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Cover Kalte Gier

Kalte Gier

Thriller

von Rachel Amphlett; Übersetzt von: Wolfgang Schroeder

Erschienen 2018 bei Luzifer
Sprache: Deutsch
400 Seiten
ISBN 978-3-95835-319-0

Kurztext / Annotation

KALTE GIER ist der erste Band der actionreichen Dan-Taylor-Thrillerromane, den amerikanische Leser in einem Atemzug mit Vince Flynn, Robert Ludlum und Lee Childs Jack-Reacher-Serie nennen.

'Der Stil dieses Buches erinnert an die Thriller von Robert Ludlum ... ein atemlos spannender Thriller.' [Goodreads]

'Es gibt mittlerweile eine Menge Thriller auf dem Markt, aber hin und wieder stoßen wir auf einen Roman, dass aus der Masse heraussticht. KALTE GIER ist so ein Buch.' [Readers Favourites]

Inhalt:

Die Uhr tickt. Eine Bombe droht, in London zu explodieren. Doch der einzige Mann, der die Katastrophe aufhalten kann, ist von den Dämonen seiner eigenen Vergangenheit gezeichnet.

Dan Taylor arbeitete als Bombenentschärfungsspezialist bei der Britischen Armee, bis ein Sprengsatz drei Männer seines Teams tötete. Von den Albträumen dieses Ereignisses gequält, lebt Taylor ein Leben am Rande der Selbstaufgabe - bis zu jenem Tag, an dem er von einem alten Freund eine Sprachnachricht erhält, wenige Minuten, bevor dieser kaltblütig hingerichtet wird.
Das Attentat bringt ihn auf die Spur einer internationalen Verschwörung, bei der es um erneuerbare Energien und eine Geheimorganisation geht, die vor nichts zurückschreckt. Auch nicht davor, eine Bombe ungeahnten Ausmaßes in der Londoner Innenstadt zu zünden.
In einer Hetzjagd um den Globus muss Dan Taylor den Hinweisen seines Freundes auf die Spur kommen, bevor es zu spät ist.
Denn die Uhr tickt ...

Textauszug

JANUAR 2009

Irgendwo im Irak

Dan Taylor zog an der kugelsicheren Weste, fasste darunter und öffnete einen weiteren Knopf an seinem Hemd.

Schweiß strömte über sein Gesicht, als das gepanzerte Fahrzeug über die mit Schlaglöchern übersäte Straße holperte und hin und her schwankte. Er wandte sich an den Mann, der neben ihm saß. Dan musste schreien, um das Dröhnen des Motors zu übertönen: "Wer hat uns angefordert, Terry?"

Der andere zuckte mit den Achseln. "Irgendeine Frau hat einer der Patrouillen gemeldet, ihr Junge hätte beobachtet, wie ein paar Kerle vom Haus auf der anderen Straßenseite weggelaufen sind. Es sah wohl so aus, als hätten sie etwas auf der Straße eingebuddelt."

Dan nickte, senkte den Blick auf seine Füße und saß wie in Trance, wartend darauf, dass das Fahrzeug sein Ziel erreichen würde. Er bewegte vorsichtig die Beine und versuchte, seine verkrampften Muskeln in dem knappen, begrenzten Raum ein wenig zu lockern. Der Mann auf der anderen Fahrzeugseite trat ihm gegen den Fuß. Dan blickte auf und nahm den angebotenen Kaugummi mit einem dankbaren Grunzen entgegen.

"Danke, H."

Nicht, dass Magenbeschwerden im Moment meine größte Sorge wären , dachte er, während er den Kinnriemen, der seinen Helm fixierte, lockerte. Dan spürte, dass eine Kopfschmerzattacke im Anmarsch war, weil der Helm in der Hitze seinen Schädel quetschte.

Das gepanzerte Fahrzeug donnerte weiter die unbefestigte Straße zwischen verfallenen Häusern entlang. Die meisten davon zeigten Narben des Krieges - Einschusslöcher, fehlende Dachziegel. An einigen Stellen waren Trümmerhaufen und verdrehtes Metall die einzigen Hinweise darauf, dass dort jemals Gebäude gestanden hatten.

Dan schloss die Augen und ließ seinen Körper bei jeder Kurve und Rotation, die das Fahrzeug vollzog, mitpendeln. Die Müdigkeit und Erschöpfung zehrten ihn aus. Nach einem ohnehin verlängerten Einsatz in der Wüste kämpfte das Team inzwischen seit weiteren drei Monaten darum, nicht den Verstand zu verlieren. Tag für Tag jagte die Einheit mehr Sprengsätze in die Luft. Doch immer dann, wenn sie gerade eine Bombe sicher beseitigt hatten, wurden zwei weitere entdeckt, die auf sie warteten.

Dan öffnete die Augen wieder und warf einen Blick auf seine Uhr. Sie hatten das Lager vor über sechs Stunden verlassen und waren seitdem von einem Notfall zum nächsten gejagt. Um seine Nackenmuskulatur ein wenig zu dehnen, lehnte er den Kopf zurück.

Ein Schrei vom Vordersitz ließ ihn zusammenzucken. "Aufpassen!"

Das Fahrzeug driftete durch eine scharfe Linksabbiegung und augenblicklich wurde die Fahrbahn weiter. Staub wehte über die Straße, während kleine Steine unter den Rädern des Fahrzeugs hervor spritzten. Sie hatten die Vororte der von Raketen zerschossenen Stadt hinter sich gelassen. Während das Fahrzeug dazu übergegangen war, Spuren eines Versorgungskonvois vom Vortag zu folgen, standen entlang der Straße nur noch wenige Häuser, die wie Wächter wirkten. Die Hauptroute, die in die Stadt hinein und wieder hinausführte, war ein beliebtes Ziel für Terroristen. Der gepanzerte Wagen beschleunigte und pendelte dabei hin und her, um den größeren Kratern und Schlaglöchern auszuweichen.

Die Männer auf den hinteren Sitzen hielten sich an Riemen fest, die von der Decke des Fahrzeugs herabhingen, schwenkten aber immer noch mit jeder Bewegung mit.

"Dicko, kann dein Fahrstil eigentlich noch schlechter sein?", schrie H.

Dan hörte die Antwort nicht, aber das Grinsen auf H's Gesicht zeigte ihm, dass sie bestimmt nicht höflich gewesen war. Dicko hatte ihm einmal erzählt, dass er vor seiner Verpflichtung bei der Armee als Kurierfahrer in London gearbeitet hatte. Dan fragte sich häufig, wie kurz diese Karriere wohl gewesen wäre, wenn sich Dicko nicht plötzlich für einen Richtungswechsel entschieden hätte. Er spürte, wie das Fahrzeug a

Beschreibung für Leser

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