohne einleitende oder ausschmückende Worte. Aber auch die normalen Erzählabschnitte - Rückblicke aus Ritas Sicht - sind eher einfach und schmucklos gehalten, die Sätze kurz und treffend. Und doch wird alles gesagt, was man wissen muss. Bernhard Aichner versteht es, auf diese Art sehr spannend zu erzählen. Praktisch in jedem Satz fühlt man die Gefahr, die auf Rita zurollt, später ihre Ängste, ihr Getriebensein, aber auch die Zuneigung zu ihrer Freundin Gerda. Die Handlung entwickelt sich schnell und fesselnd. Mit häufigen Wendungen wird der Leser immer wieder überrascht. Trotz der knappen Worte erhalten die Figuren eine ausreichende Tiefe. Die Story ist haarsträubend, aber nicht unrealistisch. Und die Protagonistin Rita ist eine ganz wunderbare warmherzige Frau, der man ein bisschen Glück gönnen würde. Fazit: Wer bereits Aichner-Fan ist, darf diesen Thriller auf keinen Fall verpassen. Alle anderen können damit zum Fan werden, wenn sie bereit sind, sich auf den außergewöhnlichen Schreibstil des Autors einzulassen.

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