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Cover ABENTEUER LASS NACH

ABENTEUER LASS NACH

Roman

Erschienen 2018 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
350 Seiten
ISBN 978-3-95835-258-2

Kurztext / Annotation

Seit Martin Banks und seine Computerfreak-Freunde entdeckt haben, dass die Wirklichkeit nichts weiter als ein Computerprogramm ist, das nur darauf wartet, gehackt zu werden, reisen sie fröhlich in der Zeit hin und her und geben sich als mittelalterliche Zauberer aus. Dabei erleben sie die Art epischer Abenteuer, von denen andere Nerds nur träumen können. Aber selbst in ihren wildesten Träumen hätten sie sich nicht ausmalen können, dass sie eines Tages der Gnade ihres ehemaligen Lehrlings ausgeliefert sein würden, den sie wegen groben Magie-Missbrauchs und ganz allgemein bösen Verhaltens ins Gefängnis gebracht hatten.
Wer hätte gedacht, dass der rachgierige Todd entkommen würde, um dann ein Computerspiel voller Wölfe, Weibsbilder, Wüstenei und anderer grauenhafter Gefahren heraufzubeschwören-und seine unglückseligen ehemaligen Freunde darin gefangen zu halten? Ihrer magischen Kräfte beraubt, müssen sich die Möchtegern-Zauberer schrecklichen Gefahren, technischen Pannen und der Gesellschaft ihrer Freunde stellen.
Werden sie jemals ihr Zuhause im mittelalterlichen England - und ihre Lieblings-Science-Fiction-Filme auf VHS - wiedersehen? Werden unsere Helden dieses Magical-Mystery-Martyrium überstehen? Oder wird es sie und ihre spitzen Hüte nur noch weit größeren Gefahren aussetzen?

Scott Meyer wuchs in einer kleinen Stadt in Sunnyside, Washington auf. Seine humoristische Karriere begann er, indem er als Stand-up Comedian und Radiopersönlichkeit arbeitete. Der Höhepunkt für ihn war es, im Vorprogramm der 'Running with Scissors' Tour von Weird Al Yankovic aufzutreten. Danach folgten weitere Jobs, für die er quer durch die Vereinigten Staaten und Kanada tourte. Dann ließ er sich in Orlando, Florida, nieder, wo er an seinem fortlaufenden Comic Basic Instructions arbeitet. Plötzlich Zauberer ist sein erster Roman.

Textauszug

Prolog

Es war ein bedeutsamer Tag in Camelot. Nicht so bedeutsam wie der Tag, an dem ein zeitreisender Computerfreak namens Philip erschienen war, sich als Zauberer vorstellte und Fähigkeiten demonstrierte, bei denen es sich tatsächlich um wahrhaftige Magie zu handeln schien. Nicht so bedeutsam wie der Tag, an dem ein anderer Zauberer, der sich selbst Merlin nannte, den König dazu überredet hatte, seinen ältesten Sohn fortan in Arthur und die Stadt London in Camelot umzubenennen. Und ganz sicher nicht so bedeutsam wie der Tag, an dem die Bauarbeiten an der ungeheuer riesigen, vergoldeten Burg im Herzen Camelots abgeschlossen worden waren.

Möglich machte all diese Dinge eine Computerdatei, auf die Philip, Jimmy, Merlin - oder, wie er ursprünglich hieß und eines Tages auch wieder heißen würde -, und all die anderen Zauberer gestoßen waren. Die Datei war der Beweis dafür, dass die Realität lediglich ein Konstrukt war, das von einem Computerprogramm gesteuert wurde. Veränderte man die Datei, so konnte man damit die Realität selbst verändern, durch die Zeit reisen und sonstige Dinge hervorbringen, die, kurz gesagt, magisch waren. Dinge wie die Initiation eines neuen Zauberers, jenes bedeutsame Ereignis, welches an diesem Tag geplant war.

Niemand wusste, dass dies zugleich der Tag sein würde, welcher den Zauberern von Camelot zum ersten Mal einen Grund dafür liefern würde, einen Zauberer zu verstoßen und ihn zurück in seine eigene Zeit zu verbannen. Es war, wie wir bereits festgestellt haben, ein bedeutsamer Tag.

Alle Zauberer Europas waren in der großen Festhalle von Burg Camelot versammelt. Sie labten sich an gutem Essen, welches nicht gut für sie war, genossen sehr gute Drinks, welche überhaupt nicht gut für sie waren und unterhielten sich auch ansonsten sehr gut, weil eine Initiationszeremonie nun einmal genau so ablief. Außerdem sorgten die Kräfte, die ihnen die Computerdatei verlieh, dafür, dass das Essen und die Drinks ihnen nicht wirklich etwas anhaben konnten, weswegen sie die Party umso mehr genossen.

Etwa 20 Zauberer saßen um eine Tafel, die jeden halbwegs großen Raum ausgefüllt hätte, sich aber in der Weite der enormen Halle fast verlor. Die Halle bestand, soweit das Auge reichte, aus poliertem Marmor und Gold. Die Zauberer waren alle in wallende Gewänder gekleidet und trugen spitze Hüte. Die meisten hatten ihre Stäbe an den Tisch gelehnt oder hinter sich auf dem Boden abgelegt. Einige besaßen kurze, handliche Zauberstäbe. Schließlich gibt es in jeder Gruppe ein paar Unangepasste. Egal, welche persönliche Vorliebe sie für magisches Zubehör hatten, alle beendeten gerade ihr Mahl.

"Also Gary, wie hat es dir gefallen, einen Lehrling zu haben?", fragte Philip, bevor er einen Schluck Bier aus seinem großen Steinkrug nahm.

Gary fuhr zusammen. Witzigerweise hatten die meisten Leute, die Gary kannten, so reagiert, als ihnen zu Ohren gekommen war, dass er an der Reihe war, einen Lehrling auszubilden.

"Ich weiß nicht", antwortete Gary. "Es war ganz cool, schätze ich."

Es folgte ein Schweigen, das als Aufforderung an seine Zuhörer gedacht war, ihn nach weiteren Einzelheiten zu fragen. Philip schwieg ebenfalls, um Gary zu ermuntern, er möge weiterzählen.

"Wir, ähm, wir sind nicht so richtig warm miteinander geworden", fuhr Gary kopfschüttelnd fort. Er war ein großgewachsener, spindeldürrer Mann mit schlaff herabhängendem, schwarzem Haar, in einer schlaff herabhängenden, schwarzen Robe. Wenn er seinen Kopf schüttelte, flogen seine Haarspitzen umher wie die Quasten am Kleid eines Showgirls.

Tyler fragte: "Was meinst du damit? Hattet ihr Streit?"

Tyler und Jeff waren die anderen beiden Mitglieder der Abordnung aus der kleinen Stadt Leadchurch. Tyler war einer der wenigen Schwarzen, die jemals auf die Datei gestoßen waren und sie dazu genutzt hatten ins mittelalterliche England zu reisen, anstatt zum Beispiel ins

Beschreibung für Leser

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