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Cover Sehen wir uns noch?

Sehen wir uns noch?

Gedichte. Edition Lyrik Kabinett

von Ryszard Krynicki; Sonstiger Urheber: Renate Schmidgall; Übersetzt von: Karl Dedecius; Esther Kinsky; Renate Schmidgall

Erschienen 2017 bei Hanser
Sprache: Deutsch
168 Seiten; 210 mm x 180 mm
ISBN 978-3-446-25447-3

Besprechung

"Bei aller Skepsis durchzieht ein Glaube an die Kraft der Poesie diese Zeilen, wie man ihm nur selten begegnet. Gut vorstellbar, dass von Krynickis Versen weit mehr bleiben wird als nur Spuren von Asche oder die 'kaum lesbaren Abdrücke / von Katzenpfoten' auf dem Manuskript." Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung, 29.08.17

Kurztext / Annotation

"Die Poesie ist keine Spielerei für Mußestunden, sondern existentiell, lebensnotwendig, daran erinnern uns Ryszard Krynickis Gedichte." Jan Wagner

Langtext

Ryszard Krynicki zählt zu den "wichtigsten lyrischen Stimmen" (Ilma Rakusa) aus Polen. Dieser Band versammelt eine breite Auswahl seines Schaffens, von den widerständigen politischen Gedichten bis zu den Haikus der letzten Jahre, in denen Krynicki die ganze Schönheit und Vergänglichkeit der Welt zu bündeln vermag. "Ein Pfauenauge? / Brüchige Schönheit, trauernd / die Flügel faltend." Krynickis Gedichte sind fast immer eine Reflexion der eigenen Machtlosigkeit gegenüber einer widersprüchlichen, oft rätselhaften Wirklichkeit. Doch dabei sind sie auch eine unmissverständliche Verteidigung der Poesie. "Alles können wir verlieren, / alles kann man uns nehmen, // nur nicht das freie, / das namenlose Wort."

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Karl Dedecius, 1921 in Lodz geboren, gilt als bedeutendster Mittler polnischer Literatur und Kultur in Deutschland. Als Übersetzer Hunderter Bücher, Autor zahlloser Reden und Aufsätze, Herausgeber der Polnischen Bibliothek, Gründer des Deutschen Poleninstituts in Darmstadt wurde er vielfach gewürdigt und ausgezeichnet, u.a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1990 und dem Orden des Weißen Adlers 1999 in Polen. Karl Dedecius lebt in Frankfurt am Main.

Esther Kinsky, geboren 1956, hat Slawistik und Anglistik in Bonn und Toronto studiert. Sie arbeitet als Übersetzerin aus dem Polnischen, Englischen und Russischen. Ihr übersetzerisches Oeuvre umfasst u. a. Werke von Ida Fink, Hanna Krall, Ryszard Krysnicki, Aleksander Wat, Joseph O'Connor und Jane Smiley. Esther Kinksy lebt in Berlin. 2009 erhielt sie den Paul-Celan-Preis und 2011 den Karl-Dedecius-Preis. Im Jahr 2015 wurde sie mit dem Kranichsteiner Literaturpreis ausgezeichnet.

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