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Cover Die letzte Witwe

Die letzte Witwe

von Karin Slaughter; Übersetzt von: Fred Kinzel

Erschienen 2019 bei HarperCollins
Sprache: Deutsch
560 Seiten
ISBN 978-3-95967-896-4

Kurztext / Annotation

Der neue Thriller von Bestseller-Autorin Karin Slaughter. Ein neuer Fall für Will Trent und Sara Linton.
Zwei gewaltige Explosionen reißen Gerichtsmedizinerin Sara Linton und ihren Partner, Special Agent Will Trent, aus der sommerlichen Idylle. Sie sind geübt darin, in Notsituationen zu helfen. Doch als sie an diesem Tag den Sirenen folgen, führt ihr Instinkt sie mitten hinein in das dunkle Herz einer mächtigen Neonazi-Gruppierung. Zu spät erkennt Sara, dass sie direkt in eine Falle läuft.
Will kann nur noch hilflos zusehen, wie Sara zur Gefangenen wird. Jetzt muss er alles riskieren und verdeckt ermitteln. Denn die Spuren des FBIs lassen keine Zweifel: Der Anführer des Netzwerks geht für seine Zwecke über ein Meer aus Leichen. Kann Will Sara finden, bevor es zu spät ist?
"Ich bewundere und verehre Karin Slaughter seit vielen Jahren. Ich verschlinge ihre Werke wie ein Abhängiger, mit den bekannten Nebeneffekten ihrer in Buchform verpackten Drogen: Angstzustände, Herzrasen und Schlaflosigkeit. Gäbe es eine Hall of Fame für Thriller, würde ich ihr dort einen Ehrenplatz einräumen!"
Sebastian Fitzek
"Karin Slaughter zählt zu den talentiertesten und stärksten Spannungsautoren der Welt." Yrsa Sigurðardó;ttir
"Jeder neue Thriller von Karin Slaughter ist ein Anlass zum Feiern!" Kathy Reichs

Die internationale Nummer-1-Bestsellerautorin Karin Slaughter ist eine der weltweit populärsten und gefeiertsten Schriftstellerinnen. Ihre Bücher wurden in 33 Sprachen übersetzt und haben sich insgesamt über 30 Millionen Mal verkauft. Ihr Gesamtwerk beinhaltet die Grant County und Will Trent-Reihen, außerdem die psychologischen Thriller Pretty Girls und Die gute Tochter. Karin Slaughter stammt aus Georgia und lebt zurzeit in Atlanta.

Textauszug

PROLOG

Michelle Spivey lief durch den hinteren Teil des Ladens und suchte hektisch sämtliche Gänge nach ihrer Tochter ab. Panische Gedanken jagten ihr durch den Kopf: Wie konnte ich sie nur aus den Augen verlieren? Ich bin eine schreckliche Mutter! Mein Baby ist von einem Pädophilen oder einem Mädchenhändler entführt worden! Soll ich den Sicherheitsdienst benachrichtigen oder die Polizei oder ...

Ashley.

Michelle blieb so abrupt stehen, dass ihr Schuh auf dem Boden quietschte. Sie holte tief Luft und versuchte, ihren Herzschlag zu beruhigen. Ihre Tochter wurde nicht in die Sklaverei verkauft. Sie stand bei den Make-up-Artikeln und testete Pröbchen.

Die Erleichterung löste sich ebenso schnell in nichts auf wie die vorherige Panik.

Ihre elfjährige Tochter.

Beim Make-up.

Nachdem sie Ashley erklärt hatten, sie dürfe unter gar keinen Umständen vor ihrem zwölften Geburtstag Make-up tragen und auch dann nur Rouge und Lipgloss, egal, was ihre Freundinnen taten, Ende der Diskussion.

Michelle presste die Hand auf die Brust. Sie ging langsam den Gang hinauf, um sich Zeit für die Rückverwandlung in einen vernünftigen, logisch denkenden Menschen zu verschaffen.

Ashley wandte Michelle den Rücken zu, während sie sich Lippenstiftfarben ansah. Sie drehte die Stifte mit einer routinierten Bewegung aus dem Handgelenk auf, denn wenn sie bei ihren Freundinnen war, probierte Michelle natürlich all deren Make-up-Sachen aus, und sie schminkten sich gegenseitig, denn das taten Mädchen nun einmal.

Manche Mädchen jedenfalls. Michelle hatte diesen Drang, sich herauszuputzen, nie verspürt. Sie erinnerte sich noch an das Gekreische ihrer Mutter, als Michelle sich geweigert hatte, sich die Beine zu rasieren. So wirst du nie Strumpfhosen tragen können!

Michelles Antwort: Gott sei Dank!

Das war Jahre her. Ihre Mutter war längst tot. Michelle war eine erwachsene Frau mit einem eigenen Kind, und wie jede Frau hatte sie sich geschworen, nicht die Fehler ihrer Mutter zu wiederholen.

Hatte sie es übertrieben?

Bestrafte sie ihre Tochter etwa mit ihrer burschikosen Haltung? War Ashley in Wirklichkeit alt genug für Make-up? Und nur weil sie selbst kein Interesse hatte an Eyelinern, Bronzern und all dem, was sich Ashley sonst noch stundenlang auf YouTube ansah, verwehrte sie ihrer Tochter den für gewisse Jugendliche typischen Übergang vom Mädchen zur Frau?

Michelle hatte über die Meilensteine in der Entwicklung Heranwachsender geforscht. Elf war ein wichtiges Alter, ein sogenanntes Benchmark-Jahr, der Punkt, an dem Kinder rund fünfzig Prozent ihrer Macht erlangt hatten. Man musste anfangen, mit ihnen zu verhandeln, statt sie einfach nur herumzukommandieren. Was theoretisch betrachtet nachvollziehbar war, in der Praxis jedoch entsetzlich.

"Oh!" Ashley entdeckte ihre Mutter und steckte den Lippenstift hektisch in die Auslage zurück.

"Schon gut." Michelle strich das lange Haar ihrer Tochter nach hinten. All die Shampooflaschen in der Dusche, Conditioner und Seifen und Feuchtigkeitsgels, während Michelles einzige Schönheitspflege aus wasserfester Sonnencreme bestand.

"Sorry." Ashley wischte über den Lipgloss auf ihrem Mund.

"Er ist hübsch", sagte Michelle.

"Wirklich?" Ashley strahlte sie auf eine Weise an, die Michelle in jeder Faser ihres Herzens berührte. "Hast du die hier gesehen?" Sie meinte das Sortiment an Lipgloss. "Sie haben einen, der getönt ist, der hält angeblich länger. Aber der hier ist mit Kirscharoma, und Hailey sagt, die ..."

Lautlos ergänzte Michelle: ... Jungs mögen ihn lieber .

Die diversen Liam-Hemsworth-Poster an der Wand von Ashleys Zimmer waren ihr nicht entgangen.

"Welcher gefällt dir am besten?", fragte Michelle.

"Hm ..." Ashley zuckte mit den Achseln, aber es gab nicht viel, wozu eine Elfjährige

Beschreibung für Leser

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