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Cover Die untalentierte Lügnerin

Die untalentierte Lügnerin

Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2019 (Longlist)

Erschienen 2019 bei Jung und Jung
Sprache: Deutsch
216 Seiten; 190 mm x 123 mm
ISBN 978-3-99027-230-5

Kurztext / Annotation

Eine junge Frau wagt den Aufbruch in ein neues Leben. Sie muss sich dazu von allem trennen, was ihr Halt gibt, auch von den Lügen, die ihre Familie zusammenhalten.

Langtext

Nachdem ihr Versuch, Schauspielerin zu werden, gescheitert ist, kehrt Maren zurück an den Ort ihrer Kindheit. Mit ihrer bevormundenden Mutter, einer so egozentrischen wie erfolglosen Künstlerin, und ihrem Stiefvater Robert, einem reichen
Unternehmer, der für alle und alles aufkommt, lebt sie in dem luxuriösen Haus am See. Als die Spannungen zwischen Maren und ihrer Mutter zunehmen, bietet ihr Robert die Firmenwohnung an. Dort findet sie bald heraus, dass er offenbar ein
Doppelleben führt, dass er ihre Mutter nie geliebt hat, dass so vieles anders sein könnte in ihrer kleinen Welt, als es schien. Und dass der Zwang zu lügen stärker wird, je mehr sie weiß.
So wie es hinter der stillen Oberfläche ihrer Sätze rumort, so monströs sind die scheinbar alltäglichen Verhältnisse, von denen Eva Schmidt hier erzählt, so berührend wirkt der kühle Ton, den sie anschlägt: ein Psychogramm ohne Psychologie, ein gleichermaßen feinsinniger wie aufregender Roman über den Wunsch nach Nähe und die Sehnsucht nach Grenzüberschreitung.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Schmidt, Eva
geboren 1952, lebt in Bregenz, Österreich. Sie hat neben Erzählungen in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften vier Bücher veröffentlicht, zuletzt, nach einer Unterbrechung von fast 20 Jahren, den Roman »Ein langes Jahr« (2016), der auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis stand.

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Kundenbewertungen

Angenehme Lektüre 31. August 2019
von begine
Eva Schmidts Roman ?Die untalentierte Lügnerin? liest sich leicht und locker. Die Protagonistin Maren, ist nach einer gescheiterten Schauspielerkarriere zurück nach Hause gekommen. Ihre Familie ist ein wenig verkorkst. Ihre Mutter ist Künstlerin und etwas eigenartig. Der Stiefvater ist mir etwas suspekt, er bezahlt zwar alles, aber ich frage mich oft, ob er etwas damit bezweckt. Marens jüngerer Bruder hat sein Studium geschmissen. Die Autorin erzählt Marens Gefühlswelt mit feinsinnigem Stil. Mich störte nur der Titel. Wenn auch Maren mal lügt, bemerke ich nicht, das es untalentiert ist. Ich hatte sogar geglaubt, das der Roman nur aus Lügen besteht. Da habe ich Glück gehabt, ich kann mich mit Maren zwar nicht identifizieren, aber ich kann sie teilweise verstehen. Der Roman ist angenehm zu lesen.
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