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Cover Am Beispiel des Affen

Am Beispiel des Affen

Roman

von Amitava Kumar; Übersetzt von: Nikolaus Stingl

Erschienen 2019 bei Hanser
Sprache: Deutsch
320 Seiten; Mit Abbildungen; 207 mm x 131 mm
ISBN 978-3-446-26172-3

Besprechung

"Es ist kein bequemer Roman, der sich mit dem Erzählen einer Geschichte begnügt, vielmehr ein Buch, das die ganze Verwirrung einer globalen Welt widerspiegelt." Irene Binal, NZZ, 26.06.19

"Wie der Verlust der Heimat einen Menschen verunsichert, erzählt Kumar eindrücklich und einfühlsam." Birgit Schindele, Augsburger Allgemeine Zeitung, 26.06.19

"Ein gelungener Mix aus Einwandererroman, Entwicklungsroman und Campus Novel." SWR2 lesenswert Magazin, 07.04.2019
.
"Starke Bilder und plastische Geschichten funkeln mit einem brillanten Intellekt um die Wette: ein
von Fakten und Fiktionen überschäumender Roman." Meike Feßmann, Deutschlandfunk Kultur Lesart, 28.02.19

"Hochkomisch und klug zugleich." Bolero 1/2019

Kurztext / Annotation

Ein Inder in New York auf der Suche nach Liebe. - "Ein grandioses Buch. Der beste Roman, den ich in den vergangenen Jahren gelesen habe." Teju Cole

Langtext

Mit weit aufgerissenen Augen kommt der indische Student Kailash 1990 nach New York. Er passt sich mühelos an, will sich einfügen - mehr noch, er will glänzen. Voller Ironie und Selbstzweifel erzählt er von seinen Jahren auf dem Campus, von den Frauen, in die er sich verliebt, die sich jedoch ziemlich rasch wieder entlieben. Amitava Kumar entwirft das Porträt von einem, der zwischen den Kulturen steht - und sich dabei nichts sehnlicher wünscht, als flachgelegt zu werden. "Am Beispiel des Affen" ist ein explosiver Einwandererroman, virtuos gefügt aus Text und Bild, Erzählung und Essay, Anekdote und Anmerkung. Ein Lebensroman, der tief eintaucht in die Wirren des Begehrens und der kulturellen Missverständnisse.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Kumar, Amitava
Amitava Kumar, 1963 im indischen Ara geboren, lebt heute in Poughkeepsie, New York, und lehrt Englisch am Vassar College. 2016 wurde er mit einem Guggenheim-Stipendium ausgezeichnet. Kumar hat mehrere Sachbücher sowie zahlreiche preisgekrönte Essays und Kritiken unter anderem für Harper's, Guardian, New Yorker, Vanity Fair und New York Times verfasst. Am Beispiel des Affen ist sein erster ins Deutsche übersetzter Roman.

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Kundenbewertungen

EIn Lesevergnügen 03. März 2019
Fiktion und Realität, Leichtigkeit nicht ohne Tiefgang, Erotik und Liebe, Ost und West verbindet der Roman von Amtava Kumar, dessen Protagonist, ein junger Inder, voll Neugier zum Studium in die USA reist. Dort nimmt er all das Neue, das ihm im Studium und bei den Frauen begegnet voll Neugier aber auch mit Verunsicherungen in sich auf. Er studiert bei Ehsaan Ali, der ihn stark beeindruckt und prägt, sein Studium der Literatur bringt ihm eine Fülle von Wissen, aber auch Geschichten, die zu seinem erweiterten Weltbild beitragen. Das alles erfährt man auf kurzweilige Weise, indem der Roman der studentischen Arbeit angepasst ist, mit Anmerkungen, Literaturverweisen, Abbildungen. Rundum ein Lesevergnügen, in dem immer wieder einmal kurz die Schwierigkeiten des Lebens in einer anderen Kultur und die Entfremdung von der eigenen auftauchen. Wie Ehnaan sagt, gelingt das Leben vielleicht in der Integration der Vergangenheit mit dem Jetzt, was zu einer Verschmelzung der Kulturen führen kann.
Autobiographisches Schreiben als Bildungsroman 19. Februar 2019
Eine literarische Geschichte des Einwanderers Kailash. Er stellt dem Leser sein Leben vor, aus zwei oft wechselnden Blickwinkeln: als junger, intellektueller Mann aus Indien, der neu in New York ankam um zu studieren und dann mit einem 20 jährigen Rückblick. Wir erfahren über sein Leben in einer US-Grad-Schule in NYC, in einem akademischen Umfeld, mit intelligenten belesenen Frauen, geprägt durch Einsamkeit, Liebe, Verliebtheit und Sex, die Sehnsucht nach Heimat, die Suche nach der eigenen Identität und die ständige Anstrengung sich einzufügen, während man zwei Kulturen überspannt. Vieles liest sich gar nicht wie ein Roman. Seine intelektuelle Reise mit dem Anflug von Humor, Bildern, Fotos, Zeichnungen, Fußnoten, die akademisch oder persönlich sind, verleiht dem Buch eine neue Erzählform. Sehr empfehlenswert.
Immigrant, Montana 18. Februar 2019
Der indische Autor nimmt die indische wie westliche Kultur durch Beschreibung insbesondere erotischer Situationen auf die Schaufel. Sehr gut beobachtet beschreibt der Autor die Kulturkonflikte, ohne diese zu bewerten - dies überlässt er dem Leser. Besonders gut gefällt mir das Spannungsverhältnis zwischen der Sehnsucht nach dem Westen und der Heimatlosigkeit. Ein fröhlicher Roman.

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