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Cover Liebwies

Liebwies

Roman

Erschienen 2017 bei Deuticke im Zsolnay Verlag
Sprache: Deutsch
336 Seiten; 209 mm x 133 mm
ISBN 978-3-552-06347-1

Besprechung

"Irene Diwiaks Debüt zeichnet sich durch eine selbstbewusste auktoriale Erzählperspektive aus und einen
stilsicheren Wechsel von ernsten und witzigen Passagen. Diwiak präsentiert eine wendungsreiche Geschichte mit überraschenden Plotpoints, und dabei formuliert sie eine sehr zeitlose Kritik an jenem Erfolgsmodell, das später, mit Theodor W. Adorno gesprochen, Kulturindustrie heißen sollte." Carsten Otte, taz, 06.01.18

"Ab und zu gibt es dann doch diese jungen Autorinnen, die richtig Freude daran haben, sich wilde Geschichten auszudenken." Andrea Diener, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.01.18

"Das wilde Debüt einer jungen Autorin: In Irene Diwiaks bitterbösem Roman "Liebwies" werden konsequent all jene gefeiert, die es nicht verdient haben." Andrea Diener, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.12.17

"Diwiak schreibt klug, humorvoll und stark. Das mag böse wirken, denn sie löst in keiner Sekunde den Blick von der enormen Eitelkeit der Menschen und enthüllt damit die Brutalität des Banalen. Ein Debüt von großer Schärfe und Klasse." Marija Bakker, WDR 5, 23.12.17

"Irene Diwiak schreibt klug, humorvoll und stark. Das mag böse wirken, denn sie löst in keiner Sekunde den Blick von der enormen Eitelkeit des Menschen und enthüllt damit die Brutalität des Banalen. Ein Debüt von großer Schärfe und Klasse." Marija Bakker, WDR5, 15.12.17

"Irene Diwiaks erstaunlich facettenreicher Erstlingsroman erzählt von Geltungssucht, Eitelkeit und falscher Gier nach Ruhm und Erfolg." Dorothea Hußlein, BR Klassik, 09.12.17

"Ausdifferenziertes Erzählen, enorm gutes Gespür für das Wechseln von Erzähltempi ... Ein Debüt, das schon zeigt, wie viel diese Autorin kann." Carsten Otte und Wiebke Porombka, SWR2, 03.12.17

"Diwiak entlarvt, welche Würsteln die Männer im Roman sind, die sich selbst so gern auf die Schulter klopfen. Und sie zeigt, wie überlegen ihnen die Frauen sind ... Auf ein Happy End braucht man nicht zu hoffen, dafür lässt einem die Kälte des großartigen Finales den Atem gefrieren." Sebastian Fasthuber, Falter, 04.10.17

"Mit feiner ironischer Klinge nimmt Diwiak die Männerwelt an der Nase und entlarvt Standesdünkel und Egomanie ... ein leichtfüßiger Tanz durch die verlorene Zeit und ihre verlorenen Chancen" Wolfgang Popp, Ö1 Kulturjournal, 03.08.17

"Ich bin begeistert von diesem Roman, weil er auch sehr österreichisch ist - ein bisschen boshaft, toll in der Sprachbehandlung." Andrea Gerk, Deutschlandfunk Kultur, 28.07.17

Kurztext / Annotation

Eine unbegabte Sängerin wird gefeiert, eine talentierte Komponistin bleibt unbemerkt: Der herrlich böse Debütroman von Irene Diwiak.

Langtext

1924: Der bekannte Musikexperte Christoph Wagenrad hat sich in die junge Gisela Liebwies verliebt, die seiner verstorbenen Frau, einer berühmten Pianistin, ähnlich sieht. Obwohl unbegabt, soll sie nun ebenfalls zum Star aufgebaut werden. Durch Erpressungen seitens Wagenrads schafft sie es ans Konservatorium und erhält sogar die Hauptrolle bei der Abschlussdarbietung. Dass die dafür komponierte Oper, bei der die Hauptdarstellerin fast ohne Stimme auskommt, nicht von August Gussendorff stammt, der sich dafür feiern lässt, sondern von seiner Frau Ida, muss ja auch niemand erfahren. Eine herrlich bösartige Geschichte über falschen Glanz, die Gier nach Ruhm - und wahre Schönheit, die mit alldem nichts zu tun hat.

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