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Cover Gespräch in Sizilien

Gespräch in Sizilien

Roman

von Elio Vittorini; Übersetzt von: Trude Fein

Erschienen 2011 bei Wagenbach
Sprache: Deutsch
184 Seiten; 190 mm x 120 mm
ISBN 978-3-8031-2671-9

Kurztext / Annotation

Dieser Roman begründete Vittorinis Ruhm. Er ist eine
Liebeserklärung an "das Herz der Kindheit, das Herz
Siziliens".

Langtext

Nach fünfzehn Jahren kehrt Silvestro erstmals für drei
Tage aus Norditalien in sein armseliges Heimatdorf in
den sizilianischen Bergen zurück, um seine Mutter zu
besuchen. Er reist mit dem Zug durch Italien, setzt mit
einer Fähre über, fährt durch die Orangenhaine und Dörfer
seiner Kindheit, trifft einen Wanderer, einen Messerschleifer,
einen kleinen hungernden Sizilianer, seltsame
Herren mit und ohne Schnurrbart. Silvestro streift durchs
Dorf, taucht ein in die Erinnerungen der Familien, in das
einsame Leben seiner Mutter und der anderen Frauen
des Ortes. Wirklichkeit und Traum überlagern
sich. Auch
an diesem scheinbar entrückten Ort haben die Menschen
sich verändert: Sie leben in der Diktatur des Faschismus.
"Gespräch in Sizilien" entstand 1937/38, konnte 1941
trotz der faschistischen Zensur erscheinen, wurde dann
aber verboten.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Elio Vittorini, 1908 als Sohn eines Eisenbahners in Syrakus, Sizilien, geboren, war Schriftsteller und Übersetzer. 1943 wurde er als Gegner des Mussolini-Regimes inhaftiert. Nach dem Krieg war er eine der wichtigsten kulturpolitischen Stimmen Italiens. Er starb 1966 in Mailand.

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