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Cover Charlie kriegt die Flatter

Charlie kriegt die Flatter

von Sam Copeland; Übersetzt von: Silvia Schröer; Illustriert von: Stefanie Wegner; Timo Müller-Wegner

Erschienen 2019 bei cbj Kinder- & Jugendbücher
Sprache: Deutsch
240 Seiten; ab 9 Jahre
ISBN 978-3-641-23305-1

Kurztext / Annotation

Charlie wird zum Tier
Aaaaaah! Charlie verwandelt sich urplötzlich in alle möglichen Tiere!! Mal in eine Spinne, mal in eine Taube, mal in ein Nashorn ... Von jetzt auf gleich! Egal, wo! Und er hat nicht die leiseste Ahnung, warum und wieso. Ob es daran liegt, dass Charlie es gerade nicht ganz leicht hat im Leben? Ständig muss er sich Sorgen machen: mal um seinen großen Bruder (der liegt im Krankenhaus), mal um seine Eltern (die machen sich Sorgen um seinen großen Bruder), mal um den Klassen-Oberfiesling (der hat Charlie eindeutig auf dem Kieker). Wenn der rauskriegt, was mit Charlie los ist - dann gute Nacht! Und deshalb muss Charlie zusammen mit seinen drei besten Freunden sein neues "Talent" irgendwie in den Griff kriegen - und zwar SCHNELL!

Gebürtig in Manchester, lebt Sam Copeland jetzt in London, zusammen mit zwei miefigen Katzen, drei miefigen Kindern und einer relativ sauber duftenden Ehefrau. Er ist ein gefragter Tauben-Flüsterer und reist mit seinem einzigartigen Talent, wilde Tauben zu zähmen, um die Welt. Die Bücher um Charlie sind Sams erste Kinderbuch-Reihe und weltweit erfolgreich.

Textauszug

Kapitel 1 (noch mal)

D as ist Charles McGuffin.

Er ist es nicht in echt . Es ist nur ein Bild von ihm. Logisch .

Charles McGuffin ist absolut nicht so wie du oder ich. Er ist total, ganz und gar anders. Charles ist einzigartig . Weil Charles sich in Tiere verwandeln kann. Zum Beispiel in Giftnudeln.

Eigentlich war Charlie 1 ein ziemlich normaler Junge bis etwa drei Wochen nach seinem neunten Geburtstag.

Er war gerade von seinem zigtausendsten Besuch bei seinem älteren Bruder Okidoki aus dem Krankenhaus zurückgekommen. Okidoki war ziemlich krank und war schon eine Ewigkeit im Krankenhaus. Das war echt ärgerlich, weil Charlie sich sicher war, dass er seinen Bruder inzwischen in FIFA auf der PS4 schlagen könnte, und das beweisen wollte. Außerdem musste die Hütte im Garten repariert werden und Charlie konnte das nicht alleine. Und manchmal wollte Charlie seinen Bruder auch einfach zurück, um mit jemandem Verstecken zu spielen. Alleine Verstecken zu spielen macht nicht besonders viel Spaß - Charlie hatte es ausprobiert.

Wenn du besonders clever bist, hast du dir vielleicht schon gedacht, dass Charlies Bruder nicht in echt Okidoki heißt, aber wehe dir, solltest du ihn je anders nennen. Bewahre! 2

Der richtige Name von Charlies Bruder war Henry, aber weil er sein Leben lang Horror-Henry gerufen wurde, würde er jedem, der ihn bei seinem richtigen Namen ruft, sofort eins auf die Nase verpassen. Er war zwölf Jahre alt, hatte Krankenhäuser satt und könnte Charlie immer noch im Handumdrehen in FIFA schlagen, egal, was Charlie behauptete. Und vielleicht hatte er eine feste Freundin, aber man würde eins auf die Nase kriegen, wenn man sagen würde: "Okidoki hat eine feste Freundin." Tatsächlich hat man Glück, wenn man bei einem Gespräch mit Charlies Bruder nicht aus diesem oder jenem Grund eins auf die Nase bekommt.

Sobald Charlie, seine Mum und sein Dad von ihrem Besuch bei Okidoki heimgekommen waren, rannte Charlie direkt nach oben in sein Zimmer. Er schlüpfte ins Bett, unter seine Bettdecke und versuchte nicht an den Großen Scan zu denken, von dem sein Bruder ihm gerade erzählt hatte. Nach einer Weile wischte er sich die Augen und richtete die Bettdecke mit einem Tennisschläger auf, um sein Bett in ein Zelt zu verwandeln. Als das Zelt stabil war und nicht mehr einkrachte, knipste er seine Taschenlampe an und begann in seinem Lieblingsbuch zu lesen. In Charlies Lieblingsbuch ging es um Vulkane. Es gab Bilder von riesigen Explosionen und orangeroter Lava, und er stellte sich gerne vor, dass er dem sicheren Tod entkam, indem er den Vulkan herunterrutschte, auf der Lava surfte und sich unter den Explosionen hinwegduckte.

Der Lärm seiner streitenden Eltern dröhnte tief wie Donner von unten durchs Haus. Charlie klappte sein Buch zu. Er konnte sich nicht konzentrieren. Draußen war es dunkel geworden und im Licht der Straßenlaterne warf der Baum vor Charlies Fenster unheimliche Schatten an seine Zimmerwand. Für Charlies Geschmack sah die Silhouette der Äste ein wenig zu sehr nach langen Hexenfingern mit Krallen aus, also sprang er aus dem Bett und zog die Vorhänge zu.

Und da passierte es zum ersten Mal.

Es begann mit einem Zucken seines Auges. Charlie blieb wie angewurzelt stehen und fühlte, wie sein Augenlid wie verrückt blinzelte. Sein Auge hatte schon früher gezuckt, wenn er müde gewesen war, aber irgendwie fühlte es sich diesmal anders an. Es fühlte sich an, als hätte ihn jemand soeben in eine Steckdose gesteckt. Das Zucken sprang auch auf sein anderes Auge über und beide Augen blinzelten und zuckten.

Ein Gefühl explodierte in seinem gesamten Körper, als wäre er gerade durch ein Stromkabel geschossen worden, als wäre er der Strom. Jede Faser se

Beschreibung für Leser

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