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Cover Chinas Bosse

Chinas Bosse

Unsere unbekannten Konkurrenten

Erschienen 2018 bei Campus Verlag
Sprache: Deutsch
284 Seiten; 221 mm x 142 mm
ISBN 978-3-593-50874-0

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Einleitung 7

Erstes Kapitel
DIE ROTEN BOSSE -
woher sie kommen, wie sie ticken und wie sie führen 13

Zweites Kapitel
OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE -
die staatlichen Giganten und ihre politische Agenda 41

Drittes Kapitel
HAIER, HNA, HUAWEI & CO. -
Chinas große Privatkonzerne 77

Viertes Kapitel
BEINE, STEINE, WEINE -
die Einkaufsliste der Neureichen aus China 131

Fünftes Kapitel
ANGRIFF AUF FACEBOOK & CO. -
warum China dank seiner Internetgiganten Alibaba und Tencent eine digitale Weltmacht wird 167

Sechstes Kapitel
DROHNEN, E-AUTOS, ROBOTER -
in den Zukunftsindustrien will China künftig an der Weltspitze mitmischen 215

Schluss
BEGRÜßEN ODER ABWEISEN -
wie soll Europa auf die neuen Konkurrenten reagieren? 267

Literatur 279
Register 283

Besprechung

"Packend geschrieben!" (rbb radio eins, 14.02.2018)

"Diese hervorragend geschriebene Sachbuch vom Chinaexperten Wolfgang Hirn, ist mit vielen Fakten und Hintergründen gespickt und soll kein Angstmacher-Buch sein. Sondern eher ein Weckruf, sich offensiver mit unseren neuen Konkurrenten auseinanderzusetzen, sie zu verstehen wie sie ticken." (Hugo Bühlmann Blog, 16.02.2018)

"Man kann dem Autor bei seiner Schlussfolgerung nur beipflichten, der in seinem Buch einen guten Einblick und wertvolle Gedankenanstöße gibt." Caspar Dohmen (SWR2 Lesenswert, 27.02.2018)

"Der Autor beschreibt nicht nur den Aufstieg der China-Milliardäre und ihre beispiellose Einkaufstour rund um den Globus, er warnt auch vor der Machtverschiebung und fordert endlich eine europäische Industriepolitik. Lesen!" Carl Batisweiler (Börse Online, 01.03.2018)

"gut lesbar, faktenreich und sehr aktuell" Ruth Kirchner (Deutschlandfunk "Andruck - Das Magazin für Politische Literatur", 05.03.2018)

"Hirn reist seit vielen Jahren nach China. Viele chinesische Unternehmer kennt er persönlich. Sein Fazit: Es gibt heute mindestens vier Generationen chinesischer Unternehmer. Von den Selfmademen, die sich aus ärmsten Verhältnissen hochgearbeitet haben, bis zu den "Jungen Wilden" des laufenden Jahrzehnts, die gut ausgebildet und westlich orientiert sind. Sie alle ticken sehr unterschiedlich." Georg Blume (Spiegel Online, 12.03.2018)

"Wolfgang Hirn füllt die Wissenslücke mit einem lesenswerten und spannend geschriebenen Sachbuch" Joseph Gepp (Profil, 12.03.2018)

"Eine klare Leseempfehlung für alle, die etwas über die chinesische Wirtschaftsmacht erfahren wollen. Und da Wachstum und Ambitionen in China gleichermaßen groß sind, sollte das eigentlich jeder sein. Spannend und eloquent von der ersten bis zur letzten Seite." Stephan Lamprecht (Management Journal, 13.03.2018)

"Ohne Schnickschnack erklärt Hirn die Unterschiede zwischen den Generationen und wo Staats- bzw. private Unternehmen anders ticken. Absolut lesenswert." Thorsten Giersch (Handelsblatt Online, 17.03.2018)

"Wolfgang Hirn gibt diesen 'unbekannten Giganten' ein Gesicht. Dadurch bekommen die Leser einen einzigartigen Einblick ins Zentrum des chinesischen Wirtschaftsmodells." (Karriereführer Wirtschaftswissenschaften, 29.03.2018)

