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Cover Putzt euch, tanzt, lacht

Putzt euch, tanzt, lacht

Roman

Erschienen 2020 bei Müller (Otto), Salzburg
Sprache: Deutsch
300 Seiten; 190 mm x 124 mm
ISBN 978-3-7013-1274-0

Langtext

Fanni ist stellvertretende Abteilungsleiterin in einem kleinen Supermarkt in der Provinz. Sohn und Tochter sind erwachsen, der Mann arbeitet zufrieden dem Ruhestand entgegen. Die wenigen Jahre bis zur eigenen Pensionierung lassen sich an einer Hand abzählen. Doch Fanni sieht sich so: einbetoniert in einer Landgemeinde ohne Ambitionen, festgefahren zwischen Alltag und Routine.
Als der Tod einer Freundin sie aus dem Gleichgewicht wirft, geschieht, was nicht geplant war: Fanni läuft weg. Fährt weiter, statt die geplante Therapie zu beginnen; Sitzungen gegen die Trauer, gegen die Absenzen, die sie heimsuchen, für die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit.
Auf den Wegen und Umwegen ihrer Flucht trifft Fanni ihre Jugendliebe Ernst wieder und schließt neue Freundschaften mit Tippi, Berlin, dem Ehepaar Ohnezweifel, Marek und Velten. Kurzerhand gründet die ungleiche Truppe eine divers ausgerichtete Wohngemeinschaft auf der Pinzgauer Alm von Fannis Eltern, um einer gemeinsamen Mission zu folgen, der man sich (per Statut) verschrieben hat.

Mit untergründigem Humor und viel Sprachwitz skizziert Karin Peschka in ihrem neuen Roman eigenwillige Figuren und erzählt mit großer Intensität von skurrilen Freundschaften, dem Umgang mit Verlusten und alternativen Lebensentwürfen.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Peschka, Karin
geboren 1967, aufgewachsen in Eferding, Oberösterreich, als Wirtstochter. Besuchte die Sozialakademie Linz und lebt seit 2000 in Wien. Arbeitete u. a. mit alkoholkranken Menschen und mit arbeitslosen Jugendlichen, aber auch mehrere Jahre im Bereich Onlineredaktion und Projektorganisation. Karin Peschka publizierte in diversen Anthologien und schrieb Kolumnen für oe1.ORF.at. 2008 erschien in der Edition Neuhauser Kunstmühle ihr Kunstbuch "Sterntaler" (mit Michael Hedwig). Ihr Debütroman "Watschenmann" wurde 2019 für die Bühne adaptiert und im Wiener Volkstheater aufgeführt.

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