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Cover Viktor hilft

Viktor hilft

Roman

Erschienen 2018 bei Deuticke im Zsolnay Verlag
Sprache: Deutsch
288 Seiten; 208 mm x 133 mm
ISBN 978-3-552-06383-9

Besprechung

"Mit großer Sensibilität zeigt Vertlib die Spannungsfelder des Lebens auf: Liebe und Hass, Intoleranz und Großzügigkeit, Wunschdenken und Realitätssinn, Unnachgiebigkeit und Versöhnung." Irene Prugger, Wiener Zeitung, 10.1 1. 2018

"Auf der Höhe seiner Zeit fühlt Vertlibs Roman veränderten politischen Diskursen und ihrer Verstrickung mit diversen Biografien auf den Puls. Er erinnert aber auch daran, dass der persönliche Einsatzes jedes Einzelnen nötig ist, um veränderten ideologischen Deutungshoheiten entgegenzutreten." Johanna Öttl, Die Presse, 03.11.18

"Mit großem Feingefühl verpackt Vertlib unterschiedliche Standpunkte zur Migrationsdebatte und erzählt von der Kunst, den Anderen und das Andere ernst zu nehmen." Karoline Thaler, ORF, 17.09.18

"Es sind die Genauigkeit des Blicks, der frei von Ideologie und voll von Ironie ist, und die Präzision der Details, die Vertlibs neuen Roman auszeichnen." Gernot Zimmermann, Ö1 Morgenjournal, 28.08.18

Kurztext / Annotation

Ein Flüchtlingshelfer, der mit der Vergangenheit konfrontiert wird: Ein sensibel erzählter Roman mit autobiografischen Zügen von Vladimir Vertlib

Langtext

Viktor ist vor Jahren nach Österreich gekommen, auf der Flucht vor dem Antisemitismus in der Sowjetunion. Nun versucht er, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle in einem Durchgangslager in Salzburg zu helfen. Ständig kehrt die Erinnerung an jene Zeit zurück, als er hier selber fremd war. Dazu kommt die Nachricht einer Jugendfreundin: Ihre Tochter, die übrigens auch seine sei, ist verschwunden. Nachforschungen zufolge macht sie sich in Deutschland für die AfD stark - Viktor begibt sich auf die Suche nach ihr. Mit großer Sensibilität erzählt Vladimir Vertlib in diesem teils autobiografischen Roman von großen Worten und kleinen Gesten, von Hass und Liebe und - vielleicht - Versöhnung.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Vertlib, Vladimir
Vladimir Vertlib, geboren 1966 in Leningrad, emigrierte 1971 mit seiner Familie nach Israel, übersiedelte 1981 nach Österreich, Studium der Volkswirtschaftslehre, lebt als freier Schriftsteller in Salzburg. Bei Deuticke erschienen bisher die Romane Zwischenstationen (1999), Das besondere Gedächtnis der Rosa Masur (2001), Letzter Wunsch (2003), Mein erster Mörder (2006), Am Morgen des zwölften Tages (2009), Schimons Schweigen (2012), Lucia Binar und die russische Seele (2015) sowie zuletzt Viktor hilft.

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