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Cover mein haßgeliebtes bruneck

mein haßgeliebtes bruneck

Ein Stadtporträt in Texten und Bildern

Erschienen 2017 bei Haymon Verlag
Sprache: Deutsch
216 Seiten
ISBN 978-3-7099-3784-6

Kurztext / Annotation

EIN AUSNAHMESCHRIFTSTELLER ALS PORTRÄTIST SEINER ZEIT Norbert C. Kaser zählt heute zu den bedeutendsten Stimmen der deutschsprachigen Nachkriegsdichtung. Zu Lebzeiten galt der mit 31 Jahren verstorbene Schriftsteller in seiner Heimatstadt Bruneck als gescheiterte Existenz. Dieser Band zeigt das Enfant terrible Kaser erstmals als Chronist des kleinstädtischen Alltags, den er in schmalen Gassen und verrauchten Kneipen, auf Märkten, Schulhöfen und in Klosterkirchen aufsog. WO HEIMELIGKEIT UND BEKLEMMUNG FAST FLIESSEND INEINANDER ÜBERGEHEN Kasers Gedichte, Glossen, Streitschriften und Briefe sind feinsinnige Momentaufnahmen eines oft traurigen und empörten Außenseiters. Mit zeitgenössischen Fotografien fügen sie sich in diesem Buch zum Mosaik eines verschlafenen Städtchens - zum Porträt einer Zeit, in der sich manches in Bewegung setzte und einer unter die Räder kam. Mit einigen unveröffentlichten Texten Kasers und vielen Fotografien, einem Vorwort des engen Wegbegleiters Klaus Gasperi und einem Nachwort des Herausgebers Joachim Gatterer.

Norbert C. Kaser, geboren 1947 in Brixen, aufgewachsen und 1978 gestorben in Bruneck, gilt als prägendster Schriftsteller der modernen Literatur Südtirols. Nach einem kurzzeitigen Klosternoviziat und abgebrochenem Studium der Kunstgeschichte in Wien arbeitete er mehrere Jahre als Aushilfslehrer an Südtiroler Bergschulen. In den letzten Lebensjahren war er infolge einer akuten Alkoholabhängigkeit dienstunfähig. Der Großteil seiner literarischen Texte wurde posthum veröffentlicht. Joachim Gatterer, geboren 1980 in Bruneck. Studium der Politikwissenschaft in Innsbruck und Bologna. Seit 2007 wissenschaftliche Projektarbeit und Unterrichtstätigkeit an Südtiroler Oberschulen. Mehrere zeithistorische und kulturgeschichtliche Publikationen, u. a. zum 'rasenden Reporter' Egon Erwin Kisch (2012) und dem Filmemacher Ivo Micheli (2015). Derzeit Mitarbeiter am Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Universität Innsbruck.

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