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Cover Liebwies

Liebwies

Roman

Erschienen 2017 bei Deuticke im Zsolnay Verlag
Sprache: Deutsch
336 Seiten; 209 mm x 133 mm
ISBN 978-3-552-06347-1

Besprechung

"Liebwies ist eine Entdeckung, ein unterhaltsamer, witziger und auch ein bitterböser Roman über ein durchaus ernstes Thema: die Verlogenheit des Ruhms." Sybille Peine, dpa, 22.11.17

"Ein kunstvoll erzählter Roman, der auch ein Panoptikum der Zwischenkriegszeit und des beginnenden Nationalsozialsmus bildet." Werner Krause, Kleine Zeitung, 15.10.17

"Diwiak entlarvt, welche Würsteln die Männer im Roman sind, die sich selbst so gern auf die Schulter klopfen. Und sie zeigt, wie überlegen ihnen die Frauen sind ... Auf ein Happy End braucht man nicht zu hoffen, dafür lässt einem die Kälte des großartigen Finales den Atem gefrieren." Sebastian Fasthuber, Falter, 04.10.17

"All das ist geradezu perfekt und absolut fesselnd komponiert und glänzt dabei mit einer Sprachkunst, in der immer wieder knochentrockener bis schwarzer Humor aufblitzt." Wolfgang A. Niemann, Wilhelmshavener Zeitung, 18.08.17

"Mit feiner ironischer Klinge nimmt Diwiak die Männerwelt an der Nase und entlarvt Standesdünkel und Egomanie ... ein leichtfüßiger Tanz durch die verlorene Zeit und ihre verlorenen Chancen" Wolfgang Popp, Ö1 Kulturjournal, 03.08.17

"Ich bin begeistert von diesem Roman, weil er auch sehr österreichisch ist - ein bisschen boshaft, toll in der Sprachbehandlung." Andrea Gerk, Deutschlandfunk Kultur, 28.07.17

Kurztext / Annotation

Eine unbegabte Sängerin wird gefeiert, eine talentierte Komponistin bleibt unbemerkt: Der herrlich böse Debütroman von Irene Diwiak.

Langtext

1924: Der bekannte Musikexperte Christoph Wagenrad hat sich in die junge Gisela Liebwies verliebt, die seiner verstorbenen Frau, einer berühmten Pianistin, ähnlich sieht. Obwohl unbegabt, soll sie nun ebenfalls zum Star aufgebaut werden. Durch Erpressungen seitens Wagenrads schafft sie es ans Konservatorium und erhält sogar die Hauptrolle bei der Abschlussdarbietung. Dass die dafür komponierte Oper, bei der die Hauptdarstellerin fast ohne Stimme auskommt, nicht von August Gussendorff stammt, der sich dafür feiern lässt, sondern von seiner Frau Ida, muss ja auch niemand erfahren. Eine herrlich bösartige Geschichte über falschen Glanz, die Gier nach Ruhm - und wahre Schönheit, die mit alldem nichts zu tun hat.

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