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Cover Die blutroten Tomaten der Rosalía Morales

Die blutroten Tomaten der Rosalía Morales

Ein Nicaragua-Roman oder Das Zerbrechen einer Illusion

von Dietmar Schönherr; Kommentiert von Eberhard Sauermann

Erschienen 2017 bei Haymon Verlag
Sprache: Deutsch
224 Seiten; 191 mm x 140 mm
ISBN 978-3-7099-7882-5

Besprechung

"Mit Kenntnis und Witz versammelt Dietmar Schönherr Anekdoten aus seinem Leben in Nicaragua. Zwischen Träumen, Klischees und ernüchternden Erkenntnissen lernt der Leser die Liebe des Erzählers kennen." DIE WELT, Christoph Klimke "Schönherr erzählt, manchmal augenzwinkernd, manchmal in traurigem Tonfall, von dem chaotischen Alltag, von Korruption, von kleinen und großen Geschäftemachern, aber auch von herzensguten, wunderschönen Frauen und ehrlichen Männern." FAZ, Anke Schipp

Langtext

ZWIESPRACHE IN DER ZWICKMÜHLE
Was macht ein Europäer in einem Gefängnis mitten in Nicaragua? Die Gesetze in Mittelamerika sind andere als zuhause, wie Chele feststellen muss. Ein harmloser Vorfall bei einer Demonstration am Marktplatz von Granada bringt Chele den Zorn des Bürgermeisters und damit eine Haftstrafe ein. Bald kommt er mit dem Gefängniswärter ins Gespräch und beginnt von seinen Erlebnissen und Erfahrungen in Nicaragua zu erzählen: Manchmal wütend und befremdet, manchmal amüsiert, stets aber respektvoll beschreibt er den Alltag in einem Land, das geprägt ist von Bürgerkrieg, Naturkatastrophen und Armut. Dass dabei nicht alles mit politisch rechten Dingen zugeht, erkennt auch Chele und versucht das Land, trotz aller Hindernisse, verstehen und lieben zu lernen ...

SCHÖNHERR PORTRÄTIERT DIE JÜNGERE GESCHICHTE NICARAGUAS
Der Regisseur und Schauspieler Dietmar Schönherr stellt mit Humor und Blick auf die kleinen Dinge den Alltag in Nicaragua aus der Sicht eines Fremden dar - so, wie ihm selbst das Land bei seinen vielen Aufenthalten begegnete. Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt er von einem Mann, der gehofft hat, in Mittelamerika eine unschuldige, heile Welt vorzufinden - und der zwar seine Illusionen, nicht aber seine Liebe zu Nicaragua verloren hat.

DAS ZERBRECHEN EINER ILLUSION
Schönherrs Liebe zu Nicaragua entflammte in den 1980er Jahren, der Ära der Sandinisten, als das Land für viele Europäer die Verwirklichung eines perfekten sozialistischen Staates darstellte. Bald aber hat sich herausgestellt, dass die sandinistische Regierung auch Schattenseiten wie Korruption und eine stagnierende wirtschaftliche Entwicklung mit sich brachte - und die Illusion zerbrach. Schönherr hat seine Enttäuschung darüber sowie seine unerschütterliche Liebe für das mittelamerikanische Land in diesem Roman festgehalten.

ERSTMALS UMFASSEND KOMMENTIERTE AUSGABE
"Die blutroten Tomaten der Rosalía Morales" ist vor allem durch die Erfahrungen Dietmar Schönherrs im Zuge diverser Solidaritätsprojekte in Nicaragua geprägt und erscheint nun erstmals mit einem umfassenden Kommentar. Darin erläutert der Herausgeber Eberhard Sauermann, gestützt durch zahlreiche Fakten und Hintergrundinformationen, die Entstehung des Romans.

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