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Cover Wo die wilden Nützlinge wohnen

Wo die wilden Nützlinge wohnen

Gärtnern für eine bunte Tier- und Pflanzenwelt

Erschienen 2019 bei Löwenzahn Verlag
Sprache: Deutsch
256 Seiten
ISBN 978-3-7066-2882-2

Kurztext / Annotation

WIR BRAUCHEN INSEKTEN UND WILDTIERE!
Viele INSEKTEN und WILDTIERE gehören mittlerweile zu den BEDROHTEN ARTEN. Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen unabsehbar. Durch intensive Landwirtschaft und den Einsatz von Pestiziden, aber auch durch die Ausbreitung moderner Betonwüsten, verschwinden ihre NATÜRLICHEN LEBENSRÄUME und mit den Hecken und Blumenwiesen verlieren sie ihre NAHRUNGSQUELLEN. Höchste Zeit also, in unseren eigenen Gärten stärker auf das Wohl unserer TIERISCHEN BESUCHER zu achten und letztlich auch uns selbst ETWAS GUTES ZU TUN: genau hinschauen und -hören, der NATUR ZEIT und RAUM geben und das WILDSEIN wieder lernen.

MIT EINFACHEN MITTELN TIERE IM GARTEN WILLKOMMEN HEISSEN.
Um dem bedrohlichen Verschwinden von SCHMETTERLINGEN, BIENEN, VÖGELN & Co. etwas entgegenzusetzen reichen oft schon KLEINE MASSNAHMEN, die jede GÄRTNERIN und jeder GÄRTNER, aber auch BALKON- und TERRASSENBESITZER sofort umsetzen können. 'Wo die wilden Nützlinge wohnen' zeigt, wie einfach es ist, PLÄTZE FÜR WILDTIERE zu gestalten. Vermeintliches 'Unkraut' einfach einmal stehen lassen und sich an den Schmetterlingen freuen, die es als Nahrungsquelle nutzen, HEIMISCHE ARTEN pflanzen und dadurch den Geschmack unserer Wildtiere treffen, abgeschnittene Äste nicht entsorgen, sondern zu einem RÜCKZUGSORT FÜR IGEL machen und vieles mehr. Die vielen kleinen und großen GÄRTNERGEHILFEN werden es uns danken: Sie halten SCHÄDLINGE IN SCHACH, machen die ERDE FRUCHTBAR, BESTÄUBEN GEMÜSE UND OBST und sorgen dafür, dass unsere Gärten zu Orten des ENTDECKENS UND STAUNENS werden.

NUR WAS MAN KENNT, SCHÜTZT MAN.
MARIENKÄFER erkennen ist noch relativ einfach, bei FLORFLIEGE oder TIGERSCHNEGEL wird es allerdings schon schwieriger. Einfach einmal ausprobieren und sich auf eine GARTENSAFARI begeben! Mit den genauen Beschreibungen und unzähligen ABBILDUNGEN in diesem Buch, lassen sich so manche unbekannte Gartenbewohner endlich beim Namen nennen. Im besten Fall werden wir staunen, was alles vor unserer Haustüre krabbelt, kreucht und fleucht und flattert. Oder wir stellen fest, dass der Wuselfaktor noch ausbaufähig ist. Wer sich also Hals über Kopf in die ROTSCHOPFIGE SANDBIENE verliebt, wird sich freuen, wenn er sie in Zukunft mit einem WILDBLUMENBEET verwöhnen darf.

-Ein aktuelles Thema, das uns alle betrifft: Insektensummen, Vogelgezwitscher, Schmetterlingsflattern - der stille Frühling darf nicht Realität werden.
-bunte Vielfalt: Empfehlungen für besonders nützligsfreundliche Pflanzen
-die heimische Tierwelt neu entdecken: Porträts unserer fleißigen Gehilfen verraten, wer sich im Garten tummelt und was die unterschiedlichen -Tiere besonders lieben
-Insektenhotel oder Kräuterrasen: gleich anpacken und mit dem ersten Nützlingsprojekt starten.
-Laissez-faire: Einfach mal den Rasenmäher stehen lassen und sich gemeinsam mit den Tieren über die wilde Blumenwiese freuen!

'Seit ich bewusst auf nützlingsfreundliches Gärtnern achte, ist mein Garten viel schöner. Ich erfreue mich jeden einzelnen Tag am Anblick der Vögel und der anderen Wildtiere, die ich entdecke. Mittlerweile sehe ich auch die Artenvielfalt, die sich um mich herum tummelt. Insekten, an denen ich vorher achtlos vorbeigegangen bin, erkenne ich nun und schätze sie als wertvolle Gartenhelfer.'

