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Cover Diktatoren als Türsteher Europas

Diktatoren als Türsteher Europas

Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert

Erschienen 2017 bei Ch. Links Verlag
Sprache: Deutsch
320 Seiten; 1 Ktn.; 206 mm x 128 mm
ISBN 978-3-86153-959-9

Besprechung

Das auf umfangreichen Recherchen des "taz"-Reporters und der "taz"-Korrespondentin fußende Buch liest sich wie ein Krimi, der auf ein gutes Ende hoffen lässt. Doch dieses ist laut Jakob und Schlindwein nicht in Sicht. (...) Das Buch macht deutlich, dass jede und jeder über die Auswirkungen der europäischen Abschottungspolitik Bescheid wissen kann. Katja Herzberg, Neues Deutschland Den Autoren gelingt nicht nur - in schnörkelloser Sprache - ein gelungener Überblick darüber, wie Europa irreguläre Migration verhindert und welche Folgen das für die betroffenen Menschen hat. Sie zeigen auch auf, wie sich Diskurse rund um Migration verschoben haben. Benjamin Breitegger, FALTER Wer verstehen will wie die Europäische Union versucht, den Flüchtlingsstrom aus Afrika einzudämmen, muss das Buch "Diktatoren als Türsteher Europas" lesen! APA - Austria Presse Agentur Die Darstellung von Christian Jakob und Simone Schlindwein ist sorgfältig, entwaffnend faktenreich und so aktuell, dass die Entwicklungen bis zum Sommer 2017 berücksichtigt werden. Günter Beyer, Süddeutsche Zeitung Simone Schlindwein und Christian Jakob zeigen, wie Europas Politik Flüchtlinge aus Afrika abzuwehren hilft, Diktatoren unterstützt, den Kontinent spaltet und die politischen und kulturellen Verhältnisse in Afrika ignoriert. ARD/ttt, titel, thesen, temperamente

Kurztext / Annotation

Dubiose Praktiken zur Verhinderung von Zuwanderung

Langtext

Europa zieht seine Grenzen durch Afrika. Migrationskontrolle ist in der EU zu einer Frage von höchster innenpolitischer Bedeutung geworden. Mit Hochdruck baut sie daher ihre Beziehungen zu den Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent aus. Diese sollen ihre Bürger daran hindern, nach Europa zu gelangen. Die EU bietet dafür Militär- und Wirtschaftshilfe in Milliardenhöhe. Sie arbeitet mit Regimen zusammen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, und bildet deren Polizei und Armeen aus. Die Bewegungsfreiheit in Afrika wird eingeschränkt, Entwicklungshilfe wird umgewidmet und an Bedingungen geknüpft: Wer Migranten aufhält, bekommt dafür Geld. Am meisten profitieren IT-Unternehmen sowie Rüstungs- und Sicherheitskonzerne in Europa.
Seit Jahren recherchieren Simone Schlindwein und Christian Jakob zu diesem Thema. Ihr Buch ist die erste umfassende Darstellung der neuen europäischen Afrikapolitik.
"Von geschützten Grenzen und der Öffnung der Märkte träumt die EU. Von geschützten Märkten und offenen Grenzen träumt Afrika. Solange dieses Interessensdilemma nicht gelöst ist, wird es keine echte Partnerschaft geben."
Christian Jakob, Simone Schlindwein

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