"Dieses Buch ist keine Panikmache, sondern ein faktenreiches Warnsignal und ein Weckruf für uns." Christian Göttner (Standort38, 05.04.2018)

"spannend, gut zu lesen und vor allen Dingen kein 'Angstmacher-Buch'" Petra Reichardt (ChinaContact, 23.04.2018)

"Nicht nur für einen Social-Media oder internetaffinen Leser [ist es] interessant zu wissen, wie 'Chinas Bosse' ticken. Wir dürfen nämlich damit rechnen, ihnen auch bald hier zu begegnen." Andreas Kaldewey (Regio Manager, 01.05.2018)

"Vieles, was Hirn über die chinesichen Bosse, deren Firmen und vor allem über die Struktur der Wirtschaft zusammengetragen hat, sollte den westlichen Firmenlenkern zu denken geben." Christian Gottschalk (Stuttgarter Zeitung, 25.05.2018)

"Von der ersten bis zur letzten Seite - spannend zu lesen" (Konfuzius Institut, 27.07.2018)

"Hirn legt eine ausgewogene Analyse vor - ohne unkritische Lobeshymnen oder hysterische Warnrufe. Vielmehr ist sein buch ein dringend benötigter Weckruf. Kunden, Unternehmer wie auch Politiker in Europa und der Schweiz sollten sich Chinas Unternehmen genauer anschauen - und aufhören, sich selbstzufrieden eine eigene technologische Überlegenheit vorzugaukeln." Michael Radunski (NZZ am Sonntag, 26.08.2018)

Kurztext / Annotation

Wer steckt hinter den Unternehmensgiganten aus China?
Sie erobern die Weltmärkte, positionieren China als digitale Supermacht und prägen die entscheidenden Zukunftsindustrien. Gleichwohl wissen wir fast nichts über sie. Wie ticken Chinas Bosse? Wer steckt hinter den immer mächtigeren und aggressiven Unternehmensgiganten? Was sind das für Leute, die in Frankreich Weinberge und in Europa Fußballvereine oder Immobilien kaufen? Was passiert, nachdem sie bei deutschen Unternehmen, Banken, Flughäfen eingestiegen sind? Der renommierte Chinaexperte Wolfgang Hirn hat beste Verbindungen und recherchiert regelmäßig vor Ort. Er liefert einen einzigartigen Einblick ins Zentrum des chinesischen Wirtschaftsmodells und porträtiert die Macher und ihre Strategien. Wolfgang Hirn gibt Chinas "unbekannten Giganten" in seinem Buch ein Gesicht.

Mit zahlreichen Unternehmensbeispielen, unter anderem von:
- Haier, HNA, Huawei und andere - Chinas große Privatkonzerne
- die Internetgiganten Alibaba und Tencent - Angriff auf Facebook, Google und andere

