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Cover Anna

Anna

Roman

von Niccolò Ammaniti; Übersetzt von: Luis Ruby

Erschienen 2018 bei Eisele Verlag
Sprache: Deutsch
336 Seiten; 210 mm x 128 mm
ISBN 978-3-96161-009-9

Langtext

DAS LEBEN GEHÖRT UNS NICHT, ES LÄUFT DURCH UNS HINDURCH.

Der neue Roman vom Autor des Weltbestsellers Ich habe keine Angst

Von der BRIGITTE zu den 50 besten Büchern des Jahres gewählt!

Von der Financial Times zu einem der "Best Books of 2017" gewählt

Monatelang auf der Bestsellerliste in Italien

Vier Jahre ist es her, dass der Virus kam und alle Erwachsenen tötete. Mittlerweile gibt es keine Elektrizität mehr, die Wasser- und Lebensmittelvorräte gehen zu Ende. Brände haben gewütet und von einem einst blühenden Sizilien eine gespenstische Wüstenlandschaft hinterlassen. In dieser Welt lebt die dreizehnjährige Anna mit ihrem kleinen Bruder in einem Haus im Wald und versucht mit allen Mitteln, ihn vor den Gefahren des Lebens draußen zu bewahren. Doch Anna weiß: Früher oder später muss sie mit ihrem Bruder ihre alte Welt verlassen, um woanders eine neue zu finden.
Anna ist ein von der ersten Seite an fesselnder Abenteuerroman und gleichzeitig eine Parabel auf eine Welt, in der Kinder sich selbst überlassen sind und ohne Vorbilder aufwachsen. Eine Parabel auf das Leben in einer Gesellschaft ohne Zukunftsaussichten. Anna ist aber auch eine Hymne an die Kraft der Liebe. Denn so rettungslos die hier geschilderte Welt erscheint, so hell leuchten in ihr immer wieder Zärtlichkeit und pure Lebensfreude auf. Anna zeigt uns, was Menschen auf sich zu nehmen bereit sind, um zu überleben und die Hoffnung in sich nicht sterben zu lassen. Sie ist eine Heldin, der Ammaniti seine ganze Bewunderung schenkt und mit der der große Autor anknüpft an seinen Welterfolg Ich habe keine Angst.

"Man versteht sofort, warum Ammaniti als "furchterregend guter Autor" (The Independent) gefeiert wird [...] düster und doch voller Licht und Hoffnung, weil es Annas selbstlose Liebe gibt." BRIGITTE

"An solchen Stellen blitzt immer wieder das Interesse des Autors daran auf, wie sich die Kinder jenseits der Notwendigkeit des schieren Überlebens noch verhalten ... Insgesamt steht 'Anna' in einer literarischen Tradition, die mindestens bis Jules Vernes 'Zwei Jahre Ferien' zurückreicht und so unterschiedliche Werke wie William Goldings 'Herr der Fliegen' und John Christophers 'Leere Welt' umfasst. ... Auch in 'Anna' gilt das Interesse des Autors spürbar der besonderen Perspektive der Kinder ... Ammaniti erzählt seine Geschichte spannend und deutlich visuell ..." Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

"'Anna' bleibt bis zur letzten Seite hochspannend ... Auch umkurvt Ammaniti gekonnt die Klippe eines allzu platten Happy ends. Mehr noch: er verliert nie seinen Sinn für Humor ..." Deutschlandfunk, "Büchermarkt"

"Ein grandioser, dystopischer Roman, in dem die Protagonistin Anna trotz aller Ausweglosigkeit niemals den Glauben an die Menschlichkeit und eine bessere Zukunft verliert. Eine Hymne an das Leben - auch und gerade in hoffnungslosen Zeiten." WAZ

"Der unbezwingbare Lebensmut von Niccolò Ammanitis Anna überstrahlt alles." Donna

