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Cover Die Inschrift

Die Inschrift

Roman

von Andrea Camilleri; Übersetzt von: Annette Kopetzki

Erschienen 2018 bei Kindler
Sprache: Deutsch
80 Seiten; 213 mm x 127 mm
ISBN 978-3-463-40676-3

Besprechung

Camilleri muss man gelesen haben im Leben. The Daily Telegraph

Langtext

Der italienische Starautor Andrea Camilleri legt nach: Eine hinreißende Satire über die grotesken Züge der Kleinbürgerwelt und die Bigotterie eines kleinen italienischen Ortes im Faschismus.
11. Juni 1940. Michele Ragusano betritt das Haus des faschistischen Vereins, in dem er einst Mitglied war. Der Empfang fällt frostig aus: Ragusano war zuvor wegen "systematischer Diffamierung des ruhmreichen faschistischen Regimes" zu fünf Jahren Verbannung verurteilt worden. Prompt gerät er mit Persico aneinander, einem glühenden Faschisten, der zusammenbricht und einen tödlichen Schlaganfall erleidet.
Persico wird feierlich begraben. Er wird als Märtyrer des Faschismus gefeiert, eine Straße soll nach ihm benannt werden. Doch dann kommt ein pikantes Detail aus Persicos Vergangenheit ans Licht, das ein ganzes Städtchen, mitten im Krieg, in großen Aufruhr versetzt...

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Camilleri, Andrea
Andrea Camilleri wurde 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, geboren. Er war Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur und lehrte über zwanzig Jahre an der Accademia d'Arte Drammatica Silvio D'Amico. Seit 1998 stürmte jeder Titel des Autors die italienische Bestsellerliste. Mit seinem vielfach ausgezeichneten Werk hat er sich auch einen festen Platz auf den internationalen Bestsellerlisten erobert. Im Kindler Verlag sind etliche seiner Werke erschienen. Andrea Camilleri war verheiratet, hatte drei Töchter und vier Enkel und lebte in Rom. Er starb am 17. Juli 2019 im Alter von 93 Jahren in Rom.

Kopetzki, Annette
Annette Kopetzki, 1954 in Hamburg geboren, lehrte an den Universitäten Rom und Pescara. Sie übersetzt seit vielen Jahren Belletristik und Lyrik aus dem Italienischen, darunter Werke von Pier Paolo Pasolini, Erri de Luca, Andrea Camilleri, Roberto Saviano, Edmondo De Amicis und Alessandro Baricco. 2019 wurde sie vom Deutschen Literaturfonds mit dem Paul-Celan-Preis für herausragende Literaturübersetzungen ausgezeichnet.

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Kundenbewertungen

Tohuwabohu um eine Gedenktafel 17. Februar 2018
von PFIFF
Der über 90-jährige Persico erleidet einen tödlichen Schlaganfall bei einer Auseinandersetzung mit Ragusano, der zu seinem alten faschistischen Verein zurückkehren möchte. Es wird beratschlagt, welche Inschrift man auf eine Gedenktafel in Form eines Straßennamens anbringen soll. Ragusano wird verhaftet und des Mordes an Persico angeklagt. Doch sein letzter Satz, den er Persico leise zuraunte, beschäftigt einen abgeblitzten Liebhaber von Persicos junger Witwe. Nachforschungen ergeben ein völlig anderes Bild vom angeblich hochverdienten Faschisten Persico. Die Inschrift der Tafel wird mehrmals abgeändert, je nach Wissensstand. Am Schluß äußert sich eine Verehrerin von Camilleri, zumindest sollen wir das glauben, kritisch über den Text und lässt uns über den Schalk von Andrea Camilleri schmunzeln.
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