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Cover Der Schatz im Himmel

Der Schatz im Himmel

Der Aufstieg des Christentums und der Untergang des römischen Weltreichs

von Peter Brown; Übersetzt von Marcel Bayer; Karin Schuler

Erschienen 2017 bei Klett-Cotta
Sprache: Deutsch
957 Seiten; mit Karten und einem farbigen Tafelteil; 233 mm x 166 mm
ISBN 978-3-608-94849-3

Besprechung

"Brown verwebt Biographien geschickt mit Sozialgeschichte, führt Wirtschaftsgeschichte und theologische Reflexion zusammen. Der Leser lernt, wie sich christlicher Glauben mit sozialer Ungleichheit arrangieren konnte, er lernt aber auch, wie unterschiedlich die Wege sein konnten, die Christen gingen, um ihren Schatz im Himmel zu haben."
Hartmut Leppin, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.05.2017

"Jetzt hat Brown ... ein brillantes Opus magnum hinzugefügt, ein überwältigendes Meisterwerk an konzentrierter und unterhaltsamer Gelehrsamkeit, in dem er den welthistorisch bedeutsamen Wandel schildert, der sich während zweier Jahrhunderte vollzog, ungefähr zwischen 350 und 550 nach Christus: Aus dem heidnischen Römischen Reich der Antike wurde das christliche Europa des Mittelalters."
Romain Leick, Literatur Spiegel, Juni/Juli 2017

"Einmal mehr schreibt der große irische Historiker [...] ein faszinierendes Kapitel der Geschichte der Spätantike."
Stefan Rebenich, Neue Zürcher Zeitung, 17.08.2017

"Brown hat wie kein Zweiter in den letzten fünfzig Jahren die internationale Beschäftigtigung mit der Übergangszeit zwischen Antike und Mittelalter maßgeblich geprägt."
Stefan Rebenich, Neue Zürcher Zeitung, 17.08.2017

"Dank seinen bahnbrechenden Studien erkennt die Forschung heute in der Spätantike eine trotz allen Krisen intellektuell, künstlerisch und religiös höchst produktive Epoche, die durch Wandel, Vielfalt und Kreativität charakterisiert."
Stefan Rebenich, Neue Zürcher Zeitung, 17.08.2017

"Brown führt seine Leser zu einem alten Christentum. Wer sich ihm anvertrauen will, hat fast 900 Seiten zu bewältigen. Jede lohnt das Studium. Denn sie sind geschrieben von einem Meister des Wissens und der Sprache."
Prof. Dr. Werner Dahlheim, Damals, Juli 2017

"Ein Meisterwerk der Geschichtsschreibung. Peter Brown ist der bedeutendste Historiker unserer Zeit für die Epoche der Spätantike."
Tom Holland, History Today

"Ein überragendes Buch. Brown entfaltet vor unseren Augen ein gewaltiges Panorama der gesamten Kultur und Gesellschaft des weströmischen Reiches."
Peter Thonemann, Times Literary Supplement

"Eine grandiose Darstellung der Welt der Spätantike - monumental wie ein Breitwandfilm."
Christopher Kelly, London Review of Books

"Es ist aufregend dabei zu sein, wie ein großer Historiker die Welt der Spätantike neu denkt. Originalität und Spannbreite seiner Darstellung sind höchst beeindruckend. Ohne Zweifel sind wir in der Gegenwart eines genialen Historikers und Vermittlers."
G. W. Bowersock, New Republic

"Mit großem Einfühlungsvermögen und seiner unvergleichen Darstellungskunst - voll Humor und tiefer Menschlichkeit - gibt Peter Brown den Menschen der Antike ihre Stimme zurück."
Tim Whitmarsh, Guardian

"Ein spannendes und gut lesbares Buch, das man uneingeschränkt weiterempfehlen kann."
Fabian Brand, theologieundwelt.de, 09.2017

Kurztext / Annotation

"Es ist ein Privileg, in einem Zeitalter zu leben, das ein solches Meisterwerk der historischen Literatur hervorgebracht hat."
Gary Wills, New York Review of Books

Die Welt der Christen und Heiden - souverän schildert Peter Brown den fundamentalen Wandel antiker Wertvorstellungen und das Aufkommen neuer Gesellschaftsideale. Ein großes Buch über das Ende des Römischen Reiches und den Beginn einer neuen Epoche der Weltgeschichte.

Langtext

Die Welt der Christen und Heiden - souverän schildert Peter Brown den fundamentalen Wandel antiker Wertvorstellungen und das Aufkommen neuer Gesellschaftsideale. Ein großes Buch über das Ende des Römischen Reiches und den Beginn einer neuen Epoche der Weltgeschichte.

Mit eindrucksvoller Darstellungskunst dringt Peter Brown tief in die konfliktreiche Zeit der ebenso heidnisch wie christlich geprägten Welt des Römischen Reiches ein. Neue christliche Ideale prallten auf eine spätantike Lebenswirklichkeit. Hautnah nehmen wir an den Debatten der Zeitgenossen über ein neues Verständnis von Reichtum und Geld in einer Gesellschaft teil, deren wohlhabender Teil durch einen tiefen Graben von der großen Mehrheit der Armen getrennt war. Der Autor bringt uns die Lebensformen der einfachen Menschen wie der Oberschichten nahe, und der Leser wird Zeuge von deren Nöten und materiellen Alltäglichkeiten. Vor diesem Hintergrund schildert er den welthistorisch bedeutsamen Prozess, der das Ende des Römischen Reiches einleitete und durch den eine ursprünglich der Armut verpflichtete Kirche zu einer wohlhabenden Institution wurde. Ein nuancenreiches und grandioses Panorama einer faszinierenden Epoche, die unsere Wertvorstellungen bis heute prägt.

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