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Cover Zu Gast bei Arche Noah

Zu Gast bei Arche Noah

Über 100 einfache und inspirierende Lieblingsrezepte mit erntefrischer Vielfalt

von Gertrud Hartl; Arche Noah; Mit Fotografien von: Luzia Ellert

Erschienen 2016 bei Löwenzahn Verlag
Sprache: Deutsch
232 Seiten
ISBN 978-3-7066-2837-2

Kurztext / Annotation

REIF FÜR DIE KÜCHE: SAISONALE LIEBLINGSREZEPTE MIT GANZ VIEL GEMÜSE UND OBST! Rezepte weitergeben macht Freude! Die Mitglieder des Vereins Arche Noah haben ihre liebsten Koch- und Backideen aufgeschrieben und zeigen, wie einfach es ist, täglich frisch und gesund zu kochen. ALLTAGSTAUGLICHE REZEPTE VON DER VORSPEISE BIS ZUM DESSERT Im Mittelpunkt der spannenden Mischung aus überlieferten Rezepte und neuen Ideen stehen regionale Zutaten: saisonales Gemüse, saftiges Obst, verschiedene Getreidesorten und würzige Kräuter. Durch die vielfältigen Sortenempfehlungen der KöchInnen wird diese alltagserprobte Küche wunderbar abwechslungsreich: die pikante Erdäpfeltorte, etwa, schmeckt mit 'Goldsegen' köstlich, und der süß-säuerliche Ribisel-Kuchen ist kombiniert mit Jostabeeren einfach ein Gedicht. REGIONALE ZUTATEN FÜR BESONDEREN GESCHMACK Mit ein bisschen Glück kann man die Zutaten gleich selbst im Garten ernten, sonst gibt es mit Bauernmarkt und Bio-Kiste ein vielfältiges Angebot für regional produzierte Produkte, die jeder Mahlzeit ihren ganz besonderen Geschmack verleihen! - Rezepte, die gelingen: nicht von Profiköchen, sondern von HobbyköchInnen im Alltag erprobt - 80 Rezepte mit Zutaten, die es bei uns gibt - vollwertig und gesund genießen: von der Vorspeise bis zum Dessert - kreativ kochen mit dem vollen Geschmack von saisonalen Produkten - mit interessanten Informationen zu Inhaltsstoffen der Gemüse- und Obstsorten - wunderschön bebildert von Luzia Ellert 'Ein Kochbuch ... ja, ein ganz besonderes! Eine bunte Mischung an Gerichten - so facettenreich und vielfältig wie die Menschen, die hinter diesen Rezepten stehen.'

Getrud Hartl, Ernährungswissenschaftlerin aus der Wachau/Niederösterreich, beschäftigt sich intensiv mit der Kostbarkeit von Lebensmitteln. Die Küche ist für sie eine Werkstatt für gutes Essen und ein Ort für das Zusammensein um einen großen Tisch. Ihr umfassendes Wissen zum Thema gesunde Ernährung gibt sie in (Koch-)Kursen weiter. Für 'Zu Gast bei Arche Noah' hat sie alle Rezepte gesammelt, ausprobiert und nachgekocht. Der Verein Arche Noah setzt sich seit über 25 Jahren für den Erhalt alter Kulturpflanzen und ihre Weiterentwicklung ein. Der Schaugarten in Schiltern bei Langenlois zeigt jährlich hunderte Sortenraritäten. In zahlreichen Workshops und Büchern zum Thema Biogarten gibt der Verein sein umfassendes Wissen weiter.

Textauszug


Über fast vergessene Obst- und Gemüsesorten und ihre Verwendung in der Küche

Ein Kochbuch ... ja, ein besonderes und etwas anderes! Eine Sammlung von Rezepten, zusammengetragen aus den privaten Kochbüchern von Arche Noah-Mitgliedern und Freunden der Arche Noah. Eine bunte Mischung ist daraus geworden, so facettenreich und vielfältig wie die Menschen, die hinter diesen Rezepten stehen, und so vielfältig wie die fast vergessenen, verwendeten Kräuter, Obst- und Gemüsesorten.

