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Cover Oschralien

Oschralien

von Eyal Megged; Übersetzt von: Ruth Achlama

Erschienen 2018 bei Berlin Verlag
Sprache: Deutsch
384 Seiten; 210 mm x 135 mm
ISBN 978-3-8270-1349-1

Besprechung

"Als Leser lauschen wir der Stimme eines Mannes und Grüblers, der in seine Geschichte allgemeingültige Fragen packt.", Nürnberger Zeitung, 14.06.2018

Kurztext / Annotation

Die komplizierte Liebe eines Vaters zu seinem ungewollten Kind

Langtext

Oschralien - so nannte Roy es als Dreijähriger. Roy ist Hillels Kind aus einer Beziehung, die nur eine unbeschwerte Ferienromanze sein sollte. Und nach Oschralien - Australien - sind Roy und seine Mutter Anat irgendwann ausgewandert, weil sich Hillel auch im Lauf der Jahre nicht binden mochte. Seitdem hat er seinen "umgekehrten Jungen" nur sporadisch gesehen. Nun aber bittet Anat ihn inständig, zu Besuch zu kommen, das Kind habe Probleme, brauche (s)einen Vater. Hillel fährt widerwillig, er empfindet die Reise als Bußgang. Und natürlich gestaltet das Wiedersehen sich schwierig - zu gewaltig sind die Erwartungen, die aufgestaute Vorfreude von Roy, zu groß die Verzagtheit, der Jetlag, die Beklemmungen bei Hillel. Aus der Begegnung zwischen Vater und Sohn wird eine Konfrontation von Hillel mit sich selbst, mit seinem Leben, seinen Lieben und seinen fast übermächtigen Ängsten zu versagen.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Megged, Eyal
Eyal Megged wurde 1948 in New York geboren und wuchs in Tel Aviv auf. Er schreibt Romane und Gedichte sowie Kolumnen für die großen israelischen Tageszeitungen. Außerdem war er Redakteur der wöchentlichen Radiosendung Voice of Israel. 1993 wurde er mit dem Macmillan Prize ausgezeichnet.

Achlama, Ruth
Ruth Achlama, geboren 1945, wuchs in Mannheim auf und studierte Jura. Seit 1974 lebt sie in Israel und übersetzt hebräische Literatur, darunter Werke von Amoz Oz, Abraham B. Jehoschua und Meir Shalev.

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