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Cover 'Verliehen für die Flucht vor den Fahnen'

'Verliehen für die Flucht vor den Fahnen'

Das Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz in Wien

Erschienen 2016 bei Wallstein
Sprache: Deutsch
304 Seiten; m. 128, davon 50 farb. Abb.; 261 mm x 222 mm
ISBN 978-3-8353-1823-6

Kurztext / Annotation

Österreich und seine Deserteure - aktuelle Debatten und neue Perspektiven anlässlich der Eröffnung des Denkmals für die Verfolgten der NS-Militärjustiz in Wien.

Langtext

Am 24. Oktober 2014 wurde in Wien das Denkmal für die österreichischen Verfolgten der NS-Militärjustiz eröffnet. Es befindet sich am Ballhausplatz, zwischen Bundeskanzleramt und Präsidentschaftskanzlei gelegen, und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Heldenplatz. Der Staatsakt, an dem die prominentesten Politikerinnen und Politiker des Landes teilnahmen - allen voran der Bundespräsident -, markiert einen gedenkpolitischen Meilenstein und den Höhepunkt eines über 15-jährigen politischen Rehabilitierungsprozesses, der seinen Anfang Ende der 1990er Jahre in einer Initiative von Studierenden an der Universität Wien und in einer parlamentarischen Anfrage der Grünen an den Bundesminister für Justiz genommen hatte. Denn das Denkmal des Berliner Künstlers Olaf Nicolai steht für das Ende der Ausgrenzung der Deserteure aus der Erinnerung an die Verfolgten des Nationalsozialismus. Der Band leistet dreierlei: Er dokumentiert den Denkmalprozess von den Anfängen bis heute, er ordnet das Projekt in den zeit- und kunsthistorischen Kontext sowie in die vergangenheitspolitischen Debatten ein und lässt schließlich erstmals Angehörige der zweiten und dritten Generation der Verfolgten in kurzen Essays zu Wort kommen.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Magnus Koch, geb. 1967, ist freier Historiker und Autor. Er war Kurator der Wanderausstellung »Was damals Recht war ...« - Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht und ist zurzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Staatswissenschaft der Universität Wien.

Juliane Alton, geb. 1966, hat Theaterwissenschaft, Publizistik und Kulturmanagement in Wien und Stockholm studiert. Sie ist Kulturarbeiterin und Kulturpublizistin in Dornbirn (Vorarlberg).

Thomas Geldmacher, geb. 1970, ist Politikwissenschafter und seit 2008 Obmann des Personenkomitees »Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz«. Publikationen u. a. über Wehrmachtsdeserteure, Wehrmachtstrafvollzug und österreichische Vergangenheitspolitik.

Hannes Metzler, geb. 1976, hat Politikwissenschaft, Publizistik und Volkswirtschaft in Wien und Kopenhagen studiert. Er ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Personenkomitees »Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz«. Publikationen zu den Verfolgten der nationalsozialistischen Militärgerichtsbarkeit, insbesondere zu deren Rehabilitierung.

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