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Cover Kybernetik

Kybernetik

Grundlage einer allgemeinen Theorie der Organisation

Erschienen 1969 bei Gabler
Sprache: Deutsch
160 Seiten; 244 mm x 170 mm
ISBN 978-3-663-01060-9

Inhaltsverzeichnis

A Einleitung.- I. Problemstellung.- II. Gang der Untersuchung.- B Die Kybernetik in ihrer Beziehung zu Systemen und Organisationen.- I. Ursprung und Erkenntnisobjekt der Kybernetik.- 1. Ursprung und Entwicklung der Kybernetik.- 2. Begriff und Erkenntnisobjekt der Kybernetik.- II. Systeme und Organisationen aus der Sicht der Kybernetik.- 1. Systeme und ihre Erscheinungsformen.- 2. Organisationen als zielgerichtete Systeme.- C Kommunikationssysteme: Ordnungszusammenhänge und Messung des Ordnungsgrades.- I. Ordnung als Kriterium von Systemen.- 1. Ordnung als Einschränkung der Freiheitsgrade eines Systems.- 2. Ordnung als funktionale Abhängigkeit zwischen den Systemelementen.- II. Die Messung des Ordnungsgrades in Kommunikationssystemen.- 1. Erscheinungsformen der Kommunikation in Kommunikationssystemen.- a) Signal, Zeichen und Nachricht als Bestandteile eines Kommunikationsvorganges.- b) Syntaktik, Semantik und Pragmatik: Die drei Ebenen der Zeichentheorie (Semiotik).- 2. Die Meßbarkeit der Ordnung mit Hilfe der Information.- a) Informationstheoretische Grundlagen.- b) Syntaktische, semantische und pragmatische Information.- c) Shannons Maß für den Informationsgehalt auf syntaktischer Ebene.- d) Die Entropie als Maßstab für Ordnung.- aa) Die Entropie als Maßstab für Ordnung.- bb) Die wahrscheinlichkeitstheoretische Deutung der Entropie und des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik.- cc) Die Beziehung zwischen der Entropie in der Thermodynamik und Shannons Maß der Information.- e) Die Bestimmung des Ordnungsgrades eines Systems mit Hilfe der Entropie.- D Organisationen als zielorientierte Systeme in ihren grundsätzlichen Verhaltensweisen.- I. Das dynamische Verhalten einer Organisation.- II. Das Gesetz der erforderlichen Varietät.- 1. Die Varietät einer Organisation und ihre Bestimmung.- 2. Das Gesetz der erforderlichen Varietät und sein Zusammenhang mit Problemen der Regelung.- III. Verhaltensweisen einer Organisation zur Stabilisierung der Ausgangsvariablen.- 1. Die passive Abschirmung von Störungen.- 2. Die aktive Bewältigung von Störungen.- a) Der Organisationsgrad eines Systems: seine Messung und Beeinflussung.- b) Freiheit und Bindung in der Organisation.- 3. Das selbstorganisierende System.- E Organisationen als Regelungssysteme: Instrumente und Maßnahmen zur Erhöhung der Varietät zielgerichteter Verhaltensweisen.- I. Das formale Instrumentarium zur Erhöhung des Organisationsgrades.- 1. Steuerung und Regelung als Möglichkeiten zur aktiven Abwehr von Störungen.- a) Das Prinzip der Steuerung.- b) Das Prinzip der Regelung.- 2. Die Einbeziehung von Abschirmungsmaßnahmen und Steuerketten.- 3. Die Regelung durch diskontinuierliche Übergangsfunktionen.- 4. Die Änderung des Zieles.- 5. Das stochastische Reglerverhalten.- 6. Die Bildung von Modellen in einer Organisation zur Simulation von Regelungsmaßnahmen.- a) Die Funktion des Modells in einem Regelungssystem.- b) Die vorausschauende Regelung mit Hilfe von Modellen.- c) Die Lernfähigkeit einer Organisation.- d) Die Planung zukünftigen Verhaltens.- 7. Zusammenfassende Darstellung.- II. Die Erhöhung des Organisationsgrades durch die Erhöhung der Varietät zielgerichteter Verhaltensweisen.- 1. Das Wachstum einer Organisation durch zusätzliche Varietät.- 2. Der statistische Fehlerausgleich durch die Multiplikation gleicher Elemente.- 3. Die Ausweitung des Handlungsbereiches durch Einbeziehung zusätzlicher Elemente.- a) Die beschränkte Varietät einzelner Regelkreise und des Menschen als Element einer Organisation.- b) Die hierarchische Struktur eines Systems von Regelkreisen.- c) Die Freiheit auf allen Stufen einer äußerst komplexen Organisation.- d) Zielhierarchie und Zielkonflikte in einer Organisation.- e) Die Delegation von Freiheit in einer Organisation.- F Zusammenfassende Schlußbetrachtung.- Stichwortverzeichnis.

Langtext

Der Verfasser der vorliegenden Untersuchung hat sich zur Aufgabe gesetzt, eine allgemeine Theorie der Organisation auf der Grundlage der Kybernetik zu entwickeln. Sein Ziel ist ein allgemeines Organisations modell , das auf technische, biologische und soziale Systeme gleichermaßen anwendbar ist. Allerdings sind doch bestimmte Schwerpunkte erkennbar. Im Vordergrund stehen die äußerst komplexen Systeme, zu denen auch alle soziale Gebilde gehören. Damit im Zusammenhang steht die Betonung der Kommunikations systeme, die dadurch gekennzeichnet sind, daß die einzelnen Teile dieser Systeme nicht durch Naturkräfte, sondern durch Nachrichtenkanäle mitein ander verbunden sind. Daraus erklärt sich, daß die Informationstheorie im Rahmen der Untersuchung eine entscheidende Rolle spielt. Für die Unternehmungswirtschaft stellt sich die Frage, ob aus den dabei ge wonnenen Erkenntnissen praktisch bedeutsame Schlußfolgerungen für die Or ganisation der Unternehmungen gezogen werden können. Im Mittelpunkt der Lehre von der Unternehmungsorganisation stand von jeher das Lenkungspro blem. Wie kann man das Ziel der Unternehmung auch dann realisieren, wenn sich die äußeren Bedingungen wandeln ?Dazu gehört ein hohes Maß von Anpas sungsfähigkeit der Organisation. Sie muß variabel sein oder - wie der Ver fasser es ausdrückt -dem "Gesetz der erforderlichen Varietät" gehorchen.

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