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Cover Reiseführer Lemberg

Reiseführer Lemberg

Das kulturelle Zentrum der Westukraine

Erschienen 2018 bei Trescher Verlag
Sprache: Deutsch
294 Seiten; 150 farb. Fotos, 20 Ktn u. Abb., Klappktn; 191 mm x 120 mm
ISBN 978-3-89794-414-5

Inhaltsverzeichnis

INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort 11

Herausragende Sehenswürdigkeiten 12

Hinweise zur Benutzung 14

Das Wichtigste in Kürze 15

GALIZIEN - EUROPAS UNBEKANNTE REGION 19

Geografie Galiziens 20

Landschaft und Bodenschätze 20

Flora und Fauna 20

Geschichte Galiziens 22

Die Kiewer Rus' 23

Rotreusen mit dem Fürstentum Wolodimir-Wolyn'skyj 23

Das Fürstentum Halitsch 23

Das Fürstentum Wolodimir-Wolyn'skyj 25

Das Fürstentum Galizien-Wolhynien 25

Wer ist ein Galizier? 26

Die Stadtgründung (Leopolis) 27

Unter polnischer Herrschaft 27

Die polnisch-litauische Epoche 28

Zur Zeit der Habsburger Monarchie 29

Das Ansiedlungspatent von Joseph II. 30

Zur Zeit Österreich-Ungarns 31

Zerfall der Habsburger Monarchie 33

Zweiter Weltkrieg 33

Die Ukrainische Sowjetrepublik 34

Der schwere Neuanfang 35

Die Ukraine heute 36

Zeittafel 39

Lemberger Stadtgeschichte 41

Lemberg im Königsreich Polen 41

Ungarisches Zwischenspiel 42

Aufschwung im 15. Jahrhundert 42

Brände und Belagerungen 43

Das österreichische Lemberg 44

Unabhängigkeitsbewegungen 46

Der Erste Weltkrieg 48

Der Zweite Weltkrieg 49

Lemberg als Teil der Ukraine 49

Wirtschaftliche und soziale Probleme 50

Lemberg und Europa 51

Zeittafel Lemberg 54

Bevölkerung 59

Das jüdische Lemberg 59

Das Habsburger Erbe 65

Das deutsche Lemberg 65

Zeittafel der ukrainisch-deutschen Beziehungen 71

Das polnische Lemberg 73

Lemberger Geist 73

Das armenische Lemberg 77

Das ukrainische Lemberg 79

Kirche und Religion 81

Die deutschen Katholiken in Ostgalizien 83

Die unierte Kirche 86

Die orthodoxen Kirchen 87

LEOPOLIS-LWOW-LEMBERG-L'VIV 91

Hauptstadt der Westukraine 92

Der Marktplatz 93

Geschichte 93

Rathaus 94

Bürgerhauser am östlichen Marktplatz 95

Bürgerhauser am südlichen und westlichen Marktplatz 100

Bürgerhauser am nördlichen Marktplatz 104

Durch die Altstadt 105

Entlang der Rus'ka-Strase 105

Maria-Entschlafens-Kirche 106

Jüdische Altstadt 108
Befestigungsanlagen 110

Dominikanerkirche 114

Drukars'ka-Straße 115

Armenische Straße 116

Krakauer Straße 119

Rund um das Skarbek-Theater 120

Lateinische Kathedrale 126

Halyc'ka-Straße 130

Bernhardinerkloster 131

Rund um den Schlossberg 133

Geschichte des Schlossberges 133

Krakauer Vorstadt 135

Entlang des Stadtboulevards 139

Mickiewicz-Platz 140

Südlicher Boulevard 141

Nationalmuseum 143

Opernhaus 145

Vom Mickiewicz-Platz nach Süden 147

Philharmonie 147

