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Cover Mein verspieltes Land

Mein verspieltes Land

Ungarn im Umbruch

Erschienen 2010 bei Ecowin Verlag
Sprache: Deutsch
233 Seiten; meist farb. Fotos auf Taf.; 215 mm x 150 mm
ISBN 978-3-902404-94-7

Langtext

Zwanzig Jahre nach der Wende erlebt Europa einen dramatischen Szenenwechsel in Ungarn. Zum ersten Mal wird das Land mit einer Zweidrittelmehrheit von einer national-rechtskonservativen Partei regiert. Die Rechtsradikalen stiegen zur drittstärksten Kraft im Parlament auf. Die Sozialisten haben die Hälfte ihrer Wähler verloren.
Wie konnte der einst bewunderte Schrittmacher der Reformen in der kommunistischen Welt zum besorgniserregenden Krisenherd mit starken rechtsradikalen Kräften werden? Wird der Wahlsieger, Ministerpräsident Viktor Orbán durch einen nationalbetonten Kurs die zwischenstaatlichen Spannungen in Mitteleuropa verschärfen? Was ist der Hintergrund der starken fremdenfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Töne in den Medien? Wird die neue Regierung die Wirtschaftskrise bewältigen und den weiteren Aufstieg der Rechtsextremisten verhindern können?
Im Spiegel der Begegnungen mit Schlüsselfiguren aus Politik undWirtschaft, Kultur und Medien beschreibt Paul Lendvai, einer der renommiertesten Ostexperten Europas, Ungarn im Umbruch und bringt dem Leser die verblüffende Geschichte der letzten 20 Jahre seines Heimatlandes ohne Tabus und Vorurteile näher.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Prof. Paul Lendvai wurde in Budapest geboren, lebt seit 1957 in Wien und wurde zwei Jahre später österreichischer Staatsbürger. Er ist Chefredakteur der "Europäischen Rundschau", Leiter des "ORF-Europastudios", Kolumnist für den "Standard" und Autor von 14, auch in verschiedene Fremdsprachen übersetzten erfolgreichen Sachbüchern. Zwischen 1960 und 1982 war er Wiener Korrespondent der "Financial Times" (London), von 1982 bis 1987 Chefredakteur der Osteuropa-Redaktion des ORF und von 1987 bis 1998 Intendant von Radio Österreich International. Paul Lendvai erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik und 2008 den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln. Sein Bestseller "Mein Österreich - 50 Jahre hinter den Kulissen der Macht" wurde zum beliebtesten politischen Buch des Jahres 2008 gewählt. In seinem jüngsten Buch "Mein verspieltes Land" wirft er dem konservativen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán, der 2010 mit seiner Partei eine Zweidrittelmehrheit erreichte, autokratische Tendenzen und Kontrolle über die Medien vor. Nach Erscheinen des Buches kam es zu Mobilisierungen und Drohungen gegen Paul Lendvai, woraufhin eine Lesung im Rahmen der Heinrich-Böll-Stiftung aus Sicherheitsgründen abgesagt werden musste.

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