Sonja Schwingesbauer hat an der BOKU Wien studiert und ist Landschaftsplanerin sowie begeisterte Laissez-faire-Gärtnerin. Tiere sind in ihrem Garten keine Gäste, sondern Bewohner.

Textauszug

WAS IST EIN WILDER NÜTZLINGSGARTEN?

Der wilde Nützlingsgarten ist für mich ein Lebensraum und zugleich mein Lebenstraum. Hier umgibt mich, was für mich persönlich wertvoll ist: Wildpflanzen wie der Hahnenfuß, den ich von den Sumpfwiesen meiner Kindheit her kenne, Wildtiere wie der räuberische Eichenbuntkäfer, den ich erstmals in meinem Weinviertler Garten beobachtet habe.

Der Eichenbuntkäfer ist ein Räuber und eine Rarität.

Der wilde Nützlingsgarten ist ein fazinierender Ort, an dem vieles passiert. Doch es sind nicht die großen Dinge, die es hier zu erleben gibt. Vielmehr zeigt sich die Schönheit der Natur in kleinen, manchmal winzigen Beobachtungen. Etwa, wenn eine Wildbiene im kahlen Kräuterrasen ein Nest für ihre Kinder baut. Oder wenn die Krokusse blühen und den Vorfrühling ankünden.
Einer für alle! Lebensraum für Mensch, Wildtier und Pflanze

Gärten sind Ausdruck unserer Lebensstile. Sie sind vielschichtig. Sie sind Freiräume, die wir nach unseren Vorstellungen gestalten und nutzen. Wir Menschen erschaffen und prägen das Erscheinungsbild eines Gartens, kultivieren Gewächse darin. Der wilde Nützlingsgarten ist ein Lebensraum für Mensch, Wildtier und Pflanze.

Welche Bedeutung der eigene Garten als Lebensraum haben kann, hängt vom Betrachter ab. Aus unserer menschlichen Perspektive hat ein Garten einen anderen Stellenwert als aus der eines Wildtieres oder einer Pflanze. Um die möglichen Bedeutungen eines wilden Nützlingsgartens zu verstehen, betrachten wir den Garten aus diesen drei unterschiedlichen Blickwinkeln.
Der Mensch

Wir leben in ständiger Veränderung. Unsere moderne Gesellschaft ist durch die voranschreitende Digitalisierung geprägt. Das Leben spielt sich zunehmend in Innenräumen und an virtuellen Orten ab. Der stetige Wandel in unserer Gesellschaft und Arbeitswelt verändert unsere Lebensstile. In Österreich leben bereits mehr Menschen in urbanen Siedlungsräumen als in ländlichen Gebieten. Sind reale Gärten für uns moderne Menschen überhaupt noch zeitgemäß? Ja. Denn sie bieten die Möglichkeit, mit unserer natürlichen und freien Umwelt in direkten Kontakt zu treten.

Unser Garten - ein Lebens- und Erholungsraum für alle!

Die Erscheinungsbilder und Funktionen von Gärten verändern sich, passen sich unseren heutigen Ansprüchen an. Doch wir verspüren das Bedürfnis, unsere Freizeit im Freien zu verbringen. Wir streben eine Balance zwischen beruflichem und privatem, zwischen digitalem und realem Leben an.

Aus unserer menschlichen Perspektive betrachtet, ist ein Garten ein erweiterter Raum im Freien. Wir nutzen diesen Freiraum aktiv zum Kultivieren von nützlichen und schönen Pflanzen, für Sport und Spiele. Oder wir suchen dort Erholung und Ruhe. Aus diesen Bedürfnissen und unserer modernen Lebensweise heraus haben sich auch neue Formen des Gärtnerns entwickelt. Menschen schließen sich zusammen und teilen ihre Leidenschaft für das Arbeiten mit der Natur. Daraus hat sich in den letzten Jahren vielerorts das gemeinschaftliche Gärtnern unter dem Namen Urban Gardening etabliert. Außerdem sind heutige Gärten nicht nur auf ebenerdige Standorte beschränkt. Es gibt Terrassen- und Balkongärten in luftiger Höhe. Und auch ein begrüntes Fensterbrett kann ein Garten in Miniaturform sein.
Tierische Gäste und Mitbewohner

Es kriecht und fliegt, es summt und brummt. Ein Garten ist vor allem auch ein Lebensraum für Tiere. Wir sehen, dass unterschiedliche Organismen an diesem Ort leben möchten. Doch wollen wir unseren privaten Freiraum mit anderen Lebewesen teilen?

Eine Maus auf dem Komposthaufen. Hier gibt es bestimmt noch ein paar Leckerbissen.

Wildtiere besiedeln - nüchtern betrachtet - Orte, die für sie Lebensräume darstellen. Egal ob Igel oder Maus, Schmetterling oder Bla

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