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Cover Magic Guardians - Der Fluch des Greifen

Magic Guardians - Der Fluch des Greifen

von Todd Calgi Gallicano; Übersetzt von: Ursula Höfker

Erschienen 2018 bei cbj Kinder- & Jugendbücher
Sprache: Deutsch
448 Seiten; ab 10 Jahre
ISBN 978-3-641-22550-6

Kurztext / Annotation

language="ger">Fantastische Tiere, ferne Länder und eine Welt in Gefahr
Sam London ist völlig gewöhnlich, geradezu unbesonders, wie er es ausdrückt. Doch das ändert sich schlagartig, als er der Spur eines merkwürdigen Traums folgt und plötzlich vor einem waschechten Greifen steht. Bevor er sichs versieht, steckt er mitten in einem gefährlichen Abenteuer, das ihn in die entferntesten Winkel der Welt und zu einem geheimen Institut führt. Dort erfährt er das Unglaubliche: Magische Wesen gibt es tatsächlich und sie leben unter uns! Ein mächtiger Zauber schützt sie und hält sie vor der Menschheit verborgen. Doch dieser Zauber ist nun in Gefahr, und es ist an Sam, ihn und alle magischen Wesen zu retten ...

Todd Calgi Gallicano begann nach einem Studium in New York seine Karriere in der Filmindustrie, bevor er sich schließlich dem Schreiben widmete. Wenn er nicht gerade an einem neuen Roman arbeitet, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Frau und seiner Tochter. Heute lebt er mit seiner Familie in North Carolina, wo er ständig nach Gargylen, Chupacabras und anderen unheilvollen Wesen Ausschau hält.

Textauszug

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PROLOG

Der Augenblick, in dem Penelope Naughton den Troll im IHOP , dem International House of Pancakes , sah, veränderte alles. Sie hatte noch nie einen Troll zu Gesicht bekommen - zumindest nicht im wirklichen Leben. Außer in Hollywoodfilmen war sie noch nie mit Fabelwesen in Berührung gekommen. Aber das hier war weder Tolkiens Mordor noch Rowlings Hogwarts, sondern Eureka in Kalifornien, eine Stadt, bekannt für ihre viktorianischen Herrenhäuser, für Kunstfestivals und den ältesten kalifornischen Zoo.

Nichtsdestotrotz musste Penelope jetzt feststellen, wie sehr dieser Troll denen ähnelte, die sie auf der Leinwand gesehen hatte. Das Wesen war groß und hatte gebräunte, ledrige Haut. Seine Ohren waren enorme Auswüchse runzligen Fleischs, oben spitz und unten so lang, dass sie bis über sein Kinn herunterhingen. Die gewaltige Hakennase des Trolls war etwas nach oben gebogen, sodass die Nasenlöcher mit reichlich dunklem, lockigem Haar zu sehen waren. Seine weit auseinanderstehenden Augen wiesen zwei pechschwarze Pupillen auf, die in gelben Seen schwammen. Seine langen, behaarten Arme reichten bis zu den Knien und endeten in rauen Händen mit spitzen Fingernägeln. Das Kleinste am Troll war sein Kopf; auf seinem massigen Körper wirkte er besonders winzig. Im Vergleich zu einem Menschen war dieses Wesen einfach vollkommen unproportioniert.

Beim Anblick des Trolls merkte Penelope, wie ihr Verstand auscheckte und der Instinkt übernahm. Sie sprang auf, zeigte mit dem Finger und schrie so laut, dass der erschrockene Koch einen Pfannkuchen beim Wenden mit so viel Schwung in die Luft schickte, dass er an der Decke kleben blieb. Während Penelopes Geschrei die Gäste und das Personal verständlicherweise irritierte, schien der Troll weniger überrascht als vielmehr panisch. Sein Gesichtsausdruck war der eines Kindes, das mit der Hand in der Keksdose erwischt wird; wobei die Hand des Trolls selbst die Größe einer Keksdose hatte. Er schien ganz bewusst jeden Augenkontakt mit Penelope zu vermeiden, als er aus seiner Nische wuselte und durch die Ausgangstür ver schwand.

Als ob diese Erfahrung nicht seltsam genug gewesen wäre, wurde Penelope das Gefühl nicht los, dass dieses Wesen etwas Vertrautes an sich hatte. Es war, als würde sie es kennen. Aber wie war das möglich? Das kurz zeitige Aussetzen ihres Verstandes war sicherlich der Tatsache geschuldet, dass sie erst vor Kurzem Herr der Ringe gesehen hatte. Ja, das musste der Grund sein. Schließlich schien seine Anwesenheit sonst niemanden gestört zu haben. Es hatte sich lediglich um einen großen, kräftigen Kerl gehandelt, der sein Frühstück genoss. Trolle gab es nicht.

48 Stunden später war Penelope auf dem Weg zum Redwood Nationalpark und sie konnte gar nicht schnell genug dort ankommen. Ihr Arzt hatte ihr geraten, erst in frühestens sechs Monaten wieder an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Bei der 33-Jährigen war eine seltene Form plötzlich auftretender Amnesie diagnostiziert worden. Der Gedächtnisverlust schien nicht durch eine Verletzung hervorgerufen worden zu sein und betraf lediglich die letzten drei Jahre ihres Lebens. An ihre Kindheit - eine unbeschwerte Zeit am Stadtrand von Tallahassee in Florida - konnte Penelope sich problemlos erinnern. Sie erinnerte sich an ihre Schulzeit und die wütenden Blicke, die man ihr zuwarf, weil sie in Naturwissenschaften den Notenschnitt versaute. Auch an ihre Liebe zur Natur erinnerte sie sich und das war das Wichtigste.

Penelope hatte immer davon geträumt, im Freien arbeiten zu können, und im Alter von zwölf Jahren nahm dieser Wunsch während eines Besuchs im Everglades Nationalpark konkrete Formen an. Der Ranger Woodruff Sprite, ein exzentrischer Typ, bestärkte Penelope in ihrem Wunsch und unterstützte sie auf ihrem Weg, der sie schließlich an die staatliche Universität von Oregon führte. Dort machte sie ihren Bach

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