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Cover Serotonin

Serotonin

Roman

von Michel Houellebecq; Übersetzt von: Stephan Kleiner

Erschienen 2019 bei DuMont Buchverlag
Sprache: Deutsch
330 Seiten; 215 mm x 145 mm
ISBN 978-3-8321-8388-2

Besprechung

"Tritt ein, lieber Leser, in die Düsternis des Abendlandes, und beginne die Reise ans Ende der Nacht."
Romain Leick, DER SPIEGEL

"Ein tieftrauriges Buch über die Liebe."
Mathias Wert, ARD Tagesthemen

"Die Sprache, das darf man nicht vergessen, ist das eigentlich Ereignis bei Michel Houellebecq."
Julia Encke, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG

"Ein tieftrauriger Liebesroman"
Jan Wiele, FRANKFUTER ALLGEMEINE ZEITUNG

"Ein tiefes, schönes Buch über die menschliche Existenz. [...] [Houellebecq] ist ein großer Künstler."
Mara Delius, DIE LITERARISCHE WELT

"Große Erzählkunst, wenn die Beklemmung, die Scham, die Unfähigkeit zu spüren ist [...]. Umwerfend erzählt."
Doris Akrap, TAZ

"'Serotonin' ist ein zynischer Abgesang auf das Leben westlicher Prägung. Zugleich eine vertrackte Liebeserklärung an eben dieses."
Katja Gasser, ORF ZIB1

"Literarisch sehr geschickt gemacht [...]. Die Sprache fängt an zu sprühen [...]. Und da Entsteht eine Spannung, die sehr verstörend ist."
Christine Lötscher, 3SAT KULTURZEIT

"Houellebecq ist ein grosser Theoretiker der Liebe - er versteht sich meisterhaft darauf, Männer zu beschreiben, die ihrer vollkommen unfähig sind."
Tobias Sedlmaier, NZZ am Sonntag

"Horror-Satire über das Ende der Welt"
Iris Radisch, DIE ZEIT

"[Man] kann Serotonin auch als Hymne an die romantische Liebe lesen."
Sabine Glaubitz, DPA

"Am Ende bleibt von der vielbeschworenen Freiheit des Westens nicht mehr übrig als 'eine kleine, weiße, ovale, teilbare Tablette'."
Mathias Dusini, FALTER

"Houellebecq [zeigt], was er kann, Krimi, Groteske, Liebesroman, Sozialreportage, alles wird angespielt und zitiert."
Alex Rühle, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"Und vielleicht gehört es darum zum Besten seiner quecksilbrigen Literatur, dass für sie gilt: Was immer man über sie sagt, das Gegenteil trifft genauso zu."
Roman Bucheli, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

"Es ist ein Buch, das einen neuen Houellebecq zeigt, einen, der an die Möglichkeit des Glücks zumindest glaubt."
Stefan Gmünder, DER STANDARD

"Dieser außergewöhnliche Stil, der zwischen schreiender Komik und abgrundtiefer Melancholie wechselt, macht auch dieses Buch zu einem 'echten Houellebecq'."
Dirk Fuhrig, DLF Kultur

"Ein unglaublich guter Autor"
Jörg Magenau, RBB KULTUR

"Er ist in der Tat literarisch herausragend."
Andreas Isenschmid, DLF KULTUR

"Sprachlich auf der Höhe seiner Kunst."
Dirk Fuhrig, WDR 3 Mosaik

"Umwerfend ist Michel Houellebecq aber zweifellos immer dann, wenn ihn nicht der visionäre (und manchmal auch moralische) Furor packt und er sich auf thematischen Nebenschauplätzen bewegt."
Jochen Kürten, DEUTSCHE WELLE

"Serotonin ist Houellebecqs womöglich bester Roman. [Er ist] alles andere als trübsinnig. Ja, zuweilen ist die Lektüre ein schwarzer, sarkastischer Spaß."
Martin Oehlen, KÖLNER STADT-ANZEIGER

"Wir haben gelacht und uns entsetzt. Aber in dem Moment, in dem Michel Houellebecq uns mit unserem lustvollen Kummer allein lässt, wir dem schauerlich-schönen Klagegesang des Erzählers entkommen sind, fassen wir eigene Gedanken."
Alexander Solloch, NDR Kultur

"Am Ende dieses urkomischen und zugleich tieftraurigen Romans hält Houellebecq ein regelrechtes Plädoyer für die Liebe, die in der heutigen Zeit durch die Illusion von individueller Freiheit und unbegrenzten Möglichkeiten zum Scheitern verurteilt ist."
Welf Grombacher, MÄRKISCHE ODERZEITUNG

"[Houellebecq ist] ein glänzender Autor und ein gnadenloser Chronist unserer Zeit. Es gibt nicht viele von seiner analytischen Schärfe und seiner Rücksichtslosigkeit."
Bettina Schulte, BADISCHE ZEITUNG

"Sich über Houellebecq und 'Serotonin' wundern: ja. Sich ärgern: unbedingt! Aber lesen."
Peter Pisa, KURIER

"Houellebecq hat sich neu erfunden."
Felix Schneider, SRF2 Kultur

"Kann ich nicht einfach so lesen, muss man zelebrieren."
Harald Schmidt

"'Serotonin' ist Houellebeqcs bisher persönlichstes

Langtext

Als der 46-jährige Protagonist von SEROTONIN, dem neuen Roman des Goncourt-Preisträgers Michel Houellebecq, Bilanz zieht, beschließt er, sich aus seinem Leben zu verabschieden - eine Entscheidung, an der auch das revolutionäre neue Antidepressivum Captorix nichts zu ändern vermag, das ihn in erster Linie seine Libido kostet. Alles löst er auf: Beziehung, Arbeitsverhältnis, Wohnung. Wann hat diese Gegenwart begonnen? In der Erinnerung an die Frauen seines Lebens und im Zusammentreffen mit einem alten Studienfreund, der als Landwirt in einem globalisierten Frankreich ums Überleben kämpft, erkennt er, wann und wo er sich selbst und andere verraten hat.

Noch nie hat Michel Houellebecq so ernsthaft und voller Emotion über die Liebe geschrieben. Zugleich schildert er in SEROTONIN den Kampf und den drohenden Untergang eines klassischen Wirtschaftszweigs in unserer Zeit der Weltmärkte und der gesichtslosen EU-Bürokratie.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Michel Houellebecq wurde 1958 geboren. Er gehört zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart. Für seine Bücher, die in über vierzig Ländern veröffentlicht werden, wurde er mit den wichtigsten Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Prix Goncourt. 2015 erschien sein Roman 'Unterwerfung', der wochenlang auf der Bestsellerliste stand und ein großes Medienecho hervorrief. Stephan Kleiner, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u. a. Geoff Dyer, Chad Harbach, Tao Lin und Hanya Yanagihara ins Deutsche.

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