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Cover Drei Sekunden Jetzt

Drei Sekunden Jetzt

Roman

Erschienen 2018 bei Zsolnay
Sprache: Deutsch
256 Seiten; 208 mm x 128 mm
ISBN 978-3-552-05885-9

Besprechung

"Großartig unsentimental erzählt und ausgesprochen lesenswert." Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten, 22.05.18

"Diese Odyssee besticht durch Platzgumers präzise, rhythmische Sprache, einem Großstadtblues gleich, zu dem sich in dieser Geschichte auch einige Fabulierfreude gesellt ... Gefinkelter Lesestoff." Werner Krause, Kleine Zeitung, 18.03.18

"Hans Platzgumer ist ein ambitionierter und zugleich ausgefuchster Erzähler, der sich nicht so schnell zufrieden gibt mit einer glatt dahinlaufenden Story ... 'Drei Sekunden Jetzt' ist das Porträt einer Generation, die sich auf den Straßen, Bahnhöfen und Flugplätzen eingerichtet hat - laufend auf der Reise und Flucht, oft ohne Ziel und ohne sicheren Hafen ... Eine Hymne ans Erzählen und an die Macht der Imagination." Ö1, 18.03.18

"Mühelos verstrickt der Autor den Leser in die Innenwelt der Hauptfigur, getrieben von der Suche nach seiner Identität, orientierungslos ohne Vergangenheit, führungslos ohne Tradition und Vorbilder, ein extrem kurz getaktetes Leben, ein Stakkato von Entscheidung, Handlung und Konsequenz." Erwin Niederer, Südkurier, 05.03.18

"Bei Platzgumer schwirrt einem nicht der Kopf, vielmehr rast das Herz. 'Drei Sekunden Jetzt' ist eine atemraubende Abenteuergeschichte." Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung, 23.02.18

"Platzgumer ist ein Meister darin, Extremsituationen fühlbar zu machen. Zugleich denkt er in seinem Roman raffiniert darüber nach, wie wir unsere eigene Biografie konstruieren." Profil, 04.02.18

Kurztext / Annotation

Kann man leben, ohne zu wissen, wer man wirklich ist? Hans Platzgumers Roman über die existenziellen Dinge im Leben - nach seinem Bestseller "Am Rand".

Langtext

Kaum erwachsen flieht das Findelkind François vor seinen Pflegeeltern und landet in einem zwielichtigen Hotel an der Küste von Marseille, wo er von "Le Boche", dem Deutschen, in obskure Geschäfte verwickelt wird. Er fühlt sich wohl in diesem Hotel, das nur selten Gäste beherbergt - bis dort ein Mann tot aufgefunden wird. François zieht in die Ungewissheit New Yorks, und bald - blind vor Liebe - nach Montreal in Kanada, wo ihn seine Gutgläubigkeit und der kalte Winter nahe an den Abgrund bringen. Aber kann man überhaupt leben, ohne zu wissen, wer man wirklich ist? Wie schon in "Am Rand" geht es Hans Platzgumer um die wesentlichen, die existenziellen Dinge im Leben.

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