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Cover Ein Sommer in Brandham Hall

Ein Sommer in Brandham Hall

Roman

von Leslie Poles Hartley; Übersetzt von: Wibke Kuhn

Erschienen 2019 bei Eisele Verlag
Sprache: Deutsch
400 Seiten; 220 mm x 138 mm
ISBN 978-3-96161-054-9

Langtext

"Seit ich diesen Roman als Teenager zum ersten Mal las, begleitet mich die Atmosphäre der Sehnsucht nach vergangenen Zeiten und kindlicher Unschuld." Ian McEwan

Einer der schönsten englischen Romane des 20. Jahrhunderts

Erstmals in adäquater Übersetzung

"Aufwühlend und magisch." The Independent

Die Vergangenheit ist ein fremdes Land.

Leo Colston ist ein Mann fortgeschrittenen Alters, als er in einem alten roten Karton auf sein Jugendtagebuch stößt. "Tagebuch für das Jahr 1900" steht darauf, und dieser Fund lässt Leo Colston in Gedanken zurückgehen in jenen Sommer 1900, als er dreizehn war:
Während der Ferien auf dem Landgut der Eltern seines Schulfreundes wird Leo zum Überbringer heimlicher Liebesbotschaften zwischen Ted, dem Pächter, und Marian, der schönen Tochter des Schlossherrn, deren Verlobung mit Lord Trimingham kurz bevorsteht. Gegen seinen Willen zieht es Leo immer tiefer in den Strudel des gefährlichen Spiels von Verlangen und Verrat, von versprochener und verbotener Liebe, und schließlich steht er vor der ersten großen Gewissensentscheidung seines jungen Lebens.
Ein Sommer in Brandham Hall ist ein raffiniert konstruierter Roman über die Strapazen des Erwachsenwerdens und die Gefühlswirren der Jugend, eine fein beobachtete Gesellschaftsanalyse und eine wunderbare Liebesgeschichte.

"Aufwühlend und magisch." The Independent

"Seit ich diesen Roman als Teenager zum ersten Mal las, begleitet mich die Atmosphäre der Sehnsucht nach vergangenen Zeiten und kindlicher Unschuld." Ian McEwan

"Ein vollkommenes Kunstwerk." The Times

"Ein Meisterwerk über verlorene Unschuld, Scheinheiligkeit und britische Wesensart."
The Guardian

"Schon beim ersten Lesen ist Ein Sommer in Brandham Hall die gekonnt erzählte Geschichte eines heranwachsenden Jungen und dessen verlorener Unschuld. Doch das Wissen um eine immer näher rückende, unaufhaltbare Tragödie macht sie beim zweiten Lesen noch ergreifender." Express

"Wie sein literarischer Vorfahr Henry James spürt Hartley mit verblüffender Genauigkeit den Feinheiten moralischer Sittlichkeit nach und richtet sein Augenmerk dabei auf Figuren wie Leo, den Erzähler in Ein Sommer in Brandham Hall, der gefangen ist in einem Konflikt zwischen seinen Trieben und den gesellschaftlichen Konventionen, denen er sich zu beugen hat." The New York Times

"Ein Klassiker über Liebe und Verrat in neuer Übersetzung. Wer "Abbitte" mochte, wird "Ein Sommer in Brandham Hall" lieben!" COSMOPOLITAN

"L.P. Hartley malt ein elegisches Bild des viktorianischen England, das seine Unschuld verliert." Brigitte

"L.P. Hartleys Klassiker ist ein hinreißendes Porträt des britischen Adels um 1900." Für Sie

"Die drei Dimensionen machen die Geschichte unerwartet elektrisierend. Ich wäre am liebsten mit Leo durch die Büsche gestreift, unaufhaltsam auf die Katastrophe zu." emotion

"Ein britisches Meisterwerk!" ORF 2

"Süffig-intelligenter Lesestoff!" DONNA

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Hartley, L. P.
Leslie Poles Hartley, 1895 in Whittlesey in England geboren, studierte neuere Geschichte in Oxford, schrieb Kurzgeschichten und machte sich einen Namen als Literaturkritiker, bevor er 1916 der Armee beitrat. Nach dem Krieg kehrte er nach Oxford zurück, wo er einen Kreis an Literaten um sich scharte und sich wieder der Buchkritik zuwandte. Nach seinem preisgekrönten ersten Roman Das Goldregenhaus (The Shrimp and the Anemone) gelang ihm der eigentliche Durchbruch mit seinem 1953 erschienenen Roman Ein Sommer in Brandham Hall, der bis heute als einer der schönsten englischen Romane des 20. Jahrhunderts gilt. Mit Julie Christie und Alan Bates in den Hauptrollen und einem Drehbuch von Literaturnobelpreistträger Harold Pinter wurde der Roman 1971 verfilmt und gewann im selben Jahr die Goldene Palme in Cannes. 1972 starb Hartley im Alter von 76 Jahren in London.

Kuhn, Wibke
Wibke Kuhn (geboren 1972) übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Schwedischen und Englischen. Zu ihren Übersetzungen zählen zahlreiche Bestseller, darunter etwa die Romane von Stieg Larsson und Jonas Jonasson.

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Kundenbewertungen

Moderner Klassiker mit sprachlicher Brillanz 02. Mai 2019
Dieser Roman von 1953 beeindruckt durch seine stilistische Brillanz und die geschickt gewählte Struktur, In einer Klammer, bestehend aus Prolog und Epilog erzählt der Icherzähler Leo Conte von einem Sommer 1900, den er bei einem Schulfreund auf einem vornehmen Anwesen verbrachte, Brandham Hall. Er war damals 12 Jahre alt. Ausgehend von einem wiedergefundenen Tagebuch aus dieser Zeit erinnert er sich 50 Jahre später an diesen Sommer, der für ihn so prägend war. Er bewunderte die vornehme Familie, vor allen die schöne Marian, für die er ein Vertrauter wird. Er spielt den "Postboten" für sie und bringt Zettelchen von oder zu ihren Verehrern. Doch irgendwann eskaliert die Situation, aber hier möchte ich nicht zu viel verraten. Viel spielt sich im Inneren des Jungen ab, ab und zu reflektiert von dem Erwachsenen Leo, der schließlich nach so langer Zeit noch einmal nach Brandham Hall zurückkehrt. Es ist ein sehr britisches Buch, das unter dem Originaltitel The Go-between ein großer Erfolg wurde und zum Beispiel Ian McEwan zu seinem Roman Abbitte (OT: Atonement) inspirierte, das ganz ähnlich angelegt ist.
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