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Cover Ukrainisches Tagebuch

Ukrainisches Tagebuch

Aufzeichnungen aus dem Herzen des Protests

von Andrej Kurkow; Übersetzt von: Steffen Beilich

Erschienen 2014 bei Haymon Verlag
Sprache: Deutsch
280 Seiten; 206 mm x 128 mm
ISBN 978-3-7099-7154-3

Besprechung

"Doch bewahrt er sich trotzdem eine angenehme Leichtigkeit, einen Optimismus und Witz, der nur selten in Sarkasmus abgleitet. Es gelingt Andrej Kurkow, den Geist der Majdan-Revolution einzufangen; vermutlich ist es ein typisch ukrainischer." NDR HF Kultur, Claudio Campagna "Andrej Kurkow hat uns mit einem lesenswerten Tagebuch beschenkt, aus dem man mehr über die Ukraine erfährt als aus jedem Artikel in der Presse." MDR Figaro, Ulf Heise "ein persönlicher Erlebnisbericht aus dem Herzen des Aufstands und ein spannendes historisches Dokument" Berliner Zeitung, Mathias Schnitzler "Wer es liest, begreift vieles, das sich aus den Fernsehnachrichten oder Zeitungsberichten nicht erschließt: wie sich ein Umsturz im Alltag niederschlägt, wie er sich anfühlt, wie er Gewohnheiten verändert ... Was ein Tagebuch von einem historischen Roman unterscheidet, ist genau das, was es so aufregend macht: Der Autor weiß in dem Moment, in dem er die Geschichte niederschreibt, selbst noch nicht, wie sie weitergehen wird ... Er bleibt aber auch dann ein scharfer Beobachter, als Janukowytsch flieht und der Umsturz gelingt." Falter, Sibylle Hamann "ein mitreißendes Dokument" BR 2, kulturWelt, Dirk von Westphalen

Langtext

DIE UKRAINE-KRISE VERSTEHEN.
Erschütternde und erhellende Tagebuchaufzeichnungen von Andrej Kurkow

Rund zehn Jahre nach der Orangen Revolution blickt die Welt wieder gebannt auf die Ereignisse in der Ukraine: wochenlange Demonstrationen auf dem Kiewer Majdan-Platz, die Eskalation der Gewalt, die Annexion der Krim durch Russland, die drohende Spaltung des Landes - aber wie ist es dazu gekommen? Und wie wird es weitergehen?
Andrej Kurkow lebt wenige Gehminuten vom Majdan-Platz entfernt und hat das Geschehen hautnah miterlebt. Als einer der bekanntesten ukrainischen Autoren und Kolumnist internationaler Zeitungen lädt Kurkow in diesem hochaktuellen Buch ein, die Ukraine besser kennenzulernen, zu verstehen, was sie geprägt hat und was die Menschen bewegt. Jenseits gängiger Klischees schildert er die Tage des Umbruchs in seiner Heimat und liefert so eine sehr persönliche Chronik der Ereignisse. Zudem beleuchtet er schlaglichtartig die wechselvolle Geschichte der Ukraine und porträtiert handelnde Personen, zentrale Schauplätze und Ereignisse.

- Tagebuch über die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine
- vom ukrainischen Starautor und Kolumnisten internationaler Zeitungen
- der Ukraine-Konflikt aus der Innenperspektive
- man erfährt, was tatsächlich passiert ist!
- liest sich spannend und flüssig wie ein Roman
- schöner Erzählton
- wissenswerte Hintergrundinformationen: der politisch engagierte Autor kennt viele Akteure persönlich

Wie eine Reihe von Serienaufnahmen schildert Andrej Kurkow die Geschehnisse ausgehend von den Protesten am Majdan-Platz, die sich im November 2013 beginnen zu entflammen. Während des Lesens bildeten sich authentische, ausdrucksstarke Bilder vor meinem geistigen Auge, wodurch die Revolution in der Ukraine für mich plastisch und wirklich erfahrbar wurde. Ein persönlicher, historisch wertvoller Erlebnisbericht mit Live-Charakter - Geschichten auch von Nebenschauplätzen, die nur vermeintlich solche sind, machen das Ukrainische Tagebuch besonders lesenswert!
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Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Andrej Kurkow, geboren 1961 in St. Petersburg, lebt in Kiew. Er studierte Fremdsprachen (spricht insgesamt elf Sprachen) und war u.a. Zeitungsredakteur, Kameramann und Drehbuchautor. Seit 1996 ist er freier Schriftsteller, Romane wie Picknick auf dem Eis (1999) und Der Milchmann in der Nacht (2009) machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Zudem kommentiert er regelmäßig für internationale Medien wie The Guardian, The NY Times oder Die Welt das politische Leben der Ukraine. Bei Haymon erschienen die Romane Der wahrhaftige Volkskontrolleur (2011) und Der unbeugsame Papagei (2013).

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