?ev?enko-Prospekt 147

Maria-Schutz-Kathedrale 152

Universitätsbibliothek und Nationalmuseum 152

Zitadelle 153

Stryjs'kyj-Park 154

Rund um die Universität 156

Kopernikusstrase 156

Kunstgalerie und Nationalbibliothek 158

Slovac'koho-Strase 159

Universität 161

Rund um den Ivan-Franko-Park 161

Georgskathedrale 164

Polytechnische Hochschule 165

Maria-Magdalena-Kirche 166

Zurück in Richtung des Stadtboulevards 167

Zwischen Stadtboulevard und jüdischem Viertel 170

Hnatjuk-Strase 170

Brigitte-Gefängnis 172

Jüdisches Viertel 175

Die Horodoc'ka-Straße stadtauswärts 175

Olga- und Elisabethkirche 175

Hauptbahnhof 176

Vom Zollplatz zum Freilichtmuseum 177

Ly?akivs'ka-Strase 177

Freilichtmuseum Kaiserwald

Textauszug

VORWORT

Ein Aufenthalt in Lemberg gleicht einer Reise in die Vergangenheit der einstigen Vielvölkerstadt. Von den Wechselbädern der Geschichte, denen sie ausgesetzt war, zeugt bereits die Vielzahl ihrer Namen. Die ukrainische Bezeichnung ist L'viv ( ), die polnische Lwów, die russische L'vov ( ), die deutsche Lemberg. Die Stadt ist seit dem 14. Jahrhundert das Herz und die Hauptstadt Ostgaliziens und der heutigen Westukraine. Die lange und reiche Geschichte ist geprägt von Jahrhunderten des Ruhmes, aber auch durch die Tragödien verschiedener Nationen. Bereits die ruthenischen Herrscher riefen Ostslawen, Deutsche, Juden und Armenier in ihre Fürstentümer. Die architektonischen Kunstwerke der Armenier lassen Besucher heute noch jenen Hauch des Orients spüren, den sie nach Lemberg brachten. Die ersten deutschen Kolonisten siedelten sich bereits im 13. Jahrhundert in Galizien und danach in Lemberg an. Unter der Habsburger Monarchie entstanden Ende des 18. Jahrhunderts in Ostgalizien zahlreiche deutscher Siedlungen. Viele Galiziendeutsche wurden Opfer des Kriegsgeschehens, ihre Gemeinschaft löste sich durch Umsiedlung, Flucht und Vertreibung auf. Von 1340 bis 1772 und wiederum von 1923 bis 1939 war die Stadt Bestandteil Polens. Auf der einen Seite fühlen sich die Polen der Kultur und der Geschichte der Stadt verbunden, auf der anderen Seite führen unterschiedliche Einschätzungen geschichtlicher Ereignisse bis heute zu Spannungen zwischen Ukrainern und Polen. Auch die Kultur der jüdischen Bevölkerung hinterließ in der Stadtgeschichte tiefe Spuren. Die ersten größeren Zuwanderungen fanden im 14. und 15. Jahrhundert statt. 136 000 jüdische Lemberger fielen dem Holocaust zum Opfer. Besonders viele architektonische Denkmäler hat die Epoche der Habsburger Monarchie in Lemberg hinterlassen. Fast 150 Jahre - in den Jahren von 1772 bis 1918 - war Galizien als 'Königreich Galizien und Lodomerien' mit der Hauptstadt Lemberg eine der Ostprovinzen der Monarchie. Bis heute spiegelt sich Wien in der Stadt.

