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Cover Nichts bleibt so, wie es wird

Nichts bleibt so, wie es wird

Roman

Erschienen 2019 bei Haymon Verlag
Sprache: Deutsch
400 Seiten; 211 mm x 136 mm
ISBN 978-3-7099-3464-7

Langtext

ZU REIF FÜR DIE BÜHNE: EINEM ALTERNDEN REGISSEUR GEHT ES AN DEN KRAGEN
Herwig Burchard, 63, ist Regisseur, steht kurz vor der OPERNPREMIERE seines Figaro - und benimmt sich wie ein Idiot. Aber nicht mehr lange! Am absteigenden Ast seiner Karriere angekommen, hagelt es regelmäßig Prügel für ihn: Ist er bloß aus der Zeit gefallen? Oder ist er wirklich der ALTMODISCHE, GAR REAKTIONÄRE ALTE MANN, für den ihn viele halten? Als Burchard mit einem JOURNALISTEN aneinandergerät und handgreiflich wird, ESKALIERT die Situation. Eines steht jetzt zumindest fest: Das wird SEINE LETZTE PREMIERE gewesen sein.

LETZTER AKT, ERSTE SZENE. ODER: AUF NACH ITALIEN!
Für Burchard fällt nach der Premiere der Vorhang zum letzten Mal. Trübe Tage des Selbstmitleids und lange, weingetränkte Abende beim Italiener um die Ecke folgen. Als wäre das nicht schon genug, VERLIEBT DER GEWESENE REGISSEUR SICH AUCH NOCH HALS ÜBER KOPF in die junge - und bedauerlicherweise schon vergebene - Schauspielerin Leonie. Burchard hat genug. Er PACKT SEINE SIEBENSACHEN, um endlich seinen langgehegten Traum zu verwirklichen: eine bescheidene Idylle in einem KLEINEN DORF IN APULIEN. Alle Zelte abbrechen? NOCH MAL ETWAS NEUES WAGEN? Kann das gutgehen?

EINE FULMINANTE EXPLOSION DER EITELKEITEN: SVEN-ERIC BECHTOLF SCHÖPFT AUS DEM VOLLEN
Von Eitelkeiten und Einsamkeit, von NEUSTART und SPÄTER LIEBE: Pointiert und gewitzt erzählt SCHAUSPIELER, THEATER- UND OPERNREGISSEUR SVEN-ERIC BECHTOLF vom zweiten Frühling des ausrangierten Regisseurs Burchard inmitten skurriler Zeitgenossen. Ein HINREISSEND KOMISCHER ROMAN über die Frage, WAS DAS LEBEN LEBENSWERT MACHT.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

In seinem tragikomischen Roman schöpft SVEN-ERIC BECHTOLF aus dem Vollen, denn die Theaterwelt kennt er in- und auswendig: Der 1957 in Darmstadt geborene Schauspieler, Theater- und Opernregisseur ist an zahlreichen renommierten Häusern tätig, 2015 und 2016 hatte er die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele inne. Für sein Scha_en wurde Sven-Eric Bechtolf mehrfach ausgezeichnet, u._a. mit dem Nestroy-Theaterpreis (2001, 2002) und dem Österreichischen Ehrenkreuz (2016).

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Kundenbewertungen

einfach gut 18. August 2019
Das Buch handelt von einem in die Jahre gekommenen Theater und Film-Regisseur, der leider trotz toller Erfolge in der Vergangenheit pleite ist und nun an einem sehr kleinen Theater engagiert ist. Doch diese Arbeit wird ihm auch von einem bissigen Journalisten schwer gemacht, bis es zu einem handfesten Eklat und der Kündigung von Herwig kommt. Nebenbei gibt es noch viele Nebenschauplätze, die alle spannend sind. Ich mag sehr gern die Zitate und Gedichte wahrer Klassiker, die in dem Buch vorkommen und das Herz eines jeden Literaturfans höher schlagen lassen. Eine sehr charmante Geschichte um einen alten Kauz, der vieles in seinem Leben falsch gemacht hat und am Ende dann doch noch vieles richtig macht. Das Buch ist wunderbar geschrieben und fesselt bis zur letzte Seite, auch wenn das Ende etwas sehr konstruiert und kitschig ist. Darüber schaue ich aber sehr gerne hinweg.
Gut geschrieben, aber nicht mein Geschmack 04. August 2019
Herwig Burchard, 63, ist Regisseur, steht kurz vor der Opernpremiere seines Figaro ? und benimmt sich wie ein Idiot. Aber nicht mehr lange! Am absteigenden Ast seiner Karriere angekommen, hagelt es regelmäßig Prügel für ihn: Ist er bloß aus der Zeit gefallen? Oder ist er wirklich der altmodische, gar reaktionäre alte Mann, für den ihn viele halten? Als Burchard sich mit einem Journalisten anlegt und sich auch noch Hals über Kopf in die junge - und schon vergebene - Schauspielerin Leonie verliebt, eskaliert die Situation. Burchard hat genug. Er packt seine Siebensachen, um endlich seinen langgehegten Traum zu verwirklichen: eine bescheidene Idylle in einem kleinen Dorf in Apulien. Alle Zelte abbrechen? Noch mal etwas Neues wagen? Kann das gutgehen? Schöne Geschichte, aber ich glaube man müsste sich mehr für das Theater interessieren. Mich hat dieses Thema nicht so fesseln können - daher ging das Buch auch nicht so richtig auf mich über.
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