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Cover Kärntner Kesseltrieb

Kärntner Kesseltrieb

Kriminalroman

Erschienen 2019 bei Emons
Sprache: Deutsch
256 Seiten; 265 mm x 204 mm
ISBN 978-3-7408-0610-1

Textauszug

"Das ist kein Aussichtsturm, also runter!", fuhr Sepp die Touristen mit gedämpfter Stimme an. "A bissl flott - und leise! Im Wald gibt's ka Gschra!"

Langtext

Tiefschwarzer Humor aus dem Mölltal.

Mit Touristen im Revier hat Aufsichtsjäger Sepp Flattacher seine liebe Not. Und als er mitten im Wald eine stattliche Hanfplantage entdeckt, ist's endgültig aus mit der Gaudi. Denn für ein Drogenkartell hat Sepp fast noch weniger Verständnis als für übereifrige Schwammerlsucher. Entschlossen bläst er zur Jagd auf die Ganoven im Mölltal. Doch die sind durchaus bereit, über Leichen zu gehen.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Bleyer, Alexandra
Alexandra Bleyer ist (natürlich mit einem Jäger) verheiratet und lebt mit ihrer Familie am Millstätter See in Kärnten. Die promovierte Historikerin ist Autorin mehrerer populärer Sachbücher. In ihren in Kärnten angesiedelten Jägerkrimis geht es mit viel schwarzem Humor nicht nur Vierbeinern an den Kragen.

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Kundenbewertungen

Sepp Flattacher in Hochform 21. Dezember 2019
Der ewig grantelnde Aufsichtsjäger Flattacher hat in seinem Kärntner Revier wieder alle Hände voll zu tun. Da sind die nervigen Touristen, meist auch dem Nachbarland, die sich auf seinen Hochsitz setzen oder kreuz und quer durch den Wald spazieren um Schwammerl zu suchen und dabei sein Wild aufzuscheuchen und dann ist doch mitten auf einer Lichtung noch eine Hanfplantage. Das kann doch nicht sein, natürlich werden die Pflanzen vernichtet, aber die Anbauer möchte er gern ausfindig machen. Was einige Folgen für ihn und seinen Dauerfeind Belter haben wird. Aber viel schlimmer als die paar Hanfstauden sind die Pillen, die der Reini, sein junger Jagdfreund, in der Tasche hat. Da will sich Sepp nicht allein auf die Polizei verlassen, er weiß schließlich aus Erfahrung, dass sie seine Unterstützung brauchen. Sepp Flattacher ist zumindest ermittlungstechnisch wieder in Hochform, im zwischenmenschlichen Bereich ? ganz besonders mit Jagdobfrau Irmi ? tritt er in jedes Fettnäpfchen. Er ist ein Grantler, der mir ans Herz gewachsen ist und trotz seiner abweisenden Art weiß ich um seinen guten Kern, auch wenn der tief verborgen ist. Auch im beschaulichen Mölltal sind die Gefährdungen durch diverse Rauschmittel angekommen, wobei nicht nur die eine oder andere Cannabispflanze gemeint ist. Es scheint, als ob grade hier zu einem Zentrum mit dem Handel von diversen synthetischen Drogen zu finden ist. Wie Sepp damit fertig wird, ist jedes Lesen wert. Ich liebe den Dialekt ? es gibt sehr viel davon und wird auch im Anschluss mit einem ausführlichen Glossar erläutert ? und den ganz besonderen Charakter von Sepp. Er ist bei weitem nicht der Hinterwäldler, den er gerne nach außen gibt. Situationskomik und gut getimte Gags reihen sich aneinander und dabei wird niemals die Spannung und die kriminalistische Logik vergessen. Auch darf Revierkommissar Martin mit der Beziehung zu seiner Bettina ein wenig weiterkommen, eine nicht ganz einfache Beziehung, die sich wie ein roter Faden durch den Krimi zieht. Auch der vierte Band hat mir wieder sehr gut gefallen, ich bin immer wieder baff, was sich Alexandra Bleyer für ausgefuchste Plots ausdenkt.
Flattacher in Höchstform 22. Oktober 2019
Als Aufsichtsjäger hat Sepp Flattacher im schönen Mölltal ja eigentlich einen ruhige, besinnliche Beschäftigung, ist viel an der frischen Luft und muss sich wenig mit Leuten abgeben. Aber dann findet er in seinem Revier eine Marihuana-Plantage, eine Giftschlange und gerade bei seinem Schützling Reini synthetische Drogen. Auch die Polizei ermittelt, aber ohne den Sepp wären sie aufgeschmissen. Aber eine Sache ist auch für den Sepp nicht so einfach zu lösen: Irmi. Während er bei anderen durchaus Ratschläge in punkto Liebe gibt, hat er selbst nicht den Mut. Das Buch greift wieder ein brisantes Thema auf (Drogenhandel). Interessant sind hier auch die Szenenwechsel aus Konsumenten/Tätersicht. Natürlich darf auch Heinrich Belten nicht fehlen. Seine Nachbarschaft zu Flattacher ist schon Kult, ich freue mich jedes Mal auf neue "herzliche" Begegnungen zwischen den beiden. Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung war durchgängig vorhanden und hat sich am Ende immer weiter gesteigert, was ich in diesem Maße bei Regionalkrimis nicht so kenne. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen und hoffe auf eine Fortsetzung und den Film!
Kärntner Kesseltrieb 07. Oktober 2019
von dorli
Im normalerweise beschaulichen Mölltal geht es wieder drunter und drüber ? der kauzige Aufsichtsjäger Sepp Flattacher hat einmal mehr alle Hände voll zu tun, in seinem Revier für Ordnung zu sorgen. Nervige Touristen, die seinen Hochsitz besetzt haben, eine Cannabisplantage in seinem Wald, ein neuerdings florierender Drogenhandel und eine Schlangeninvasion machen Sepp das Leben schwer. Damit nicht genug, auch der immerwährende Zwist mit seinem Nachbarn Heinrich Belten geht in die nächste Runde? ?Kärntner Kesseltrieb? ist bereits der vierte Fall für Sepp Flattacher, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich. Alexandra Bleyer zeigt auch in diesem Flattacher-Abenteuer wieder, dass sie ein gutes Händchen für amüsante Krimiunterhaltung hat. Neben ganz viel Situationskomik sind es vor allen Dingen Sepps lockere Sprüche und seine bissigen Kommentare in Mundart, die die Ermittlungen zu einem großartigen Lesevergnügen werden lassen. Obwohl Sepp wieder einmal beweist, dass er ein Querkopf ist und Charme und Liebenswürdigkeit nicht zu seinen herausragenden Eigenschaften gehören, zeigt sich doch, dass er sein Herz am rechten Fleck trägt - um Jungjäger Reini vor dem Absturz in die Drogenhölle zu bewahren, legt er sich nicht nur mit einer üblen Verbrecherbande, sondern auch mit einer ganzen Horde Klapperschlangen an. Wortwitzig, schwarzhumorig, situationskomisch - ?Kärntner Kesseltrieb? bietet durchweg kurzweilige Unterhaltung.

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