Die letzte Auflage dieses Reiseführers erschien in einer Zeit der historischen Umwälzung des Landes. Der frühere Präsident Victor Janukovic setzte in den letzten Jahren seiner Amtszeit verstärkt auf Russland - sehr zum Leidwesen der meisten Westukrainer und Lemberger, die ihre Zukunft an der Seite der EU sehen. Dieser Konflikt mündete in die tragischen Geschehnisse auf dem Maidan in Kiew Anfang 2014 und in die Vertreibung des im Westen des Landes verhassten Präsidenten. Die heutige Regierung unter Präsident Porosenko versucht, das Land zusammenzuhalten und zu erneuern - gegen den erbitterten Widerstand der von Russland unterstützten Separatisten in der Ostukraine und trotz der Annexion der Halbinsel Krim durch Russland. Aber in Lemberg verlief und verläuft das Leben immer anders als in der fernen Ostukraine, und in den vergangenen Jahren sind die internationalen Touristen zurückgekommen. Lemberg ist eine faszinierende Stadt, faszinierend sind auch ihre Menschen und ihre Geschichten, die sie als Ukrainer, Polen oder Deutsche erzählen. Dieser Reiseführer möchte dazu beitragen, die Stadt und ihre Menschen kennenzulernen.

Weitere Reiseführer zu Osteuropa: www.trescher-verlag.de

Langtext

- - - Lemberg und Umgebung auf 294 Seiten - Die wichtigsten Reiseinformationen im Überblick - Umfangreiche Kapitel zu Geschichte und Kultur - Detaillierte Stadtrundgänge - Mehr als 20 farbige Stadtpläne und Übersichtskarten - Über 150 Farbfotos - Ausflüge in die Umgebung - Ausführliche Reisetipps von A bis Z - - -

Lemberg (ukrainisch L'viv, polnisch Lwów) ist seit dem Mittelalter das Herz und die Hauptstadt Ostgaliziens und der Westukraine. Bis 1939 war Lemberg eine multiethnische Metropole, die durch ihre Zugehörigkeit zu wechselnden Reichen geprägt wurde. Polen, Ukrainer, Habsburger, Deutsche, Juden und Armenier hinterließen ihre Spuren und gaben der Altstadt ihr unverwechselbares Gesicht. Heute ist die europäisch orientierte Stadt ein selbstbewusstes und lebendiges Zentrum im Westen der Ukraine. Im Jahre 1998 wurde die Altstadt von Lemberg in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen. Dieser aktuelle Reiseführer entführt mit zahlreichen Stadtspaziergängen in Geschichte und Gegenwart dieser beeindruckenden Stadt mit ihren unzähligen Sehenswürdigkeiten und Architekturdenkmälern.

Weitere Reiseführer zu Osteuropa: www.trescher-verlag.de

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Ania Klijanienko-Birkmann
Ania Klijanienko-Birkmann, 1950 geboren in Böhlitz-Ehrenberg/Leipzig, lebt seit annähernd 50 Jahren in Polen (Breslau/Rzeszów: 1984-2003) und verfolgt seit 1995 die Geschehnisse in der Ukraine, besonders in Lemberg. Sie hat eine Reihe polnischer sowie ukrainischer Reisekataloge ins Deutsche übersetzt. Ihre besondere Vorliebe für Lemberg entdeckte sie im Jahre 1995 als Touristin und später als Reiseleiterin für polnische und deutsche Reisegruppen in Lemberg sowie bei ihren vielen längeren privaten Aufenthalten in dieser historisch und kulturell interessanten, immer noch Hauptstadt Galiziens< genannten Großstadt. Ania Klijanienko-Birkmann, 1950 geboren in Böhlitz-Ehrenberg/Leipzig, lebt seit annähernd 50 Jahren in Polen (Breslau/Rzeszów: 1984-2003) und verfolgt seit 1995 die Geschehnisse in der Ukraine, besonders in Lemberg. Sie hat eine Reihe polnischer sowie ukrainischer Reisekataloge ins Deutsche übersetzt. Ihre besondere Vorliebe für Lemberg entdeckte sie im Jahre 1995 als Touristin und später als Reiseleiterin für polnische und deutsche Reisegruppen in Lemberg sowie bei ihren vielen längeren privaten Aufenthalten in dieser historisch und kulturell interessanten, immer noch Hauptstadt Galiziens< genannten Großstadt.

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