Textauszug

EINLEITUNG

Wer kennt Guo Guangchang? Wer hat jemals von einem Unternehmen mit dem Kürzel HNA gehört? Es sind hierzu-lande unbekannte Namen von chinesischen Managern und Konzernen. Müssen wir die wirklich kennen?
Ja, denn Guos Konzern Fosun ist an einigen deutschen Firmen beteiligt, ihm gehören außerdem der Club Med und der Cirque de Soleil. Und HNA ist vergangenes Jahr als Großaktionär bei der Deutschen Bank eingestiegen.
Ob Guo oder HNA - viele dieser roten Bosse und ihre Unternehmen mit den kryptischen und für uns meist austauschbaren Namen sollten uns vertraut sein. Sie sind schon heute die Aufkäufer unserer Unternehmen, und sie werden zunehmend zu den Konkurrenten unserer Unternehmen. Die beiden Volkswirtschaften Chinas und Deutschlands werden immer enger verflochten. Und China ist inzwischen die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt - und uns sagen nur wenige Namen von wichtigen Unternehmern, Managern oder von Konzernen etwas.
Wir sind dabei, dieselben Fehler von einst zu wiederholen, als wir in einer Mischung aus Arroganz und Ignoranz in den 60er Jahren erst die Japaner und dann in den 80er Jahren die Koreaner unterschätzten. Wer kannte damals schon Toyota oder Sony, wer Hyundai oder Samsung? Heute sind das Weltmarken.
Dieselbe Entwicklung werden auch chinesische Marken nehmen. Noch sind es wenige Brands aus China, die auf dem Weltmarkt auftauchen. Der ein oder andere hat schon mal von Haier, Hisense, Huawei oder Lenovo gehört oder sogar deren Produkte gekauft. Und es werden jedes Jahr mehr werden. Nach der Fortune-Liste haben schon heute 115 der 500 größten Unternehmen der Welt ihren Sitz in China. Sie stellen damit nach den Amerikanern mit derzeit 132 Unternehmen auf der Liste das größte Kontingent in der Top-Liga der umsatzstärksten Unternehmen der Welt.
Viele der chinesischen Konzerne stehen dabei erst am Anfang ihrer Internationalisierung. Sie mussten erst einmal auf ihrem großen Heimatmarkt bestehen und sich dort durchsetzen. Wer aber in China, im härtesten Markt der Welt, überlebt, ist auch gerüstet für den Weltmarkt. Wir werden also in den kommenden Jahren immer mehr chinesische Unternehmen kennen lernen, die hierzulande Unter-nehmen kaufen oder ihre Waren verkaufen wollen.
Und das werden keine Ramschwaren sein, wie noch viele Konsumenten naiv vermuten. Ware aus China ist gleich Billigware - diese Gleichung gilt längst nicht mehr. Wer heute noch Made in China nur mit Spielwaren oder Billigklamotten assoziiert, hat die Zeit verschlafen. Ja, auch Ramschwaren produzieren die Chinesen immer noch in gigantischen Mengen. Aber eben nicht mehr nur.
Aus der Fabrik der Welt ist zunehmend das Labor der Welt geworden. Eine Entwicklung, die vom mächtigen Staatsapparat gewollt und unterstützt wird. Chinas Führung, die weg will vom Billigimage ihrer Wirtschaft, spendiert milliardenschwere Förderprogramme und betreibt eine auf Schlüssel- und Zukunftsindustrien fokussierte Industriepolitik. Man muss nur das Programm Made in China 2025 anschauen - und man erfährt, in welchen zehn Schlüsselindustrien China an der Weltspitze stehen möchte. Und es sind - Deutschland, aufgewacht und aufgepasst! - gerade die Industrien, in denen wir uns (scheinbar) konkurrenzlos sicher fühlen.
Chinas Firmen flankieren damit die Politik ihres - so scheint es zumindest nach dem 19. Parteitag im Oktober 2017 - allmächtigen Führers Xi Jinping, der das Land zur alten Stärke führen will. Global operierende Konzerne spielen bei diesem Wiederaufstieg eine wichtige strategische Rolle.
Viele Firmen Chinas werden also technologisch gewaltig aufholen und damit unsere Konkurrenten werden. Im Internet sind Chinas Konzerne jetzt schon weltweit führend. WeChat - das ist der Messaging-Dienst von Tencent - ist dem westlichen Konkurrenten WhatsApp von Facebook weit voraus. Auch im E-Commerce setzt China bereits Maßstäbe. Alibaba unter dem charismatischen Gründer Jack Ma gilt als Benchmark der Branche. Ebenso trendsetzen

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Wolfgang Hirn studierte Volkswirtschaftslehre und Politische Wissenschaften in Tübingen. Nach Stationen als Wirtschaftsredakteur arbeitet er seit vielen Jahren als Reporter beim manager magazin. Seit 1986 reist er regelmäßig nach China, ist Autor des Bestsellers "Herausforderung China" (2005) und veröffentlichte zuletzt "Der nächste kalte Krieg. China gegen den Westen" (2013). Siehe auch www. wolfganghirn.de

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