"Eines der herausragenden Erzähltalente Italiens." Times Literary Supplement

"Ammaniti setzt neue Maßstäbe in post-apokalyptischer Literatur." The Guardian

"Anna wurde mit Herr der Fliegen und Die Straße verglichen. [...] Eine zutiefst verstorende und nachdenklich stimmende Lektüre." Daily Mail

"Mutiges kompromissloses Schreiben [...] Ein grausames, aber auch bewegendes post- apokalyptisches Werk, das in einer Welt spielt, in der alle Erwachsenen ausgeloscht wurden. An Goldings Herr der Fliegen oder Cormac McCarthys Die Straße erinnernd, ist es mit so viel Herz und Mitgefühl für seine notgeplagten Helden geschrieben, dass man nicht anders kann, als mitten hineingezogen zu werden und mit ihnen mitzufiebern. Fesselnde und bewegende Lektüre." Big Issue

"Unübertroffenes Erzählen - eine bewegende Studie über Menschsein und Menschlichkeit." Financial Time

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Ammaniti, Niccolò
Niccolo_ Ammaniti, geboren 1966 in Rom, ist einer der erfolgreichsten und international renommiertesten Autoren italienischer Sprache. Der wohl bekannteste seiner bisher sieben Romane, der Weltbestseller "Ich habe keine Angst", gewann 2001 den Premio Viareggio, sein 2006 erschienener Roman "Wie es Gott gefällt" den Premio Strega. Fünf seiner Bücher wurden von international herausragenden Regisseuren für das Kino verfilmt, darunter Gabriele Salvatores und Bernardo Bertolucci. Ammaniti ist ebenfalls Autor zweier Bände mit Erzählungen und führte Regie beim Dokumentarfilm "The Good Life". Zuletzt leitete er die Produktion der internationalen TV-Serie "Ein Wunder" (Il miracolo), für die er auch das Drehbuch schrieb. Seine Werke wurden in 44 Sprachen übersetzt.

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Kundenbewertungen

Endzeit 10. August 2018
In regelmäßigen Abständen von meist einigen Jahren erscheinen Endzeitromane oder -Filme, die meist viel Action und damit Unterhaltung bieten. Anna, im Original 2015 erschienen, geht in diese Richtung. Die Seuche hat alle Erwachsenen getötet, nur einige Kinder leben noch, die aber ebenfalls den Ausbruch des Virus zu erwarten haben, sobald sie erste Anzeichen zeigen, erwachsen zu werden. Und das führt unvermeidbar zum Tod. Im Mittelpunkt des Romans steht Anna, die um ihr Überleben kämpft, da gibt es z.B. Passagen mit viel Action beim Kampf gegen wildgewordene Hunde. Ansonsten kümmert sich Anna in erster Linie um ihren kleinen Bruder. Zeitweiliger Begleiter ist dann noch Pietro, ein schon älterer Junge. Die Beschreibungen der zusammengebrochenen Gesellschaft und Umgebung wird effektvoll beschrieben. Plünderungen, Verwüstungen und Brände. Niccolo Ammaniti kann schreiben, eine Melancholie begleitet seine Sprache. Der zweite Teil des Buches konzentriert sich auf die Suche Annas nach ihrem verschwundenen Bruders Astor, den sie dann tatsächlich bei einer Gruppe Kindern findet. Interessant ist die Frage, ob sich in dieser kleinen Gruppe Kinder eine neue Gesellschaftsform bildet, die wenigstens ein paar Jahre Bestand haben kann. Aber Anna misstraut dem, besteht auf ihre Unabhängigkeit. Das bedeutet aber auch, kämpfen zu müssen. Der dritte Teil ?Die Meeresenge? zeugt dann einen kurzen Moment der Ruhe. Es entsteht zwischen Anna, Astor und Pietro eine kleine Gemeinschaft, fast wie eine Familie. Ich bewundere den Roman für seine bildreiche Sprache und Ausdruck, aber seine thematische Wichtigkeit bezweifle ich. Dennoch halte ich das Buch für lesenswert!
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