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Cover Habsburgs schräge Vögel

Habsburgs schräge Vögel

Extravaganzen und Allüren eines Herrscherhauses

Erschienen 2018 bei Ueberreuter Sachbuch
Sprache: Deutsch
184 Seiten; 219 mm x 152 mm
ISBN 978-3-8000-7702-1

Langtext

Kaum eine andere Dynastie hat so viele skurrile Persönlichkeiten hervorgebracht wie die Habsburger - egal, ob es sich dabei um Exzentriker mit seltsamen Allüren, schwarze Schafe mit kuriosen Vorlieben, wunderliche Eigenbrötler mit Hang zur Kaprize oder rebellische Selbstdarsteller mit manischen Zügen handelte.
Auf der Suche nach Anekdoten und Schilderungen über die schrägsten Vögel des Habsburger-Clans ist Gabriele Hasmann einmal quer durch die Geschichte gereist.
Kurzweilig und unterhaltsam!

- Leopold I.
- Friedrich III.
- Maximilian I.
- Rudolf II.
- Maria Theresia und Franz I. Stephan
- Joseph II.
- Franz Joseph I. und Elisabeth
- Franz II./I.
- Ferdinand I.
- Erzherzog Leopold Ferdinand
- Salvator
- Erzherzog Johann Salvator
- Erzherzog Ludwig Viktor "Luziwuzi"

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Hasmann, Gabriele
Gabriele Hasmann wohnt in Baden bei Wien. Sie ist Journalistin, Autorin, selbstständige Ghostwriterin, Autorenmanagerin (www.wunschtext.at) und erfahrene Spuk-Jägerin. Sie hat bereits zahlreiche Bücher bei Ueberreuter veröffentlicht, zuletzt erschienen "Spukguide Wien", "Prominente Geister" und "Das Horoskop der Pflanzen".

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Kundenbewertungen

Spleens und Marotten im Hause Habsburg 15. Oktober 2018
Jede Familie hat so ihre auffälligen Mitglieder. Je größer die Sippe, desto häufiger die Unangepassten. So gesehen ist die Anzahl der genannten schrägen Vögel sogar gering anzusehen. Weil sie aber einer Jahrhunderte alten, weit verzweigten Dynastie angehörten, ist das Interesse an ihren Marotten nach wie vor ungebrochen. Allerdings habe ich von diesem Buch mehr erwartet als die ohnehin hinlänglich bekannten Geschichten um körperliche und seelische Unzulänglichkeiten einer Dynastie, die durch Inzucht über Jahrhunderte Gendefekte munter weitergibt. Aufgefallen ist mir, dass sich das hervorragende Unterkiefer (?Habsburger-Lippe) im Laufe der Zeit verliert. An dessen Stelle tritt der langgezogenen Schädel wie bei Kaiser Franz II./. und seinen Brüdern Erzherzog Karl und Erzherzog Johann. Das wäre interessant, zu untersuchen welche Gene oder Mutationen hierfür verantwortlich zeichnen. Die Autorin springt leider durch Zeit und Raum anstatt kurze Einzelporträts chronologisch anzuführen. Es scheint, als hätte sie selbst den Überblick verloren, denn einiges wird mehrfach wiederholt, wie z.B. die Keuschheitskommission von Maria Theresia, Rudolf II. oder Ferdinand II.. Für die Leser, die sich in der Genealogie der Habsburger nicht so gut auskennen kann es verwirrend sein, zwischen den Jahrhunderten herum zu hüpfen. Positiv erwähnen möchte ich das ausführliche Literaturverzeichnis im Anhang und die Abbildungen im Buch. Fazit: Hat leider meine Erwartungen nicht erfüllt, aber die sind vielleicht zu hoch geschraubt. Diesmal kann ich nur 3 Sterne vergeben.
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