Der Verein Arche Noah - eine Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt und ihrer Entwicklung - ist vor über 25 Jahren entstanden. Bauern und Hobbygärtner hatten in den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts das Verschwinden von althergebrachten samenfesten Sorten bemerkt. Sie gründeten einen Verein, um das Saatgut "alter" Sorten, die für den kommerziellen Markt offensichtlich nicht mehr von Interesse waren, zu sammeln, zu archivieren und wieder zu vermehren. 1995 fand der Verein im Schlossgarten, dem ehemaligen "Kuchlgarten" des Schlosses Schiltern bei Krems in Niederösterreich, einen geeigneten Platz für seine Tätigkeiten.

Die stetig wachsende Organisation geht hier ihren vielfältigen Aufgaben nach. Dazu gehören Sammlung, Archivierung und Erhaltungs-sowie Vermehrungsanbau von alten Nutzpflanzensorten, Information, politisches Engagement auf EU-Ebene, Weiterbildung und Mitgliederbetreuung.

So richtig lebendig ist der Verein über sein Netzwerk, die mehr als 13.000 Mitglieder des Vereins - Mitarbeiter, Bauern und Lebensmittelproduzenten, die mit der Arche Noah zusammenarbeiten und sich spezieller Sorten annehmen.

Ausgezeichnet wurde der Verein kürzlich für sein umfangreiches und nachhaltiges Angebot an Kursen zum Thema Nutzgarten sowie Obst- und Gemüseanbau im weitesten Sinn.

Die "fast vergessenen" Kulturpflanzen, wie sie in der Arche Noah und dem Netzwerk der Arche Noah-Mitglieder gehegt und gepflegt werden, sind ein schützenswertes Kulturgut. Mit ihrem fast vergessenen Anbau geht auch die fast vergessene und nicht mehr gelebte Verwendung in der Küche einher. Heute kennen die wenigsten Menschen saures Kraut, früher war es ein Grundnahrungsmittel.

In unserer industriellen Welt, mit einem großen Maß an strenger Aufgabenteilung und Spezialisierung, scheint uns fast alles, auch Obst und Gemüse, immer verfügbar. Dass dem einerseits nicht immer so war und dass unser aktuelles System auch nennenswerte Nachteile hat, ist nicht immer klar ersichtlich. Genannt seien die Themen Ernährungssicherheit, Pflanzengesundheit und Nutzpflanzenvielfalt sowie die sinnvolle Nutzung von steinigen oder humusarmen Agrarflächen mit Hilfe von "robusten oder standortspezifischen" Sorten.

Rezepte gesammelt haben zuallererst Klöster, aber eben auch unsere Großmütter und deren Mütter. Die Zubereitungsart für Bewährtes und Wohlschmeckendes wurde handschriftlich festgehalten und in einfacher Form, häufig in einem schlichten Heft, an die nächste Generation weitergegeben. An den Gebrauchsspuren, den abgegriffenen Seiten und manchmal auch an den Flecken, die beim Kochen und Backen passierten, lässt sich die Beliebtheit der einzelnen Rezepte erahnen. An diese Tradition des "Rezepte Sammelns und Weitergebens" möchte dieses Kochbuch anknüpfen: die alten Rezepte und allerhand neue Kreationen vielen Menschen zugänglich machen.

Rezeptbücher enthielten Bewährtes und Trickreiches, zum Beispiel in einem Kochbuch von 1894 findet sich ein Rezept für "Krautschnitzel". Mit einem Schnitzel, wie wir es kennen, hat es außer dem Backen in Fett nichts zu tun. Es besteht aus viel Kraut, Ei, Mehl und Bröseln und ein bisschen Knackwurst oder Speck - das fertige Gericht ist in seinem Geschmack ein billiger Ersatz für eine Fleischmahlzeit.

Bei der Lektüre eines bäuerlichen Kochbuchs, veröffentlicht vor etwa 25 Jahren, fallen die Einfachheit der Zutaten und auch die geringe Anzahl an verwe

Beschreibung für Leser

Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Luzia Ellert ist in Wien geboren und lebt dort. Ausbildungsjahre bei einem Wiener Industriefotografen. Assistenzjahre bei einem Wiener Modefotografen. Seit 1985 eigenes Fotostudio mit Schwerpunkt Stillife-und Foodfotografie. Fotografiert für Werbung, Zeitschriften und Buchverlage.

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