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Cover Der Mythos vom starken Führer

Der Mythos vom starken Führer

Politische Führung im 20. und 21. Jahrhundert

von Archie Brown; Übersetzt von: Stephan Gebauer

Erschienen 2018 bei Propyläen
Sprache: Deutsch
450 Seiten; 222 mm x 148 mm
ISBN 978-3-549-07493-0

Besprechung

"Archie Browns Studie kommt in ihrer deutschen Übersetzung mit einem aktualisierten Vorwort zur richtigen Zeit: Sie erinnert anhand zahlreicher Beispiele daran, dass die sogenannten starken Führer eben nicht automatisch auch effektive Staatslenker sind [...]", Deutschlandfunk "Andruck", Michael Kuhlmann, 04.06.2018

Kurztext / Annotation

"Ein großes und kluges Buch - eins der wichtigsten politischen Werke seit langem." - Sir Ian Kershaw

Langtext

"In den letzten Jahren wurden die großen Demokratien von inneren Konflikten erschüttert und mit schwerwiegenden äußeren Herausforderungen konfrontiert. In solchen Zeiten wirkt die Vorstellung verlockend, man müsse nur den richtigen politischen Führer finden, eine heroische Figur, die alle Probleme resolut in Angriff nehmen wird."

In seinem epochalen Werk beleuchtet Archie Brown die Erfolge und Misserfolge der größten Demokraten und Diktatoren der vergangenen hundert Jahre und zeigt: Wenn wir einem einzelnen Menschen erlauben, viel Macht anzuhäufen, ebnen wir den Weg für gravierende Fehler und im schlimmsten Fall für katastrophales Blutvergießen. Von Hitler und Stalin über Trump, Putin und Erdogan bis hin zu Brandt, Mandela und Gorbatschow untersucht Brown verschiedene Führungsstile und stellt weitverbreitete Annahmen über politische Wirksamkeit und Stärke in Frage. Anhand zahlreicher Beispiele belegt er, dass das Modell einer kollektiven Führerschaft viel effektiver ist als die Stärke eines Einzelnen. Eine scharfsichtige Lektüre, aus der wir viel für unsere Gegenwart lernen können.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Brown, Archie
Archie Brown, geboren 1938, Historiker und Politologe, war bis zu seiner Emeritierung Professor für Politikwissenschaften an der Oxford University und Fellow des St Antony's College. Er hatte zahlreiche Gastprofessuren im In- und Ausland inne, ist Mitglied der British Academy und Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences.

Gebauer, Stephan
Stephan Gebauer, geboren 1963 in Bonn, arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als Übersetzer für verschiedene Verlage, darunter C.H. Beck, DVA, Klett-Cotta, Rowohlt, Suhrkamp und Ullstein. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen Carl Bernstein, Bill Clinton, Hillary Clinton, Peter Drucker, Niall Ferguson, Garri Kasparow und Joseph Stiglitz. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

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