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Cover Am Ende bleiben die Zedern

Am Ende bleiben die Zedern

Erschienen bei Berlin Verlag in der Piper Verlag GmbH
611g
ISBN 978-3-8270-1302-6

Zusatztext

Deutschland/Libanon: Ein junger Mann auf der Suche nach seinem Vater und seinen Wurzeln... Ein großartiger, bewegender Roman! 2 Stk

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Kundenbewertungen

Die Wurzeln finden- ein hochaktuelles Thema 03. Februar 2016
Ein spannendes und sehr berührendes Buch! Eine Familiengeschichte, die gleichzeitig Einblick in die dramatischen und blutigen Auseinandersetzungen im libanesichen Bürgerkrieg gibt. Die Eltern sind geflohen, die Kinder wachsen schon in Deutschland auf, aber das Umfeld bleibt libanesisch: die Nachbarn, die Bräuche, die Musik, die Küche, die Namen-alles hat seine Wurzeln im Libanon. So bekommt man eine Ahnung davon, wieviel Parallelgesellschaften bei uns in deutschen (oder auch österreichischen) Städten existieren. Die Familie, am Anfang eng miteinander verbunden, muss sich neu orientieren, als der Vater eines Tages verschwindet. Vor allem für Samir, den Ich-Erzähler, der seinen Vater verehrt hat, ist das eine Wunde, die auch nach zwanzig Jahren nicht verheilt. Spannend wie ein Krimi liest sich seine Suche nach der Wahrheit, die er nach und nach aufdeckt. Sie ist nicht so politisch, wie man anfangs vielleicht vermuten könnte, sie führt zwar mitten hinein in die Auseinandersetzungen im Libanon , könnte aber auch in Deutschland passieren, nur wäre da das Verschwinden nicht so einfach. Was bleibt, sind ? natürlich- die libanesischen Zedern als Symbol des Landes, es bleibt die Frage, ob Väter sich jemals bewusst sind, was sie anrichten, wenn sie ohne ein Wort der Erklärung verschwinden, und es bleibt für mich die Erkenntnis, dass eine politische Lösung der blutigen Konflikte um Macht und Vorherrschaft, Religion und Geld im gesamten Nahen Osten nur sehr schwer zu erreichen sein wird. Ein Buch, das man unbedingt lesen sollte!
Fremd, berührend und wunderschön 01. Februar 2016
Das Buch von Pierre Jarawan hat sich vor mir ausgebreitet, wie ein neues Land, in das ich vorsichtig und neugierig meine Füße setzte. Pauschales Zeitungswissen von außen mitbringend, bin ich in eine fremde Welt eingetaucht, geführt durch eine blumige, bunte und weitschweifige Sprache und konfrontiert mit Geschichten und Schicksalen, die mir gänzlich fremd sind. Ich habe mich berühren und mitreißen lassen, von der Geschichte einer Flüchtlingsfamilie in Deutschland und deren Suche nach den Wurzeln im Libanon, verwoben mit dem Versuch von Erklärungen für unerklärbare Kriegshandlungen. Ein Buch passend zum Puls der Zeit und dabei leise, überraschend und wunderschön!
Das Buch ist insgesamt eine große emotionale Bereicherung 31. Januar 2016
Pierre Jarawan erzählt uns, in einer lebhaften Sprache, die Geschichte von Samir. Er ist das, in Deutschland geborene, Kind der libanesischen Zuwanderern. Als Kind verehrt Samir seinen Vater und will sich mit ihm identifizieren. Der Vater nahm Samir in die Wunderwelt der Geschichten, die er in seinem Kopf erschuf. In den Geschichten verarbeitet der Vater seine Lebensereignisse. Samir weiß davon nichts. Der Vater verlässt plötzlich die Familie. Erst nach zwanzig Jahren geht Samir als junger Mann nach Libanon auf die Suche nach den Wurzeln seiner familiären und kulturelleren Identität. Pierre Jarawan stellt vor, wie man den Leser mit Emotionen bereichert. Spannend. Sucht er in dieser Erzählung nach den Wurzeln seiner Identität?

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